Zum aktuellen US-Haushaltsstreit – 43

In Deutschland ist es jetzt 18.50 Uhr (CEST), in Washington ist es 12.50 Uhr (- 6 Stunden: EDT).

Im US-Senat ist es offensichtlich nun zu einer Einigung zwischen dem republikanischen “Minority Leader” im US-Senat Mitch McConnell und dem demokratischen “Majority Leader” im US-Senat Harry Reid gekommen.

Seht hierzu den Artikel vom 16.9.2013 mit dem Titel “Obama signs bill to raise debt limit, reopen government” in der “Washington Post“.

Seht hierzu auch den Artikel vom 16.9.2013 mit dem Titel “Republicans Back Down, Ending Crisis Over Shutdown and Debt Limit” in der “New York Times“.

Seht hierzu ebenfalls den Artikel vom 16.9.2013 mit dem Titel “Senate Leaders Reach Agreement to End Fiscal Impasse” in “Bloomberg“.

Seht hierzu auch den Kommentar von Sean Sullivan vom 16.9.2013 im Blog “The Fix” von Chris Cillizza in der “Washington Post” mit dem Titel “Mitch McConnell closes the deal. Again“.

Die Chancen, dass dieser Deal erfolgreich durch das US-Senat geht, sind anscheinend nicht schlecht.

Auch der US-Senator Ted Cruz, einer der Anführer der Tea-Party-Politiker im US-Senat, hat erklärt, dass er sich diesem Deal nicht widersetzen und auch keine parlamentarischen Taktiken einsetzen wird, um das in Kraft treten dieses Deals zu verzögern.

Und sollte dieser Deal tatsächlich ohne Probleme durch den US-Senat gehen, müsste er dann auch noch erfolgreich die Abstimmung im US-Repräsentantenhaus überstehen.

Ob diese beiden Abstimmungen bis morgen (den 17. Oktober, an dem die USA ihre Schuldenobergrenze – United States debt ceiling – erreichen) erfolgreich durchgeführt werden können, ist zur Zeit offensichtlich nicht ganz klar.

Aber die amerikanischen Finanzmarktspezialisten erwarten von den US-Politikern im US-Senat und US-Repräsentantenhaus eine baldige Lösung des US-Haushaltsstreits, soviel scheint sicher.

Wenn diese Lösung nicht recht bald da sein sollte, gehen die amerikanischen Finanzmarktspezialisten davon aus, dass die weltweiten Finanzmärkte ins Schleudern geraten werden.

Seht hierzu den Artikel vom 16.10.2013 mit dem Titel “Markets expect a deal — they better get one” in der Tageszeitung “Politico“.

In diesem Artikel erfahren wir auch, dass die aktuelle US-Haushaltskrise (“government shutdown” und “debt ceiling debate“, bzw. “debt ceiling crisis“) selbst dann erhebliche Kosten, bzw. ökonomische Schäden verursacht hat, wenn die Sache in den nächsten Stunden oder Tagen gut ausgehen sollte und der zwischen Mitch McConnell und Harry Reid ausgehandelte Deal am Ende erfolgreich durch beide Kammern des US-Kongresses geht.

Insofern hat diese sinnlose und zerstörerische Aktion, die vor allem von den Tea-Party-Politikern ausging, neben dem politischen Schaden in den USA – der vor allem die Republikanische Partei und John Boehner betrifft – schon jetzt dennoch einen erheblichen ökonomischen Schaden angerichtet.

Wir erfahren in diesem Artikel “Markets expect a deal — they better get one” unter anderem: “The government shutdown, according to various Wall Street analysts, has  already shaved a percentage point or more off an economy only growing around 2  percent a year, meaning fourth quarter growth could be close to zero.

A study conducted by the highly-respected Macroeconomic Advisors for the Peter G. Peterson foundation found that fiscal policy uncertainty has likely  raised the unemployment rate by 0.6% this year, a significant figure.

And just this week, banks began dumping short-term Treasury debt, fearing a  possible default, while also asking customers to consider using collateral other  than Treasury bonds for certain transactions.

Measures of investor and business confidence — at least those not cancelled  by the government shutdown — have also declined. And the true impact of all the  brinksmanship on the economy may not be immediately apparent or even quantifiable“.

Seht hierzu auch den Artikel vom 16.9.2013 mit dem Titel “Gridlock Has Cost U.S. Billions, and the Meter Is Still Running” in der “New York Times“.

Seht zu dieser Studie der Peter G. Peterson foundation auch die Pressemitteilung vom 14.10.2013 in der Website dieser Stiftung mit dem Titel “New Study Measures the High Cost of Crisis-Driven Government“.

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