Julian Assanges Asylgesuch an Ecuador 3

Hier habt ihr einen Artikel in der Website “Rixstep” mit dem Titel “Assange Case: Ny Knows the Girls Made it Up but Doesn’t Care“.

Über diese Website Rixstep erfahren wir: “Rixstep are a constellation of programmers and support staff from Radsoft Laboratories who tired of Windows vulnerabilities, Linux driver issues, and cursing x86 hardware all day long. The Rixstep domain was registered in May 2002 and went online in October of the same year. It is wholly owned and run by the Bloatbusters.

Rixstep software is the antithesis of ‘REALbasic’ programming. It’s the original ‘extreme programming’, with many years experience behind the current effort and credentials from the likes of British Aerospace, General Electric, Lockheed Martin, SAAB Defence Systems, IBM, Microsoft, British Broadcasting Corporation, Barclays Bank, and Sony/Ericsson”.

In diesem Artikel der Website “Rixstep” mit dem Titel “Assange Case: Ny Knows the Girls Made it Up but Doesn’t Care” wird behauptet, dass diese beiden “Groupies“, mit denen Julian Assange anscheinend Sex hatte, diesen ganzen Käse, den sie der Polizei erzählt haben, frei erfunden haben und die schwedische Staatsanwältin Marianne Ny das genau weiss.

Und dieser Artikel der Website “Rixstep” mit dem Titel “Assange Case: Ny Knows the Girls Made it Up but Doesn’t Care” endet mit der sinnigen Bemerkung: “Julian Assange will surely learn that considering what WikiLeaks has published, he’s got a few enemies in the Pentagon, the CIA, and the White House. Sweden began an investigation into rape which was later dismissed. Assange was even denied residence in Sweden. One can only speculate to what extent the security agencies of the US were involved. And considering the obvious interest of the US to silence WikiLeaks, is it likely Assange will have an accident of the ‘Boston brakes’ kind in the coming years? Or will he be snared with compromising information of the ‘honey trap’ kind?” – ‘Drozd’ at Flashback 23 October 2010″.

Tja, dann lag ich mit meinem Verdacht, dass es sich hier vielleicht um eine CIA-Aktion handelt, vielleicht gar nicht so falsch.

Die Website “Fathers Canada for Justice” hat einen langen, durchlaufenden Blogartikel veröffentlichtmit dem Titel “Wikileaks founder arrested over spurious rape claims made by militant feminist who worked for group funded by US government“.

Über diese Website “Fathers of Canada for Justice” erfahren wir: “Fathers of Canada for Justice” is a non-profit Independent Media  source, and is a progressive activist news service, that was launched in April 02 2001, by Dick Freeman and the Wild Bunch”.

Eine dieser beiden “Groupies” war nach Ansicht der Macher dieser Seite eine sogenannte “CIA-Honey-trap” (Honig-Falle). Über “Anna Ardin, described in court documents as `Miss A´” wird behauptet: “A growing number of observers believe Ardin works for the CIA and was employed to set-up Assange. “After leaving Cuba, Ardin worked with web sites financed by USAID and controlled by the CIA,” writes the Australia-Cuba Friendship Society (…). Both USAID and the National Endowment for Democracy are linked to the CIA. In 2009, a high ranking CIA official admitted that USAID is a cover for the agency. “A lot of what we [NED] do today was done covertly 25 years ago by the CIA,” Allen Weinstein, one of the founders of NED, admitted”.

Tja, wer weiss. Möglich ist alles.

Hier habt ihr einen Artikel aus der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” vom Dezember 2010 mit dem Titel “Vorwürfe gegen Wikileaks-Gründer Assange: Wie man in Schweden einen Mann belasten kann“. Auch in diesem Artikel aus der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” Dezember 2010 mit dem Titel “Vorwürfe gegen Wikileaks-Gründer Assange: Wie man in Schweden einen Mann belasten kann” wird behauptet, dass erst Marianne Ny die Sache richtig ins Rollen brachte. Und der Artikel stellt klar, dass diese Anklage nur vor dem Hintergrund des von Marianne Ny aus Göteborg auf recht aberwitzige Weise interpretierten schwedischen Rechts denkbar war.

Wir erfahren in diesem Artikel in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” vom Dezember 2010 mit dem Titel “Vorwürfe gegen Wikileaks-Gründer Assange: Wie man in Schweden einen Mann belasten kann“: “Marianne Ny hob hervor, dass nach schwedischem Recht Nötigung oder Vergewaltigung in einem minder schweren Fall vorliegen kann, wenn sich eine Frau nach dem Sex unwohl fühlt oder sich ausgenutzt vorkommt”.

Über die eigentlichen Vorgänge und “Sex-Vorwürfe” im Fall Julian Assange wird in diesem Artikel in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” vom Dezember 2010 mit dem Titel “Vorwürfe gegen Wikileaks-Gründer Assange: Wie man in Schweden einen Mann belasten kann” folgendes berichtet: “Schwedische Zeitungen haben über die Vorgeschichte der Vorwürfe berichtet. Auf der Suche nach sicheren Server-Standorten für Wikileaks flog Assange demnach Mitte August nach Schweden. Dort verhandelte er mit Mitgliedern der schwedischen Piratenpartei über Möglichkeiten, wie diese eine Art „Patenschaft“ für die Server übernehmen könnten, damit der Zugriff auf Wikileaks-Inhalte nach dem strengen schwedischen Presserecht besonders geschützt ist. Am Dienstag, dem 17. August, veröffentlichte die Piratenpartei eine Pressemeldung, dass sie eine solche „Patenschaft“ übernommen habe – komplett mit Fotos und Telefonnummern von Ansprechpartnern. Als „Pressekontakt für Herrn Assange“ ist eine feministische Sozialdemokratin aufgeführt, die Assange zu einem Vortrag über Wikileaks nach Schweden eingeladen hatte. Die Einunddreißigjährige gehört der „Bruderschafts-Bewegung“ an, dem Verband der schwedischen christlichen Sozialdemokraten, der Assanges Reise bezahlte. Über den Internetdienst Twitter lud der Pressekontakt Interessierte ein, Assange am 14. August in Stockholm anzuhören. Diese Nachricht las eine 20 Jahre alte Foto-Künstlerin, die im nahe gelegenen Enköping lebt. Sie beschloss, Assange auf diesem Termin zu fotografieren.

Assanges Vortrag fand großes Interesse. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, dass beide Frauen in der ersten Reihe sitzen. Nach dem Vortrag twitterte die Sozialdemokratin fragend in die Runde: „Julian möchte zum Krebsfest, hat irgendjemand für ihn einen freien Platz heute Abend oder morgen?“ Assange hatte offenbar von dem schwedischen Brauch gehört, im Sommer ein Fest zu feiern, bei dem Krebse gegessen werden. Ein Fest wurde gefunden, man feierte bis in den frühen Morgen. Assange, so wurde berichtet, übernachtete bei seinem Pressekontakt, hatte Sex und nahm das Angebot an, einige Tage in der Wohnung zu bleiben. Die Frau wollte derweil verreisen. Am 15. August versuchte die Fotografin, Assange auf seinem Handy anzurufen; es war abgeschaltet. Am 16. August verabredete sich Assange mit ihr; am selben Tag stellte er einen Einreiseantrag bei der schwedischen Ausländerbehörde. Assange fuhr mit seiner Bewundererin nach Enköping. Er übernachtete bei ihr, sie sollen ungeschützten Sex gehabt haben. Nach einem gemeinsamen Frühstück fuhr Assange nach Stockholm zurück. Dort traf er seine Gastgeberin, die nicht verreist war, in deren Wohnung.

Die Fotografin bekam dann offenbar Gewissensbisse und rief die Sozialdemokratin an, um sich zu beraten, ob man Assange zu einem Aids-Test überreden könnte. So erfuhr die Politikerin vom Seitensprung Assanges. Sie überredete die junge Frau, mit ihr zur Polizei zu gehen und sich gemeinsam zu offenbaren. Aus dem Gespräch heraus formulierte eine Polizistin eine Strafanzeige gegen Assange, die am 20. August aufgenommen wurde. Daraufhin wurde eine Fahndung, auch wegen Vergewaltigungsverdachts, eingeleitet, die aber am Tag darauf eingestellt wurde. Es ging dann nur noch um den Verdacht der Belästigung. Obwohl Assange sich danach über mehrere Wochen in Schweden aufhielt, wurde er nicht vernommen. Einen neuen Haftbefehl, wieder einschließlich Vergewaltigungsverdachts, erwirkte eine neue Staatsanwältin: Marianne Ny aus Göteborg. Sie hob hervor, dass nach schwedischem Recht Nötigung oder Vergewaltigung in einem minder schweren Fall vorliegen kann, wenn sich eine Frau nach dem Sex unwohl fühlt oder sich ausgenutzt vorkommt.

Von der Sozialdemokratin ist bekannt, dass sie am 12. Januar 2010 eine Übersetzung von „7 Steps to Legal Revenge“ – einem Ratgeber, wie man es schafft, dass gegen einen Mann Anklage erhoben wird – in ihren Blog einstellte. Dieser Text wurde aber, wie der ganze Blog, am 21. August gelöscht” (Fettdruck von mir).

Die kanadische Website (Vancouver) hat einen Artikel mit dem Titel “Wikileaks Julian Assange: Marianne Ny Swedish Prosecutor Biased?” zusammengestellt, der sich auf entsprechende Artikel im britischen “The Daily Telegraph” und in der britischen “BBC” stützt.

Tja, Marianne Ny ist wohl noch ein bisschen mehr als nur “biased“. Diese Geschichte wirkt auf mich einfach aberwitzig. Was eigentlich hat sich denn Julian Assange eigentlich zu Schulden kommen lassen? Und das alles scheint nur ein Schachzug zu sein, um ihn nach Schweden überweisen zu können, von wo aus er ohne weiteres in die USA ausgeliefert werden könnte.

Seht hierzu nochmals den Artikel von Michael Kelley von heute, den 21.6., ebenfalls in “Business Insider” mit dem Titel “Here’s 8 Reasons Why Ecuador Should Give Julian Assange Asylum“.

Der fünfte Grund, den Michael Kelley hier angibt, warum Ecuador Julian Assange Asyl gewähren sollte: “If convicted under the Espionage Act, Assange faces lifelong imprisonment or the death penalty. Over 15 U.S. public figures and media personalities have publicly called for Assange’s assassination“.

Das ist die eigentliche Gefahr für Julian Assange. Diese ganzen “Sex-Vorwûrfe” sind anscheinend nur ein “Hoax“, um ihn in Schweden vor Gericht bringen zu können und ihn dann womoglich an die USA auszuliefern.

Und diese Auslieferung an die USA war anscheinend von Anfang an geplant, schon im Dezember 2010. Hier habt ihr einen Artikel im britischen “The Independent” vom Dezember 2010 mit dem Titel “Assange could face espionage trial in US“.

In diesem Artikel im britischen “The Independent” mit dem Titel “Assange could face espionage trial in US” heisst es: “Informal discussions have already taken place between US and Swedish officials over the possibility of the WikiLeaks founder Julian Assange being delivered into American custody, according to diplomatic sources.

Mr Assange is in a British jail awaiting extradition proceedings to Sweden after being refused bail at Westminster Magistrates’ Court despite a number of prominent public figures offering to stand as surety.

His arrest in north London yesterday was described by the US Defence Secretary Robert Gates as “good news”, and may pave the way for extradition to America and a possible lengthy jail sentence.

The US Justice Department is considering charging Mr Assange with espionage offences over his website’s unprecedented release of classified US diplomatic files. Several right-wing American politicians are pressing for his prosecution and even execution, with Sarah Palin, the former vice-presidential candidate, saying he should be pursued the same as al-Qa’ida and Taliban leaders.

Mr Assange’s appearance in the London court, the focus of massive international media attention, puts Britain in the centre of the controversy and recrimination over the publishing of thousands of diplomatic cables which have caused acute embarrassment to the administration in Washington. If the man responsible for putting them in the public domain is to be silenced, his supporters say, the process started here.

The Swedish government seeks Mr Assange’s extradition for alleged sexual offences against two women.

Sources stressed that no extradition request would be submitted until and unless the US government laid charges against Mr Assange, and that attempts to take him to America would only take place after legal proceedings are concluded in Sweden”.

Tja, das war wohl von Anfang an der Plan bei dieser Geschichte mit den “Sex-Vorwürfen” gegen Julian Assange.

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