Zum aktuellen US-Haushaltsstreit – 38

Seht zu diesem Thema des offensichtlich schon seit einiger Zeit wachsenden Misstrauens und zunehmend schlechten Verhältnisses zwischen Harry Reid und Mitch McConnell auch den Artikel vom 14.10.2013 mit dem Titel “Some say bitter rift between McConnell and Reid could endanger a deal” in der “Washington Post“.

In diesen Artikel integriert findet ihr auch ein “mash-up-video” (als eine Video-Montage) mit den oft sarkastisch eingefärbten verbalen Disputen des demokratischen “Majority LeadersHarry Reid mit dem republikanischen “Minority LeaderMitch McConnell im US-Senat seit dem Jahre 2011.

Wir erfahren in diesem Artikel unter anderem: “When Washington is in crisis and every other option has fallen to pieces — whether on rescuing Wall Street, rewriting national security rules or agreeing on a budget — Senate Majority Leader Harry M. Reid (D-Nev.) and Minority Leader Mitch McConnell (R-Ky.) are usually the ones who put it all back together.

But if the two wily 70-somethings who are trying to resolve the current crisis make a deal once again, they will do so despite an increasingly bitter and distant relationship that some say is so fraught with animosity that it endangers their talks.

The rift traces to 2010, when Reid thought McConnell wasn’t upfront about how aggressively he would try to help defeat the Democrat in his tough reelection race in Nevada. McConnell, now dealing with a difficult campaign of his own in Kentucky, is incensed that Reid appears to be more than returning the favor. In recent years, McConnell has gone around Reid to cut deals with Vice President Biden.

On the Senate floor, their rhetoric has grown so heated that their colleagues recently held the equivalent of an intervention. Off the floor, their relationship has been marked by personal slights”.

Seht hierzu auch den Artikel vom 14.7.2013 mit dem Titel “Harry Reid-Mitch McConnell relationship hits new low” in der amerikanischen Tageszeitung “The Politico“.

Bei den Verhandlungen zwischen den Demokraten und Republikanern im Fall der drohenden “Fiskalklippe” (United States fiscal cliff) Ende letzten Jahres kam der rettende Deal erst in allerletzter Minute zustande.

Dieser Deal wurde damals erst im US-Senat ausgehandelt und dann vom US-Repräsentantenhaus bestätigt (womit dieser Deal damals erfolgreich durch beide Kammern des US-Kongresses bestätigt wurde).

Und es waren damals der republikanische “Minority Leader” im US-Senat Mitch McConnell und der Vizepräsident Joe Biden (der zugleich der aktuelle Präsident des US-Senats ist), die den damaligen “Deal” am 1.1.2013 im US-Senat besiegelten. Am Tag darauf ging dieser Deal erfolgreich durch das US-Repräsentantenhaus.

Seht hierzu nochmals den letzten Teil meinen damaligen Blogartikels zur Fiskalklippe in den USA “Die USA und der drohende Sturz von der sogenannten `Fiskalklippe´ – 19“.

Chris Cillizza äußert in seinem schon von mir zitierten Artikel mit dem Titel “Harry Reid and Mitch McConnell don’t get along. That’s a major hurdle to a fiscal deal” die Ansicht, dass der republikanische “Minority Leader” im US-Senat Mitch McConnell sich mit dem Vizepräsident Joe Biden (der zugleich der aktuelle Präsident des US-Senats ist) besser verstehe als mit dem demokratischen “Majority LeaderHarry Reid.

Es sieht dennoch so aus, als wenn zwischen dem republikanischen “Minority Leader” im US-Senat Mitch McConnell und dem demokratischen “Majority LeaderHarry Reid auch jetzt noch – trotz der Spannungen zwischen beiden seit den US-Senats-Wahlen im Jahre 2010 – vernünftige Verhandlungen mit erzielbaren Ergebnissen machbar seien.

Die amerikanischen Aktienindizes an der New Yorker “Wall Street” erholen sich und steigen jetzt auch anscheinend wieder unter dem Eindruck, dass nun doch in den nächsten Tagen ein tragfähiger Deal im aktuellen US-Haushaltsstreit erzielt werden könnte.

Seht hierzu den Artikel vom 14.10.2013 mit dem Titel “Stocks rise on signs of progress in debt talks in Washington” in der “Washington Post“.

Seht zum jetzt wohl langsam in greifbare Nähe rückenden Deal im US-Haushaltsstreit auch den Artikel vom 14.10.2013 mit dem Titel “Senators Near Fiscal Deal, but the House Is Uncertain” in der “New York Times“.

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