Zum aktuellen US-Haushaltsstreit – 40

Allerdings scheint auch der Plan, der zur Zeit zwischen dem republikanischen “Minority Leader” im US-Senat Mitch McConnell und dem demokratischen “Majority Leader” im US-Senat Harry Reid ausgearbeitet wird, noch nicht spruchreif zu sein.

Auch hier ist eine Einigung anscheinend noch nicht wirklich erzielt worden. Und der Plan zur Lösung des US-Haushaltsstreits, der hier zu erzielen wäre, müsste natürlich so aussehen, dass er dann auch erfolgreich durch das US-Repräsentantenhaus geht.

Seht hierzu auch den Artikel vom 14.10.2013 mit dem Titel “Senate leaders within striking distance of deal to end shutdown, raise debt Limit” in der “Washington Post“.

In diesen Artikel integriert ist auch ein Video-Clip, in dem Chris Cillizza seine Einschätzung der aktuellen Lage im US-Haushaltsstreit wiedergibt.

Allerdings: Da der Plan der Republikaner im US-Repräsentantenhaus, einen eigenen Lösungsvorschlag zu präsentieren, am Dienstag Abend wohl definitiv “ad acta” gelegt wurde, geht jetzt natürlich der Ball an den republikanischen “Minority Leader” im US-Senat Mitch McConnell und den demokratischen “Majority Leader” im US-Senat Harry Reid zurück.

Insofern wird diese Sache jetzt natürlich zu einem Wettlauf gegen die Uhr.

Seht hierzu nochmals  den Artikel vom 15.10.2013 mit dem Titel “Senate leaders race to draft debt-limit bill after House effort collapses” in der “Washington Post“.

Es sind jetzt nur noch knapp zwei Tage bis zum 17. Oktober, an dem das US-Finanzministerium aller Voraussicht nach kein Geld mehr haben wird, um die Schulden der USA, also die Verpflichtungen der USA gegenüber ihren Gläubigern zu bedienen.

Am 14.10.2013 erschien in der Website der “New York Times” ein “Editorial” mit dem Titel “The Senate Tries to End the Crisis“.

Dieses “Editorial” erschien heute, am 15.10.2013, in der Druckausgabe der der “New York Times

Wir erfahren in diesem “Editorial” unter anderem: “The Senate, forced to extinguish the wildfire set by the House, is nearing a deal to reopen the government and end the imminent threat of default by the United States government. Some of the provisions in the deal are troubling, and senators need to ensure that it doesn’t in any way give in to Republican blackmail. If they can do so, the agreement may finally represent a way to end the crisis without encouraging blackmail when the debt ceiling comes up again.

As described by Senate negotiators, the deal would immediately end the shutdown with a continuing resolution paying for government operations through Jan. 15. A formal budget conference between the two chambers, long-sought by Democrats, would quickly start work to reach agreement on spending for the rest of the fiscal year. The conference would finally allow negotiations on replacing the sequester, which has already damaged important domestic spending programs, and is scheduled to impose even greater austerity beginning in January. (…).

Assuming the Senate reaches a deal on Tuesday, it would only go into effect if Speaker John Boehner allows it to go to a vote in the House. If he continues to cater to the Tea Party wing of his caucus, piling on new demands, the delay could be catastrophic — a “rapidly spreading fatal disease,” as the co-chief executive of Deutsche Bank put it. The time to stop it has arrived“.

Im Focus des Tauziehens zwischen Barack Obama (Demokratische Partei) und John Boehner (Republikanische Partei) scheint nun die sogenannte “Medical Device Tax” zu sein, die Teil der genaueren Bestimmungen des “Patient Protection and Affordable Care Acts” (“Obamacare“) ist.

Seht hierzu den Eintrag “Affordable Care Act Tax Provisions” in der Website des “Internal Revenue Service” (der Bundessteuerbehörde der Vereinigten Staaten).

Seht zu diesem Thema der “Medical Device Tax” als ein Element des aktuellen US-Haushaltsstreits einen Artikel vom 15.10.2013 mit dem Titel “Why the medical device tax is the sweet spot in the budget and debt impasse” im Blog “The Fix” von Chris Cillizza in der “Washington Post“.

Grundsätzlicher Hinweis an meine Blogleser: Die “Washington Post“, die “New York Times” und auch einige andere Websites amerikanischer Zeitungen und Medien (Fernsehstationen, etc.) “updaten” oder modifizieren offensichtlich ihre Artikel gemäß der aktuellen Situation, in der sich der US-Haushaltsstreit gerade befindet.

Ich versuche diese “updates” oder Modifizierungen (die oft auch den jeweiligen Titel des Artikels betreffen) zu berücksichtigen.

Allerdings kann es sein, dass mir einige dieser “updates” oder Modifizierungen entgehen, bzw. ich kann das nicht immer zeitlich punktgenau nachverfolgen. Ich überprüfe in der Regel die Titel und den Text der jeweiligen Artikel und bemerke ich solche Modifizierungen, baue ich meinen Blogartikel entsprechend um.

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