Einige weitere empfehlenswerte Bücher von und über Barack Obama

Ich habe schon vor ungefähr drei Wochen eine Rezension zu Barack Obamas erstem Buch “Dreams from My Father” verfasst.

Seht hierzu meinen Blogeintrag “Barack Obama: Dreams from My Father (1995)“.

Ich will in diesem Blogeintrag noch einmal kurz auf einige weitere empfehlenswerte Bücher von und über Barack Obama hinweisen.

Was nun die Bücher von Barack Obama angeht, so hat Obama selbst im Jahre 2006 eine politische Programmschrift vorgelegt, in der er seine Bewertung der amerikanischen Politik zu jener Zeit und seine eigenen politischen Absichten und Pläne dargelegt hat.

Dieses Buch trägt auf Englisch den Titel “The Audacity of Hope” (2006; auf Deutsch: Hoffnung wagen. Gedanken zur Rückbesinnung auf den American Dream, 2007).

Ich habe das Buch in der englischen Originalversion durchgelesen. Es ist flüssig und effektiv geschrieben. Ich habe ja schon anhand der Lektüre von Barack Obamas “Dreams from My Father” (1995) festgestellt, dass Barack Obama flüssig und effektiv schreiben kann.

Und dies trifft auch auf dieses Buch “The Audacity of Hope” (2006) zu, wobei das Thema natürlich hier ein ganz anderes ist als in “Dreams from My Father” (1995): In diesem Buch “The Audacity of Hope” (2006) geht es im wesentlichen nicht um Barack Obamas Biographie, sondern um seine politischen Visionen als er noch ein US-Senator war.

Allerdings war Obama schon damals ein “shooting star” in der amerikanischen Politikszene und seine spätere Bewerbung um das US-Präsidentenamt war wohl schon damals möglicherweise zu erwarten.

Mir ist persönlich bei der Lektüre von “The Audacity of Hope” (2006) aufgefallen, dass Obama in seinen konkreten politischen Vorstellungen deutlich gemäßigt ist.

Aus europäischer Sicht wäre Obama nicht mal ein linker, sondern eigentlich eher ein sozial-liberaler Politiker. Und aus amerikanischer Sicht ist Obama ohne Zweifel ein gemäßigter Linker.

So lässt sich unter anderem auch erklären, weshalb Obama im Dezember 2008 für eine Mehrheit der Amerikaner wählbar war und er auch im November 2012 für eine zweite Amtsperiode wiedergewählt wurde.

Und so lässt sich unter anderem auch erklären, dass der Demokrat Barack Obama mit Republikanern, die dem linken Flügel dieser Partei angehören (zum Beispiel dem ehemaligen Gouverneur von Kalifornien Arnold Schwarzenegger) öfters  zusammenarbeiten konnte und Arnold Schwarzenegger auch die Wiederwahl von Barack Obama im September 2012 befürwortet hat (obwohl Schwarzenegger selbst der Republikanischen Partei angehört und Barack Obama der Demokratischen Partei).

Seht hierzu das folgende kurze Video in YouTube mit dem Titel “(Exclusive Video) Arnold Schwarzenegger supporting President Obama by filmmaker Keith O’Derek“.

Schon im Oktober 2009 hat Arnold Schwarzenegger den von Barack Obama eingebrachten und im März 2010 unterzeichneten sogenannten “Patient Protection and Affordable Care Act” (manchmal auch schlicht “Obamacare” genannt) unterstützt.

Seht hierzu unter anderem den Artikel vom 6.10.2009 mit dem Titel “Schwarzenegger Endorses Obama Health Care Effort” in “ABC News“.

Im ökologischen Bereich ist Schwarzenegger als Republikaner dem Demokraten Barack Obama offensichtlich sogar voraus.

Seht hierzu zum Beispiel den Artikel vom 30.12.2012 mit dem Titel “Schwarzenegger Pioneers Climate Change” in der Website “Ecology Plus“.

Was nun die Bücher über Barack Obama angeht, so habe ich zum einen das Buch von Markus Günther mit dem Titel “Amerikas neue Hoffnung: Barack Obama (2007) durchgelesen. Zu jener Zeit war dies die erste deutsche Biographie über Barack Obama.

Dieses Buch von Markus Günther liest sich spannend, unter anderem weil der kometenhafte Aufstieg Barack Obamas, eines jungen, väterlicherseits schwarzafrikanischen Mannes aus einer Mittelschichtfamilie alles andere als ausgemacht war, was bei der Lektüre dieses Buches auch sehr deutlich wird.

Das unterscheidet Barack Obama zum Beispiel von seinem Vorgänger George W. Bush, der aus einer superreichen amerikanischen Unternehmerfamilie stammt und dessen Vater George H. W. Bush ebenfalls schon US-Präsident war und dessen Großvater Prescott Bush schon US-Senator war.

Über dieses Buch mit dem Titel “Amerikas neue Hoffnung: Barack Obama (2007)von Markus Günther sind seinerzeit zahlreiche Rezensionen in deutschsprachigen Tageszeitungen veröffentlicht worden. Ich verweise hier nur auf die Rezensionsnotizen in “Perlentaucher” zu diesem Buch.

Ein anderes interessantes Buch über Barack Obama ist das Werk “Barack Obama. Der schwarze Kennedy” (2007; Komplett überarbeitete und aktualisierte Neuausgabe nach Obamas Einführung als 44. Präsident der USA, 2009) von Christoph von Marschall.

Auch dieses Buch von Christoph von Marschall liest sich anregend unter anderem aus den schon genannten Gründen. Es war eigentlich in den Jugendjahren Barack Obamas nicht zu erwarten, dass er jemals soweit kommen und sogar einmal der Präsident der Vereinigten Staaten werden würde.

Der entscheidende Wendepunkt in Barack Obamas Leben war wohl seine erfolgreiche Bewerbung im Jahre 1988 um einen Studienplatz an der Harvard Law School.

Seine Leistungen an der Harvard Law School waren derart beeindruckend, dass er als erster Afroamerikaner zum Herausgeber der sehr prestigeträchtigen juristischen Fachzeitschrift Harvard Law Review gewählt wurde.

Dies war auch der Anlass für sein erstes von ihm verfasstes Buch “Dreams from My Father“. Seht hierzu nochmals meinen Blogeintrag “Barack Obama: Dreams from My Father (1995)“.

Was nun die Rezensionen zu Christoph von Marschalls Werk Barack Obama. Der schwarze Kennedy” (2007; Komplett überarbeitete und aktualisierte Neuausgabe nach Obamas Einführung als 44. Präsident der USA, 2009) angeht, so verweise ich hier ebenfalls auf die Rezensionsnotizen in “Perlentaucher” zu diesem Buch.

In beiden Büchern spürt man die Kennerschaft der Autoren hinsichtlich der Materie und ihre Fähigkeit, die Person Barack Obamas und seinen Aufstieg ebenso packend wie detailreich zu präsentieren, ohne dabei hagiographisch und unkritisch zu werden.

Markus Günther berichtet seit dem Jahre 2000 als Auslandskorrespondent deutscher Tageszeitungen aus den USA.

Christoph von Marschall berichtet seit dem Jahre 2005 als US-Korrespondent aus Washington für den Tagesspiegel.

Beide Journalisten sind übrigens schon mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. Soweit also meine “Buchtipps” hinsichtlich weiterer lesenswerter Bücher von und über Barack Obama.

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