Zum aktuellen US-Haushaltsstreit – 24

Am gestrigen Sonntag, dem 6.10.2013, hat sich John Boehner offensichtlich von der kompromisslosen Seite gezeigt .

Seht hierzu nochmals den Artikel vom 6.10.2013 mit dem Titel “Boehner Hews to Hard Line in Demanding Concessions From Obama” in der “New York Times“.

Nun, wer will, kann diesen Artikel in Ruhe durchlesen. Ich gehe davon aus, dass sich im aktuellen US-Haushaltsstreit täglich oder vielleicht sogar stündlich die Positionen verschieben und bewegen können. Daher gehe ich jetzt nicht im einzelnen auf die Ausführungen in diesem Artikel mit dem Titel “Boehner Hews to Hard Line in Demanding Concessions From Obama” ein.

Einen Artikel vom 6.10.2013 mit dem Titel “Boehner says U.S. on path to default if Obama won’t negotiate” findet ihr auch in “Reuters“.

Auch die Agentur-Journalisten von Reuters, die diesen Artikel verfasst haben, hören aus den gestrigen Bemerkungen von John Boehner eine Verhärtung seiner bisherigen Positionen und Stellungnahmen im US-Haushaltsstreit heraus: “The comments appeared to mark a hardening since late last week when Boehner was reported to have told Republicans privately that he would work to avoid default, even if it meant relying on the votes of Democrats, as he did in August 2011″.

Im Moment zumindest scheint es noch keine Annäherung zwischen beiden Seiten – Barack Obama (Demokratische Partei) auf der einen Seite und John Boehner (Republikanische Partei) auf der anderen Seite – zu geben.

Wir erfahren im übrigen im oben erwähnten Artikel mit dem Titel “Boehner Hews to Hard Line in Demanding Concessions From Obama” in der “New York Time, dass heute, Montag nachmittags, wohl beide Kammern im US-Kongress (US-Repräsentantenhaus und US-Senat) wieder über den zur Zeit festgefahrenen US-Haushaltsstreit debattieren und womöglich auch eine Lösung suchen werden: “Both houses of Congress will be back in session on Monday afternoon after making no progress toward breaking the budget deadlock last week“.

Sorgen wegen der bisher ungelösten “United States debt-ceiling debate of 2013” macht sich zur Zeit natürlich vor allem auch der US-Finanzminister Jack Lew.

Die “Deadline” ist hier, wie ich ja schon öfters erwähnt habe, der 17. Oktober. Dann ist die derzeitige Schuldenobergrenze der USA (United States debt ceiling) wohl definitiv erreicht.

Seht zu Jack Lew´s derzeitigen Sorgen den Artikel vom 6.10.2013 mit dem Titel “Jack Lew: Congress ‘playing with fire’ on debt ceiling” in der “Washington Post“.

Wir erfahren in diesem Artikel unter anderem: “Treasury Secretary Jack Lew warned Sunday of dire consequences if lawmakers don’t raise the debt ceiling later this month.

“If the United States government, for the first time in its history, chooses not to pay its bills on time, we will be in default,” Lew said on CNN’s “State of the Union.” “There is no option that prevents us from being in default if we don’t have enough cash to pay our bills.” (…).

“I’m telling you that on the 17th, we run out of our ability to borrow, and Congress is playing with fire,” Lew said.

Some Republicans have said that the risks of hitting the debt ceiling are overstated. Calling it “reckless” and “dangerous” for the United States to be encroaching on an unprecedented point (the country has never defaulted before) Lew pushed back against critics who have said the administration is over-hyping the consequences.

“Anyone who thinks that the United States government not paying its bills is anything less than default hasn’t thought about it very clearly,” he said”.

Tja, ich schätze, der US-Finanzminister Jack Lew hat in dieser Sache mehr als nur Recht.

Eine plötzliche und bisher noch nie vorhergesehene Zahlungsunfähigkeit des reichsten Landes der Welt hätte nicht nur für die USA selbst, sondern für die ganze weltweite Finanz- und Wirtschafts-Architektur massive Folgen.

Zum Ranking der Länder nach BIP (Bruttoinlandsprodukt) seht unter anderem den Wikipedia-Eintrag “Liste der Länder nach Bruttoinlandsprodukt“.

An erster Stelle stehen natürlich die Vereinigten Staaten, noch weit vor der an zweiter Stelle kommenden Volksrepublik China.

Hoffen wir also weiterhin, dass dieser US-Haushaltsstreit ein baldiges und vernünftiges Ende findet.

Creative Commons Lizenzvertrag Zum aktuellen US-Haushaltsstreit – 24 Klaus Gauger steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz

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