Meine Wahlempfehlung für die kommende Bundestagswahl am 22. September 2013: Dagobert Duck – 2

Nun, lassen wir mal die delikate Frage beiseite, mit welcher Art von Geschäften Dagobert Duck während des Klondike-Goldrausches im Yukon-Territorium zum Milliardär wurde. Lassen wir auch die Frage beiseite, ob das Goldschürfen im Rahmen eines sogenannten “Goldrausches” eine besonders solide und vernünftige Form des Wirtschaftens darstellt.

Für mich liest sich die Biographie Dagobert Ducks in mancher Hinsicht als eine Art Parodie und ein Exempel für die Biographie der klassischen amerikanischen “Robber Barons“.

Um nun die eigentliche Kernfrage zu stellen: Wenn Dagobert Duck sogar in der Lage ist, führende deutsche neoliberale Politiker wie Peer Steinbrück wirksam zu beraten – warum sollte er dann nicht einfach selbst deutscher Bundeskanzler werden?

Mein Vorschlag: Friede Springer und Liz Mohn sollten in Entenhausen anrufen und bei Dagobert Duck anfragen, ob er den Job des Bundeskanzlers in Deutschland nicht einfach selbst übernehmen will, anstatt diesen Job zweitklassigen Kopien wie Peer Steinbrück und Angela Merkel zu überlassen.

Und sollte Dagobert Duck zusagen, machen die Bild-Zeitung und die von Bertelsmann kontrollierten Medien eben nicht mehr Werbung für Angela Merkel, sondern für Dagobert Duck. Und damit gewinnt Dagobert Duck mit absoluter Sicherheit die nächste Bundestagswahl am 22. September.

Deutschland braucht in diesen schwierigen Eurokrisen-Zeiten den besten Kanzler, den wir bekommen können.

Meiner Meinung nach wäre Dagobert Duck jetzt der richtige Mann zur richtigen Zeit.

PS: Wenn ihr weiterhin ein paar nützliche Hinweise zum deutschen Wahlsystem haben wollt, so seht hierzu zum Beispiel den Artikel vom 22.9.2009 mit dem Titel “Bundestagswahl: Zehn Irrtümer über die Wahl” in “Focus“.

Gut sind auch die kurzen und klaren Videoclips, die von der “Bundeszentrale für politische Bildung” (bpb) zum Thema “Erst- und Zweitstimme“, “Fünf Prozent Hürde” und “Überhangs- und Ausgleichmandate” erstellt wurden.

PPS: Nachtrag 23.9.2013: Angela Merkel hat diese Bundestagswahl 2013 haushoch gewonnen. Das war zu erwarten. Ich habe mich gefragt, ob ich diese Sache kommentieren soll. Lohnt sich aber nicht für mich.

So what? Es ändert sich dadurch nichts und diese Wahl war von Anfang an zumindest aus gesamteuropäischer Sicht völlig belanglos. Es war sowieso klar, dass der schon seit dem Jahre 2009 andauernde, dilettantische Eurokrisen-Murks “ad calendas graecas weitergeführt wird.

Deswegen haben die Deutschen Angela Merkel auch wiedergewählt.

Sie gilt als die Heldin, die Deutschland vor den “Eurobonds” und anderen deutschen und zugleich europäischen vermeintlichen finanzpolitischen Todsünden gerettet hat. Die “schwäbische Hausfrau” (INSM) bleibt sowieso weiterhin das Eurokrisen-Leitbild. Angela Merkel ist für die deutschen Wähler eine Art Jeanne d’Arc mit einer aufgespießten Maultasche auf ihrem Eurokrisen-Schwert.

Dafür lieben sie die Deutschen und dafür wurde sie mit noch mehr Zustimmung als bisher wiedergewählt.

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