Die Praktiken der spanischen Banken auf dem Höhepunkt der Immobilienblase: Eine soziale Zeitbombe 1

Ich habe euch ja schon einmal den Artikel in der “Berliner Zeitung” vom Oktober 2008 mit dem Titel “”Die Philosophien der Deregulierung und des Neoliberalismus in den westlichen Ländern sind tot” gebracht.

Seht hierzu meinen Blogartikel “Trotz des eitlen Selbstlobs von Wolfgang Schäuble: Die Eurokrise ist massiv zurückgekehrt 60“.

Dieser Artikel  in der “Berliner Zeitung” vom Oktober 2008 mit dem Titel “Die Philosophien der Deregulierung und des Neoliberalismus in den westlichen Ländern sind tot” enthält ein Gespräch zwischen Richard Wimmer und Joseph Stiglitz, in dem letzterer klar darlegt, weshalb unsere aktuellen Probleme im wesentlichen auf die Deregulierung der Finanzmärkte, Banken und Börsen im Zeitalter des Neoliberalismus (historisch ab Ronald Reagan und Margaret Thatcher) zurückgehen.

Hier habt ihr eine englische Version dieses Artikels mit dem Titel “The Philosophies of Deregulation and Neoliberalism are Dead in the West” auf der Website “16 beaver group“.

In diesem Artikel  in der “Berliner Zeitung” vom Oktober 2008 mit dem Titel “”Die Philosophien der Deregulierung und des Neoliberalismus in den westlichen Ländern sind tot äussert sich Joseph Stiglitz klar und deutlich zu den Ursachen und Folgen der globalen Finanzkrise ab 2007, die von den USA ausging.

Denn im Jahre 2007 platzte damals die amerikanische Immobilienblase und viele der Kredite, die zur Finanzierung des amerikanischen Immobilienbooms vergeben worden waren, wurden “faul” (vor allem die sogenannte “Subprime“-Kredite: Kredite an Menschen mit geringer Bonität und mit unsicherem und niedrigem Einkommen).

Der Beginn der Finankrise ab 2007 wurde also von der “Subprime mortgage crisis” markiert. Diese globale Finanzkrise ab 2007 ist übrigens weder in den USA noch in Europa noch in der Europäischen Union noch in der  Eurozone wirklich definitiv überwunden worden.

Vor allem der Bankensektor ist vor allem in der Eurozone weiterhin angeschlagen und wir haben in der Eurozone seitdem eine schwelende Bankenkrise.

Seht zu diesem ganzen Themenkomplex und auch zum Thema des bisherigen Verlaufs der Eurokrise nochmals meine Blogartikel: “Angela Merkels Irrglaube an die Wirksamkeit ihrer kruden Sparrezepte in Südeuropa“, “Der deutsche `Sparwahn´: Dumm und verlogen“, “Trotz des eitlen Selbstlobs von  Wolfgang Schäuble: Die Euro-Krise ist massiv zurückgekehrt“.

In diesem Artikel in der “Berliner Zeitung” vom Oktober 2008 mit dem Titel “”Die Philosophien der Deregulierung und des Neoliberalismus in den westlichen Ländern sind tot” bemerkt Joseph Stiglitz unter anderem folgendes: “Jetzt haben wir einen US-Präsidenten (George W. Bush, Anmerkung von mir), der seine Inkompetenz mehrfach unter Beweis gestellt hat – denken Sie an den Irakkrieg oder eben die jetzige Krise. In Wahrheit hat die US-Regierung gemeinsam mit der Notenbank und dem Finanzministerium die Finanzkrise erst geschaffen. Und jetzt sollen die uns aus der Patsche helfen? Da habe ich meine Zweifel. Denken Sie an den 700 Milliarden Dollar Rettungsplan! Was stimmt damit nicht? Es handelt sich um einen schlechten Rettungsplan. Klar, es ist besser als nichts, aber es gäbe klügere Alternativen.

Der Plan beruht auf der Annahme, dass die Unsummen, die auf die Wall Street geworfen werden, irgendwie auf die Gesamtwirtschaft “heruntertröpfeln” werden. Manches wird vielleicht auch heruntertröpfeln, aber es ist nicht besonders effizient, oder? Der Patient leidet an massiven inneren Blutungen, und als Rettungsmaßnahme erhält er eine Bluttransfusion? Die Banken haben Geld geliehen und als Sicherheit aufgeblähte Vermögenswerte akzeptiert. Diese Blase ist geplatzt, die Sicherheiten sind nichts oder viel weniger wert. Angeblich gibt es in den USA zur Zeit zehn Millionen Häuser oder Wohnungen zu viel. Das ist ein extremes Problem, und es lastet sehr schwer auf der Gesamtwirtschaft. Was Leute wie US-Finanzminister Henry Paulson oder Notenbankchef Ben Bernanke nicht verstehen, ist die Tatsache, dass es sich um mehr handelt als um eine bloß vorübergehende Vertrauenskrise. Es wurden echte Fehler bei der Kreditvergabe begangen, deren Realität wir zum Beispiel in diesem Überhang am Häusermarkt sehen. Im Übrigen sind die zügellosesten Kreditvergaben erst im Jahr 2006 passiert. Das ist wie bei der Veruntreuung: Zuerst wird nur ein wenig veruntreut, niemand merkt es, und dann immer mehr, bis die Sache in die Luft fliegt.

Banken haben drei Kernaufgaben: Sie müssen zum Sparen anregen, weiteres Risiko managen und Kapital effizient verteilen durch Kreditvergabe. Unsere Banken haben in jeder Hinsicht versagt: Die Sparquote in den USA liegt bei null, es gab ein schlechtes Risikomanagement, und Kapital wurde vollkommen fehlgeleitet – mit dem nun bekannten Desaster. Wie geht es jetzt weiter? Die Frage ist, wer die Kosten dafür tragen soll, und die Banken schlagen vor, die Kosten sollten vom Steuerzahler getragen werden. Jene, die über Jahre die Profite eingestrichen haben, wollen wieder einmal dem Steuerzahler die Verluste anhängen. Das ist pure Umverteilung von unten nach oben!

Die Banken behaupten obendrein, dass die Regierung durch diesen Rettungsplan am Ende sogar einen Gewinn machen wird. Wenn das so wäre, warum kaufen sie sich dann nicht untereinander diese wertlosen Papiere ab? Warum wehren sie sich so vehement gegen eine Verpflichtung, dass Verluste in Zukunft mit Gewinnen gegengerechnet werden, wenn es angeblich am Ende nur Gewinne gibt? Solch eine Regelung fürchten sie wie der Teufel das Weihwasser. Weiter sieht der Plan überhaupt keine Pflicht zur transparenten Rechnungslegung vor, eine Einladung, die Korruption Tür und Tor öffnet. Die Banken wollen einfach nur auf Kosten der Steuerzahler entschädigt werden, sonst nichts. Aber dieser Plan ist letztlich besser als gar nichts.

Was ist bei der US-Bankenaufsicht schief gelaufen? Einerseits gab es diese weit verbreitete Haltung des Marktfundamentalismus, dass stets der Markt zum besten Ergebnis führen wird und dass dereguliert werden müsse, weil der Staat dem Markt nur im Wege stehe. Andererseits gibt es die Regulierer selbst, die Menschen, die an der Spitze der Regulierungsbehörden stehen. Mit Alan Greenspan hatten wir einen Zentralbanker, der für Deregulierung eintrat und nicht einmal jene Werkzeuge einsetzen wollte, die ihm zur Verfügung standen. Welche Konsequenzen wird die Krise auf die amerikanische Gesellschaft haben? Was die meisten Amerikaner an der jetzigen Situation so empört, ist, dass jene, die durch rücksichtloses Verhalten hohe Einkommen und Boni während der letzten drei Jahre verdient haben – vergessen Sie nicht, dass der Finanzsektor für rund dreißig Prozent der Unternehmensgewinne verantwortlich war – nun auf Kosten der Steuerzahler mit einem Geldregen bedacht werden. Die Rechtfertigung für die hohen Einkommen und Boni war stets, dass diese Leute für ein effizientes Funktionieren der Wirtschaft sorgten. Das taten sie aber nicht, wie man nun sieht. Dieses eklatante Missverhältnis zwischen privatem Vorteil und dem Ergebnis ihrer Handlungen regt viele zu Recht auf. Die Ungleichheit ist in den letzten acht Jahren gestiegen, den meisten Leuten geht es in den USA heute schlechter als zuvor.

Ist der Rettungsplan Teil eines größeren “New Deal” wie unter Präsident Roosevelt in den 30er-Jahren? Nein, eben nicht! Wenn wir einen Präsident Roosevelt hätten, dann würde die Sache ganz anders aussehen. Er würde den Kern des Problems in Angriff nehmen und versuchen, den Millionen Menschen zu helfen, die ihre Häuser verlieren.

Wie kann man diesen Menschen helfen? Sicher nicht, indem man die Reichen unterstützt, die die Zinszahlungen für ihre Kredite von der Steuer abschreiben können. Wenn man diese Steuerabschreibungen in eine Steuergutschrift für die Geringverdiener umwandeln würde, dann wäre vielen geholfen. Anstatt ein Stimulierungspaket zu schnüren, erklärt Präsident Bush, er würde ein Veto einlegen, wenn das System der Arbeitslosenhilfe verbessert würde. Und das in einem Land, das ohnehin die schlechteste Arbeitslosenunterstützung in der westlichen Welt hat: In den USA steht ein Arbeitsloser nach 26 Wochen vor dem Aus. Schließlich sollte bei einem “New Deal” etwas für die Kommunen getan werden, die unter einem enormen Steuereinbruch leiden. Deren Infrastruktur liegt danieder.

Würden Sie sagen, wir sind an einem Wendepunkt angelangt, einem Ende der Finanz-Alchemie? Es ist jedenfalls ein entscheidender Moment. Eines ist sicher, die Philosophie der Deregulierung ist tot.

Die Amerikaner werden sagen: okay, wenn wir die Banken und das Finanzsystem retten, dann wollen wir in Zukunft eine Aufsicht haben, damit das nicht wieder passiert. Halten Sie sich einmal vor Augen: das hat sich nun alle paar Jahre wiederholt – denken Sie an die Krise der Sparkassen Ende der 80er, die Aktienblase der 90er, Enron, Long Term Capital Management und so weiter und so fort. Diese Leute haben uns doch jedes Mal die Pistole an den Kopf gesetzt, das ist schlicht Erpressung. Die Steuerzahler werden fordern, dass damit Schluss ist. Aber ich kann diese Leute jetzt schon hören, wie sie dem Kongress einflüstern, er möge nicht überreagieren, Innovation müsse auch in Zukunft möglich sein, damit sie weiter handeln können wie bisher. Eine Zeit lang werden die Banken konservativer sein, die Kreditvergabe weniger lax. Dann kommt eine neue Generation von Bankern, die wieder “dynamischer” sein will und nach höheren Gewinnen strebt. Das Ganze beginnt dann wieder von vorn, wenn wir nicht Schluss machen damit. Ist es das Ende des Neoliberalismus, wie Sie in einem Artikel vor kurzem angedeutet haben? Die britische Zeitung “The Economist” schrieb unlängst, die US-Regierung verstaatliche zur Zeit Banken schneller, als man den Namen Hugo Chávez aussprechen kann. Der Neo-Liberalismus ist in den meisten westlichen Ländern tot, so wie der Washington-Konsens.

 Sehen Sie sich die Debatten in Südamerika an oder in anderen Ländern. Die USA haben ihre Rolle als Modell für andere eingebüßt. Da lachen doch alle nur noch, wenn US-Technokraten in anderen Ländern Vorträge halten und sagen: “Seht her, macht es wie wir, liberalisiert eure Finanzmärkte!” In Amerika gibt es allerlei Erklärungsmuster für das, was da jetzt vor sich geht. Einige sagen, schuld sei die Regierung, diese habe zur Kreditvergabe an die ärmere Bevölkerung ermuntert. Aber schuld an der Misere ist einzig und allein, dass die Finanzinstitutionen exzessive Risiken eingegangen sind; Risiken, die sie nicht einmal einzuschätzen vermögen, wie sich herausstellt” (Fettdruck von mir).

Wie es den Hausbesitzern aus der Unter– und Mittelschicht in den USA nach dem Platzen der amerikanischen Immobilienblase im Jahre 2007 geht, darüber gibt es zahlreiche Artikel im Netz.

Hier habt ihr einen Artikel aus der “Süddeutschen” vom Oktober 2011 mit dem Titel “Finanzkrise in den USA: Hausbesitzer, die Griechen Nordamerikas“.

In diesem Artikel heisst es: “Weite Teile der USA stehen “unter Wasser”. Damit ist gemeint, dass ein Haus weniger wert ist, als der Kredit, der auf ihm lastet. Ein Viertel aller US-Hausbesitzer ist auf diese Weise überschuldet, in den einstigen Boom-Staaten Florida, Arizona und Nevada sind es 50 Prozent und mehr. Viele geben auf und stellen ihre Ratenzahlungen ein. Die Banken ordnen eine Zwangsräumung an, die Häuserpreise fallen weiter und noch mehr Amerikaner drückt es unter Wasser.

Es ist ein Teufelskreis, und darunter leidet die gesamte Wirtschaft. Die Schuldenlast bremst den Konsum der Mittelschicht, von dem die US-Konjunktur abhängig ist. Der Immobilien-Schlamassel ist Amerikas wichtigstes Wachstumshemmnis. (…). Drei Jahre nach der Rettung der Banken ist es an der Zeit, dass der Staat den Bürgern beispringt. Amerika muss die Schuldenflut eindämmen, die das Wachstum ertränkt”.

Hier habt ihr einen Artikel vom Februar 2012 aus der “taz”  mit dem Titel “Zwangsräumungen in den USA: Wohnen auf Abruf“.

Lest euch mal diesen Artikel in Ruhe durch, da werden mehrere konkrete Beispiele präsentiert, die zeigen, wie das mit den Zwangsräumungen in den USA läuft.

Hier habt ihr einen Artikel in “tagesschau.de” vom November 2011 mit dem Titel “US-Banken in der Kritik: Zwangsräumung – trotz neuen Kredits“.

In diesem Artikel heisst es: “Gleich in mehreren Wellen hatte es den Immobilienmarkt in den USA erwischt. Welle Nummer eins war das Platzen der Blase immer weiter steigender Immobilienpreise – gleichzeitig Ausgangspunkt der großen Finanzmarktkrise, die im Jahr 2008 ihren Höhepunkt erreichte. Hausbesitzer hatten sich mit Blick auf eine Wertsteigerung ihrer Immobilie bis über beide Ohren in Schulden gestürzt. Als die Wertsteigerung ausblieb, der Wert der Immobilie gar sank, war es vorbei mit dem Traum vom Eigenheim.

Welle Nummer zwei war der Anstieg der Arbeitslosigkeit. Plötzlich ohne Job, konnte so mancher seine Hypothek nicht mehr abstottern.

Welle Nummer drei fegt gerade jetzt über den Immobilienmarkt hinweg. Ausgelöst durch die Wirtschafts- und Finanzmarktkrise sind heute ein Viertel aller Immobilien in den USA ‘under water’, unter Wasser, wie die Amerikaner sagen: Die Belastung durch eine Hypothek übersteigt den Wert der Immobilie.

Und so fielen durch die drei großen Wellen seit 2008 jährlich mehr als drei Millionen Immobilien in die Zwangsvollstreckung, mehr als zehn Millionen insgesamt”.

In den USA hat die amerikanische Regierung unter Barack Obama übrigens im Februar 2012 einen Vergleich mit den wichtigsten US-Banken erzwungen und sie dazu verpflichtet, eine Entschädigung von 25 Milliarden Euro an amerikanische Hausbesitzer auszuzahlen, die während der Finanzkrise zu Unrecht aus ihren Wohnungen gedrängt oder von denen die amerikanischen Banken Wucherzinsen verlangt hatten. Seht hierzu einen Artikel aus “Spiegel-Online” vom Februar 2012 mit dem Titel “Zwangsräumungen: US-Banken müssen Hausbesitzern 25 Milliarden Dollar erlassen“.

Genau die gleiche Situation wie in den USA ab 2007 nach dem Platzen der amerikanischen Immobilienblase haben wir jetzt ab 2008 in Spanien nach dem Platzen der spanischen Immobilienblase.

Auch in Spanien passiert jetzt genau das, was auch in den USA passiert ist: Die einfachen Leute in Spanien (oft Menschen, die naiverweise mit solchen von den spanischen Banken leichtsinniger- und geldgierigerweise gewährten Subprime-Krediten eine völlig überteuerte Immobilie gekauft haben) sind das Opfer dieser von den spanischen Banken mit absolut unseriösen Methoden finanzierten gefährlichen und teilweise schlicht kriminellen Bauspekulation. Und auch in Spanien stehen zunehmend weite Teile des Landes “unter Wasser“. Damit ist gemeint, dass ein Haus weniger wert ist, als der Kredit, der auf ihm lastet.

Über die Ursachen und Folgen dieser spanischen Privatverschuldungs- oder Bankenkrise habe ich schon vor einigen Monaten einen Artikel mit dem Titel “Madrid heute – Abschied von meiner Madrider Vergangenheit” geschrieben.

Auch in Spanien werden seit dem Platzen der spanischen Immobilienblase im Jahre 2008 Tag für Tag von den Banken Zwangsräumungen durchgeführt. Tag für Tag verlieren viele Spanier ihr Zuhause, weil sie ihr Hypothekendarlehen nicht mehr abbezahlen können. Bis zu 200 Mal pro Tag schlägt der Gerichtsvollzieher in Sachen Zwangsräumung in Spanien zu. Seht hierzu einen Fernsehbeitrag in der “Mediathek” des ZDF mit dem Titel “Zwangsräumungen in Spanien” vom April 2012.

Hier habt ihr einen Beitrag vom “Bayerischen Fernsehen” vom Juni 2012 mit dem Titel “Spanien: Zwangsräumungen in Madrid“. Hier liegt der Focus auf der Madrider Situation.

In diesem Artikel erfahren wir unter anderem: “Was den Zwangsräumungen voraus geht, ist immer wieder das Gleiche: Eine Familie wohnt zusammen und zahlt gemeinsam den Kredit. Alle haben Arbeit. Doch jetzt in der Krise: Verliert auch nur einer den Job, wird es mit den Raten eng. (…). Dann steht die Wohnung leer. Verkaufen wird die Bank sie erst einmal nicht, denn die Preise sind im Keller. Jahrelang wurden in Spanien Wohnungen gebaut: so viele wie in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien zusammen. Und die Banken vergaben bereitwillig Kredite. (…).

Doch mit dem Platzen der Immobilienblase war es, als würde plötzlich ein Hebel umgelegt: Mit einem Mal gab es zu viele Wohnungen. Keiner kaufte mehr. Keiner baute mehr. 60.000 Menschen wurden arbeitslos. (…).

Mit dem Preisverfall der Wohnungen verloren die Menschen ihre Ersparnisse und mit der Krise ihren Job. So entstand die Protestbewegung (gemeint ist die Occupy-Bewegung, Anmerkung von mir) – und sie hat Erfolg: Ganz Europa blickt auf ihre Aktionen. Insbesondere die Zwangsräumungen wurden zu einem öffentlichen Akt: Fernsehteams und Journalisten berichten darüber nach Frankreich, Finnland und sogar Russland”.

Lest euch diesen Beitrag vom “Bayerischen Fernsehen” vom Juni 2012 mit dem Titel “Spanien: Zwangsräumungen in Madrid” mal in Ruhe durch.

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