Trotz des eitlen Selbstlobs von Wolfgang Schäuble: Die Eurokrise ist massiv zurückgekehrt 124

Die “Deutsche Bank” erwartet wegen der jetzt durch Mario Draghi und die EZB eingeschlagenen Eurorettungs-Politik eines potentiell unbegrenzten Ankaufs von Staatsanleihen der PIIGS-Staaten im Rahmen des vor einer Woche beschlossenen EZB-Programms “Outright Monetary Transactionseine höhere Inflation als bisher in Europa.

Seht hierzu zum Beispiel einen Artikel vom 16.9. mit dem Titel ” Wegen Euro-Rettung: Deutsche-Bank-Spitze erwartet Inflation in Europa” in “Focus-Online“.

Wir erfahren in diesem Artikel unter anderem. “Die Europäer müssen sich wegen der immensen Kosten für die Euro-Rettung aus Sicht der Deutschen Bank auf Inflation einstellen.„Das ist ein Preis, den wir für Europa werden zahlen müssen“, sagte Anshu Jain der „Welt am Sonntag“.

Langfristig werde sich dies aber lohnen. Jains Kollege Jürgen Fitschen sagte in dem Interview mit der Doppelspitze der Bank: „Es ist essenziell, dass der Euro gerettet wird.“

Die Europäische Zentralbank (EZB) will Euro-Krisenländern mit dem unbegrenzten Kauf von Staatsanleihen unter die Arme greifen. Mit dem Programm, das an strenge Bedingungen geknüpft ist, könnte die Zinslast für angeschlagene Euro-Schwergewichte wie Spanien und Italien gedrückt werden. Faktisch würden die Anleihenkäufe durch die Notenpresse finanziert.

Kritiker befürchten dadurch eine übermäßige Geldversorgung, die längerfristig die Inflation anheizen könnte. Eine ausufernde Teuerung würde vor allem Sparer treffen, die über nur geringe Sachvermögen verfügen. Im Gegenzug würden Schulden, also auch die Schuldenlast der Staaten, durch eine höhere Inflation schneller entwertet.

Erst am Donnerstag hatte die US-Notenbank Fed angekündigt, so lange Milliarden in die US-Wirtschaft pumpen, bis sich der Jobmarkt erholt hat. Auch deswegen sehen Ökonomen eine wachsende Inflationsgefahr.

Jain sagte, die Rettung Europas sei sicherlich mit hohen Kosten verbunden. „Und ich habe eine große Sympathie für die Kritiker der Rettungspolitik.“ Denn die Konsequenz werde „schlussendlich Inflation sein“. Diesen Preis aber werde Europa zahlen müssen.

Die Inflationsrate in der Eurozone lag im August bei 2,6 Prozent. Damit verstärkte sich der Preisauftrieb. Der Anstieg war vor allem auf höhere Energiepreise zurückzuführen. Die Teuerung im Euroraum entfernt sich damit vom Zielwert der EZB, die eine Rate von knapp zwei Prozent anstrebt. Im Deutschland kletterte die Jahresteuerung im August von 1,7 Prozent im Vormonat auf 2,1 Prozent.

Auch der Wirtschaftsweise Lars Feld sagte, sollte die EZB unbegrenzt Staatsanleihen klammer Euro-Staaten zu kaufen, würde „das Inflationsrisiko steigen“. Zwar verfüge die EZB über ein umfassendes Instrumentarium, um die Inflation im Zaum zu halten, sagte er der Wirtschaftszeitung „Euro am Sonntag“. Aber politisch werde es für die EZB „sehr, sehr schwierig, rechtzeitig und im richtigen Ausmaß zu intervenieren“.

Deutsche Bank-Co-Chef Fitschen stellte sich ausdrücklich hinter die angekündigten Anleihekäufe der EZB und damit gegen die Vorbehalte der Deutschen Bundesbank. „Es ist gut, dass die Europäische Zentralbank handelt“, sagte er der Zeitung. Auch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts sei ein gutes Signal gewesen”.

Ihr könnt den entsprechenden Artikel vom 15.9. mit dem Titel “`Preis für Europa´: Deutsche Bank hält hohe Inflation für unvermeidlich´” mit den Verlautbarungen von Anshu Jain und Jürgen Fitschen in “Welt-Online” nachlesen.

Nun, ich bin nicht sicher, ob diese aktuelle Politik der EZB tatsächlich zu einer deutlichen Inflation in der Eurozone führen wird.

Ich zitiere hier nochmals aus dem obigen “Focus-Online“-Artikel vom 16.9. mit dem Titel Wegen Euro-Rettung: Deutsche-Bank-Spitze erwartet Inflation in Europa“: “Die Inflationsrate in der Eurozone lag im August bei 2,6 Prozent. Damit verstärkte sich der Preisauftrieb. Der Anstieg war vor allem auf höhere Energiepreise zurückzuführen. Die Teuerung im Euroraum entfernt sich damit vom Zielwert der EZB, die eine Rate von knapp zwei Prozent anstrebt. Im Deutschland kletterte die Jahresteuerung im August von 1,7 Prozent im Vormonat auf 2,1 Prozent”.

Das heisst, in der letzten Zeit sind es eindeutig die Energiepreise, die für eine Inflation in der Eurozone sorgen.

Es wurde ja schon seit Ende letzten Jahres angesichts der zunehmend offensiven und aggressiven Geldpolitik der EZB und Mario Draghis vor einer möglichen Inflation in der Eurozone gewarnt.

Seht hierzu zum Beispiel einen Artikel vom 21.12.2011 verfasst von Stefan Kaiser mit dem Titel “Bankenhilfe der EZB: Draghis gefährlicher Geldzauber” in “Spiegel-Online“.

Damals stellte Stefan Kaiser in diesem Artikel unter anderem fest: “In der Welt der Notenbanken geht es normalerweise sehr diplomatisch zu. Klare Worte sucht man hier meist vergebens. Umso erstaunlicher war es, wie dramatisch die Europäische Zentralbank (EZB) zu Wochenbeginn vor einer Eskalation der Finanzkrise warnte. Die Spannungen an den Finanzmärkten nähmen derzeit “Dimensionen einer systemischen Krise an, wie sie seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers vor drei Jahren nicht zu beobachten waren”, schrieb die Notenbank in ihrem jüngsten Bericht.

Fast zeitgleich beschwor EZB-Präsident Mario Draghi vor einem Ausschuss des Europaparlaments die Gefahren für Europas Banken: Besonders in den ersten drei Monaten des neuen Jahres würden diese es schwer haben, an frisches Geld zu kommen. “Der Druck an den Anleihemärkten wird wirklich sehr, sehr spürbar, wenn nicht gar beispiellos werden.”

Auf Europas Banken kommen schwere Monate zu. Im Jahr 2012 müssen sie 725 Milliarden Euro Schulden zurückzahlen – alleine im ersten Quartal sind es 280 Milliarden Euro. Um die Schulden bedienen zu können, müssen sie sich frisches Geld leihen, doch das ist auf dem privaten Markt kaum mehr möglich. Weil die meisten Institute immer noch große Posten europäischer Staatsanleihen in ihren Bilanzen haben, trauen sie sich gegenseitig nicht über den Weg. “Der Interbankenmarkt ist ziemlich dicht”, sagt Dieter Hein, Finanzexperte beim unabhängigen Analysehaus Fairesearch. “Von außerhalb verleiht fast niemand mehr Geld an Banken in der Euro-Zone.”

Die letzte Rettung für viele Banken ist deshalb die EZB. Schon seit Beginn der Finanzkrise 2008 stellt sie der Finanzbranche immer wieder frisches Geld zu Minizinsen zur Verfügung – teilweise für bis zu ein Jahr. Für diesen Mittwoch hat die Notenbank nun die größte Hilfsaktion ihrer Geschichte angekündigt: Die Banken der Euro-Zone können sich bei ihr für drei Jahre so viel Geld leihen wie sie wollen – und müssen dafür nur Zinsen von zunächst einem Prozent zahlen. Angesichts solch paradiesischer Bedingungen rechnen Experten damit, dass sich die Banken mehrere hundert Milliarden Euro sichern werden. (…).

Auf den ersten Blick wäre das für alle Beteiligten ein gutes Geschäft: Die Banken könnten ihr günstig geliehenes Geld zu höheren Zinsen an die Staaten weiterverleihen, die Regierungen würden endlich wieder ihre Anleihen los, und die EZB käme womöglich um die ungeliebte Rolle herum, selbst in großem Stil Staatsanleihen zu kaufen.

Doch Kritiker schlagen Alarm: Mit ihren üppigen Bankenhilfen betreibe die EZB Staatsfinanzierung auf Umwegen. Bill Gross, Chef des weltgrößten Anleiheninvestors Pimco, warnt vor einem “Hütchenspiel”, bei dem das Geld nur von der einen Tasche in die andere wandere. Ähnlich sieht es Hanno Beck, Wirtschaftsprofessor an der Hochschule Pforzheim. Er fürchtet, dass die Geldflut über kurz oder lang zu steigender Inflation führt. “Die EZB wirft für drei Jahre eine gigantische Liquidität in den Markt”, sagt der Experte. “Das kann sie nicht mehr kontrollieren, das ist ein Spiel mit dem Feuer.”

Bisher haben sich allerdings alle diese Inflationsbefürchtungen hinsichtlich der EZB-Politik unter Mario Draghi als unbegründet erwiesen und tatsächlich eingetreten ist dieser inflationäre Effekt bisher nicht.

Für die Entwicklung der monatlichen Inflationsraten von August 2011 bis August 2012 seht zum Beispiel die Graphik mit dem Titel “Inflationsrate in der Euro-Zone von August 2011 bis August 2012 (gegenüber dem Vorjahresmonat)” in “Statista“.

Wenn ihr die Entwicklung der jährlichen Inflationsraten in der Eurozone und in Europa kennenlernen wollt, dann schaut euch mal zum Beispiel die Graphik mit dem Titel “Inflationsrate in der Europäischen Union und der Euro-Zone von 2008 bis 2010 und Prognose bis 2013” in “Statista” an.

Jens Berger hat am 7.8. in den “Nachdenkseiten” einen Artikel mit dem Titel “Vergesst die Inflation!” veröffentlicht, in dem er darlegt, wieso trotz der grösseren Geldmengen, die von der EZB und Mario Draghi in letzter Zeit in das europäische Bankensystem gespült werden, eine Inflation in der Eurozone wenig wahrscheinlich ist.

Jens Berger stellt in diesem Artikel unter anderem fest. “Zwei Ökonomen, drei Meinungen – so könnte man auch die theoretische Diskussion über die Entstehung von Inflation zusammenfassen. Im öffentlichen Bewusstsein scheint dabei vor allem die Inflationstheorie der ökonomischen Schule der sog. Monetaristen verankert zu sein, die uns auch pausenlos in den Artikeln der schreibenden Zunft vorgebetet wird. Demnach bestimmt die Geldmenge monokausal den Geldwert. Wissenschaftlicher Hintergrund dieser Annahme ist die Quantitätstheorie, die maßgeblich auf den US-Ökonomen Irving Fisher zurückgeht. Nach Ansicht der Monetaristen kann demnach die Notenbank direkt über die Geldmengenpolitik auch den Geldwert „steuern“. Lässt sie beispielsweise die Leitzinsen steigen – so die Lehre -, wird weniger Geld nachgefragt, die Geldmenge sinkt, und damit sinkt auch die Inflation. Umgekehrt soll eine Senkung des Leitzinses zu einer stärkeren Nachfrage nach Krediten führen, Geld wird „geschöpft“, die Geldmenge – und damit auch die Inflation – steigen. Ein „Schönheitsfehler“ dieser Theorie ist jedoch, dass sie (wenn überhaupt) nur unter der Voraussetzung gilt, dass die Rahmenbedingungen ansonsten gleich sind (also ceteris paribus). Nun ändern sich in der realen Welt die Rahmenbedingungen aber stetig.

Die Unterschiede zwischen der gemessenen Geldmenge und den beobachteten Preissteigerungen des letzten Jahrzehnts sollten die Monetaristen eigentlich verstummen lassen. In den USA wuchs[*] beispielsweise die Geldmenge M3 zwischen dem Jahr 1997 und dem Krisensommer 2008 um durchschnittlich 9,1% pro Jahr, während der Konsumentenpreisindex CPI lediglich durchschnittlich um 2,7% jährlich stieg. Die gleiche Entwicklung war auch leicht zeitversetzt in der Eurozone zu beobachten. Dort stieg die Geldmenge M3 zwischen 2001 und dem Beginn der Finanzkrise im Spätsommer 2008 um durchschnittlich 8,2% pro Jahr, während die Verbraucherpreise im gleichen Zeitraum nur jeweils um 2,3% stiegen. Während die Geldmenge in den beiden größten Währungsräumen der Welt rasant zunahm, blieben die realen Preissteigerungen offenbar weit dahinter zurück.

Eigentlich könnte man nun denken, dass die Monetaristen sich zu einem Krisentreffen in ihrem Elfenbeinturm zusammenfinden und ihre Theorie für gescheitert erklären. Doch erstaunlicherweise wird die monetaristische Sichtweise trotz ihres offensichtlichen Scheiterns an der Wirklichkeit stattdessen immer populärer und vor allem die deutschen Vertreter dieser Schule (z.B. Jürgen Stark, Axel Weber, Jens Weidmann und Jörg Asmussen) scheinen nicht einmal im Ansatz von Zweifeln geplagt zu sein. Man kennt das ja: Wenn die Theorie nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmt – umso schlimmer für die Wirklichkeit! Einfacher haben es da die marktliberalen Ultras, wie die Vertreter der „Österreichischen Schule“. Sie definieren die Inflation nämlich unabhängig vom Preisniveau direkt über die Geldmengensteigerung. Fragt sich nur, welchen Nutzen eine solch abstruse Definition von Inflation hat? (…)

Warum die stark gestiegene Geldmenge des letzten Jahrzehnts nicht zu einer deutlichen Inflation geführt hat, dürfte jeder Leser bei sich selbst bemerkt haben. Oder haben Sie durch den niedrigen Leitzins der EZB und die vermehrte Nachfrage nach Geld durch das Bankensystem mehr Geld in der Tasche, das sie für Miete oder Eis ausgeben können? Nein, und darum haben auch weder Ihr Vermieter noch der Wirt des Eiscafés die Preise um mehr als 8% pro Jahr erhöht (erhöhen können), obgleich die Geldmenge in dieser Höhe gestiegen ist.

Wenn Kredite nachgefragt werden und Geld geschöpft wird, heißt dies nämlich noch lange nicht, dass dadurch auch die Nachfrage am Realgütermarkt gestärkt wird. Um dies wirkungsvoll zu belegen, reicht ein Blick auf den Derivatemarkt. Die 72 größten Banken der Welt halten [PDF – 30,1 KB] Derivate im Marktwert von rund 20.000 Mrd. Euro in ihren Büchern, die sich auf einen Nominalwert von 477.000 Mrd. Euro beziehen. Der Derivatemarkt ist eine Art Wette auf künftige Preis- und Zinsentwicklungen und stellt letztlich ein Nullsummenspiel dar. Ohne diese Zahlen dramatisieren zu wollen, lässt sich daran doch zumindest erkennen, dass die genannten Banken stolze 20 Billionen Euro in einem geschlossenen Markt angelegt haben. Kein Cent dieses Geldes wandert in die Realwirtschaft, wo er eine zusätzliche Nachfrage erzeugen könnte. Auch die jüngeren geldpolitischen Maßnahmen der EZB haben nur zu einem sehr kleinen Teil Geld in die Realwirtschaft gespült. Dies lässt sich zum Beispiel durch die historisch hohen Summen belegen, die das europäische Bankensystem zum Zinssatz von 0,0% bei der sogenannten Einlagefazilität der EZB „parkt“; aktuell sind dies mehr als 300 Mrd. Euro.

Zu einer gestiegenen Inflation hat all dies nicht geführt. Zumindest nicht zu einer  Inflation, die relevant ist und den statistischen Warenkorb erfasst. Es mag ja sein, dass die Liberalisierung der Finanzmärkte und die immer größere Einkommens- und Vermögensschere zu einer Art „Luxusinflation“ geführt hat. Die Preise für Gemälde der alten Meister, Villen am Cap d’Antibes und Spitzenjahrgänge des Château Pétrus spielen jedoch bei der Bemessung des allgemeinen Preisniveaus keine Rolle. Volkswirtschaftlich ist es komplett egal, ob eine alte Rotweinflasche ihren Besitzer für einen oder für eine Million Euro wechselt.

Die EZB hat die Geldmärkte in letzter Zeit in der Tat mit gigantischen Summen geflutet. Da in Zeiten der Rezession jedoch sowohl die Unternehmen als auch die Privathaushalte kaum Kredite nachfragen, kann dieses Geld auch nicht auf der Nachfrageseite landen und somit keine Inflation erzeugen. Verschärfend kommt hinzu, dass die Finanzkrise zu einem sogenannten Minsky-Moment geführt hat – die Gläubiger bewerten die Risiken plötzlich höher und die Schuldner sind bemüht, ihre Schulden rasch zurückzuzahlen und haben dadurch weniger Geld für Investitionen oder Konsum zur Verfügung. Sämtliche Inflationstheorien, die von konstanten Rahmenbedingungen ausgehen, können inmitten in einer der schwersten Wirtschaftskrisen der jüngeren Zeit, in der sich so ziemlich alle Rahmenbedingungen binnen Monaten rasant geändert haben, nicht gelten. Das gilt freilich vor allem für die Inflationstheorie der Monetaristen, die sich schon vor der Krise als empirisch nicht belegbar herausgestellt hat”.

Zusammenfassend: Jens Bergers Argumentation in seinem Artikel mit dem Titel “Vergesst die Inflation!” geht also dahin, dass dieses viele Geld, das von der EZB in das europäische Bankensystem gespült wurde, gar nicht auf der Nachfrageseite (konkret: Bei den Unternehmen und privaten Haushalten) der Eurozone gelandet ist und auch in Zukunft landen wird.

Damit ist trotz der durch die EZB-Massnahmen in letzter Zeit erhöhten Geldmenge in der Eurozone nicht unbedingt und automatisch mit einer Inflation zu rechnen.

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