Trotz des eitlen Selbstlobs von Wolfgang Schäuble: Die Eurokrise ist massiv zurückgekehrt 178

Die Spitzenpolitiker der aktuellen deutschen schwarz-gelben Regierungskoalition unter Angela Merkel (Kabinett Merkel II) haben übrigens auch keinerlei europäisches Bewusstsein: Sie sind zu jung, um noch den Zweiten Weltkrieg miterlebt zu haben. Sie sehen daher keine zwingende Notwendigkeit, mit ihren europäischen Partnern in Frieden und Harmonie zusammenzuleben.

Sie auch keinen europäischen Horizont. Angela Merkel ist ein Produkt des kommunistischen DDR-Regimes und spricht wahrscheinlich besser Russisch als Englisch.

Seht zu Angela Merkels Werdegang auch meinen Blogartikel: “Angela Merkel: Die Biographie einer Opportunistin“.

Angela Merkel wird von Russland mehr verstehen als von Europa oder gar den USA und wird wohl auch einen wesentlichen besseren Draht zu Vladimir Putin haben als zu den Führern der restlichen europäischen Länder oder gar zum aktuellen US-Präsidenten Barack Obama.

Schon der vorherige deutsche Kanzler Gerhard Schröder (1998-2005) hat sich auf verdächtige und kompromittierende Weise gut mit Vladimir Putin verstanden. Gerhard Schröder steht  heute als Aufsichtsratsvorsitzender der Nord Stream AG (Ostsee-Pipeline) unter anderem im Solde der von Vladimir Putin kontrollierten russischen Gazprom.

Um auf Angela Merkel zurückzukommen: In der DDR gab es keine erfolgreiche, coole und gebildete Afroamerikaner. Farbige hatten in der DDR nichts zu lachen. Das galt für Asiaten genauso wie für Schwarze oder Latinos. Die DDR war nicht nur ein kommunistisches Regime, sondern auch noch rassistisch.

Die wenigen farbigen Ausländer die es in der DDR gab – wie zum Beispiel die Vietnamesen oder Angolaner und Kubaner – standen in der DDR am Rande der Gesellschaft, lebten abgetrennt in Wohnheimen und wurden massiv ausgebeutet und diskriminiert. Sie waren im DDR-System sogenannte “Vertragsarbeiter“.

Wir erfahren in dem Wikipedia-Artikel zu den sogenannten “Vertragsarbeiter” unter anderem: “Die Dauer der Aufenthaltsgenehmigung variierte zwischen zwei und sechs Jahren je nach Herkunft. Ein ständiger Aufenthalt jedoch war vertraglich und gesetzlich nicht vorgesehen. Das Mitbringen von Familienangehörigen war ausgeschlossen. Nach Ablauf der vertraglichen Frist mussten die Vertragsabeiter in der Regel die DDR verlassen und in ihr Heimatland zurückkehren. Die Vertragsabeiter wohnten während ihres Aufenthalts in getrennten Wohnheimen meist von DDR-Betrieben eingerichtet und deutlich abgetrennt von den DDR-Bürgern. (…). Im Falle einer Schwangerschaft drohte umgehende Ausweisung. Die Vertragsarbeiter lebten in abgeschotteten Baracken oder Wohnblöcken. Kontakte zu Einheimischen waren von den zuständigen Behörden zu genehmigen und berichtspflichtig. (…). Die Vertragsarbeiter kamen bevorzugt bei schwerer oder monotoner Arbeit zum Einsatz, die von DDR-Bürgern abgelehnt wurde. Erfüllten sie die Arbeitsnormen nicht oder verstießen sie gegen die „sozialistische Arbeitsdisziplin“, dann drohte die Rückkehr ins Heimatland. (…).  Die Behörden unterbanden weiterhin private Kontakte zwischen Ausländern und Einheimischen”.

Die wenigen Schwarzen, Latinos und Asiaten aus sogenannten “sozialistischen Bruderländern“, die es in der DDR gab, waren Menschen zweiter Klasse ohne ernstzunehmende eigene Rechte. Im Vergleich dazu hatten und haben es die Türken in der damaligen BRD, bzw. im heutigen Deutschland zehnmal besser.

Der Rassismus und Fremdenhass in vielen Provinzorten in der ehemaligen DDR und die grosse Skinheadszene im heutigen Ostdeutschland kommen nicht von ungefähr. Die Skinheads gab´s auch schon in der DDR.

Der Rassismus und Fremdenhass war zu Zeiten der DDR schon voll da, nur durfte nicht offen darüber geredet oder berichtet werden. Seht euch hierzu zum Beispiel den Artikel vom 2.4.1990 mit dem Titel “Schon nahe am Pogrom” in “Der Spiegel” an.

In der DDR waren Blues, Jazz, Pop und Rock verpönt und nach der Einschätzung der DDR-Ideologen Kunstformen des als “dekadent” beurteilten kapitalischen Westens. Wer solche Musik mochte und gern hörte, machte sich verdächtig in der DDR und nicht zuletzt in den Augen der allgegenwärtigen “Stasi“.

Die kommunistischen Führer der DDR beurteilten diese modernen und westlichen Musikformen im Prinzip nicht viel anders als die nationalsozialistischen Führer und vor allem Adolf Hitler selbst. Und auch sonst gab es recht viele Ähnlichkeiten zwischen dem DDR-Regime und dem Nazi-Regime in Deutschland.

Für jemanden aus der DDR wie Angela Merkel wird ein erfolgreicher, cooler und gebildeter Afroamerikaner wie Barack Obama so seltsam und fremd sein wie ein Marsmensch. Und von Südeuropa wird Angela Merkel ebenfalls nicht die geringste Ahnung haben.

Und Wolfgang Schäuble ist in der Freiburger Region beheimatet und kann nicht mal vernünftig Englisch.

Wolfgang Schäuble bemerkte zur Lage in Griechenland im vergangenen Oktober in Singapur vor fragenden Journalisten : “There will not be a Staatsbankrott“.

Seht hierzu einen Artikel vom 14.10.2012 mit dem Titel “Griechenland:”There will not be a Staatsbankrott” in “FTD“.

Wer so Englisch redet, hat sich als Europäer und Weltbürger disqualifiziert und sollte lieber in Baden-Württemberg bleiben.

Weder Angela Merkel noch Wolfgang Schäuble kennen die verschiedenen europäischen Länder, ihre Kultur, ihre Tradition, ihre wirtschaftliche Struktur oder gar ihre Sprache. Und sie interessieren sich auch nicht dafür.

Angela Merkel kann Englisch, weil sie als Naturwissenschaftlerin und Physikerin diese Sprache nun einmal lernen und beherrschen musste. Aufgewachsen ist sie und Karriere gemacht hat sie in der kommunistischen DDR.

Angela Merkel hätte als DDR-Bürgerin auch gar nie die Chance oder die Erlaubnis bekommen, die USA zu bereisen oder näher kennenzulernen. Für Südeuropa und die anderen Länder des europäischen Westens gilt das übrigens genauso. Sie konnte damals höchstens die osteuropäischen Länder und Russland kennenlernen.

Und auch die restlichen Politiker der aktuellen schwarz-gelben Regierungskoalition (Kabinett Merkel II) sind praktisch durch die Bank weg deutsche Provinzler ohne jeden europäischen oder gar internationalen Horizont.

Um nun zur aktuellen Situation der südeuropäischen PIIGS-Staaten in der Eurozone zurückzukommen: Heiner Flassbeck hat letztlich Recht. Die Eurozonen-Länder sollten sich endlich trennen, bevor die Eurokrisen-Politik endlos auf derart erbärmlichen Niveau wie bisher weiterbetrieben wird.

Heiner Flassbecks Vorschlag: Die Eurozonen-Länder sollten währungstechnisch auseinander gehen, um zu verhindern, das auf europapolitischer Ebene weiterhin jede Menge Porzellan zerschlagen und die Europäische Integration insgesamt massiv auf´s Spiel gesetzt wird.

Das Beste wäre wohl eine Rückkehr zu den früheren Währungen der Eurozonen-Länder oder zumindest die Bildung eines Süd- und Nord-Euros.

Seht hierzu Heiner Flassbecks in der September-Ausgabe von “Wirtschaft & Markt” veröffentlichten Text “Trennt euch!

Wie Heiner Flassbeck sich diese Trennung der Eurozonen-Länder technisch etwas genauer vorstellt, hat er am 13.10.2012 in einem Artikel mit dem Titel «Die Euroländer müssen sich trennen» im Züricher “Tages-Anzeiger” erläutert und hier nochmals die Notwendigkeit dieses Schrittes begründet.

Die südeuropäischen Länder sollten sich von zerstörerischen Tyrannei Brüssels und vor allem der aktuellen deutschen schwarz-gelben Regierungskoalition (Kabinett Merkel II) endlich befreien, falls die aberwitzige Austeritätspolitik in ihren Ländern nicht endlich beendet werden sollte.

Seht zu diesem Vorschlag Heiner Flassbecks nochmals meinen ausführlichen Blogartikel mit dem Titel “Heiner Flassbecks Lösungsvorschlag: Trennt Euch!“.

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