Trotz des eitlen Selbstlobs von Wolfgang Schäuble: Die Eurokrise ist massiv zurückgekehrt 42

Mittlerweile wird die Situation im spanischen Bankensektor immer dramatischer. Es ist so, wie Paul Krugman gesagt hat: Spanien ist das Epizentrum der Eurokrise (Paul Krugmans Artikel vom 15.4. mit dem Titel “Europe’s Economic Suicide“).

Nouriel Roubinis “Langsames Zugunglück” wird jetzt langsam deutlich sichtbar. Siehe hierzu den Artikel vom 8.5. in CNBC “Situation in Europe a ‘Slow Motion Train Wreck’: Roubini.”

Nouriel Roubini glaubt übrigens, dass Brüssel (Olli Rehn) und die europäischen Spitzenpolitiker nicht angemessen auf die dramatische spanische Situation reagieren werden und den notwendigen “Bail-Out” für die spanischen nicht rechtzeitig organisieren werden.. Er glaubt also, dass das “langsame Zugunglück” dennoch einfach kommen wird. Seht hierzu den Artikel vom 9.5. im “EconoMonitor” “Get Ready for the Spanish Bailout,” in dem sich Noubel Roubini zu der aktuellen Lage in Spanien und der Euro-Zone deutlich äussert.

Nouriel Roubinis Fazit: “The only way for there to be a happy ending in Spain is if action is taken swiftly in Brussels, Frankfurt and other European capitals. But that is not likely to happen. The eurozone periphery and Spanish crisis look like a slow motion train wreck“.

Joseph Stiglitz sieht übrigens seit Januar nicht nur Südeuropa, sondern letztlich die ganze “Euro-Zone” mittlerweile in der Todesspirale. Seht hierzu den Artikel von Joseph Stiglitz vom 12.1 in “Project Syndicate” mit dem Titel “The Year of Rational Pessimism.”

Siehe übrigens zu diesem ganzen Thema des drohenden “Euro-Desasters” den Artikel vom 10.5. in Markus Gaertners Blog “Euro-Desaster – Das Vertrauen im Rest der Welt schwindet rasant dahin.”

Heute kommt eine Meldung in “Reuters” vom 31.5. mit dem Titel “Bankenverbands-Chef Dallara: Kein Schuldenschnitt für Spanien.” Man denkt jetzt also über die Lösungsmöglichkeiten nach. In diesem Artikel heisst es: “Griechenland war einmalig”, sagte IIF-Chef Charles Dallara dem niederländischen “Het Financieele Dagblad” in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview. “Die spanische Volkswirtschaft ist zu groß für einen Beitrag des privaten Sektors.” Die privaten Gläubiger haben unter Vermittlung des IIF Griechenland mehr als die Hälfte seiner Schulden erlassen. Inzwischen strauchelt Spanien unter der Last seiner Finanzbranche, die seit dem Platzen der Immobilienblase auf einem Berg von faulen Krediten sitzt.

In “Welt-Online” finden wir heute, am 31.5., einen Artikel mit dem Titel “Spanien kaschiert Milliardenverluste wegen ’Zombie’-Entwicklern

In diesem Artikel heisst: “Spaniens Banken kaschieren, wie stark sie bei ausfallgefährdeten Immobilienkrediten exponiert sind. Gleichzeitig pumpen sie weiteres Geld in Zombie- Immobilienentwickler und halten diese künstlich am Leben damit die Kredite nicht als notleidend verbucht werden müssen. Zwar hat das Land kürzlich die Kreditinstitute verpflichtet, ihre Rückstellungen für potenzielle Kreditausfälle um 30 Mrd. Euro aufzustocken, der tatsächliche Bedarf ist jedoch deutlich höher, sagen Experten und nennen höhere Milliardensummen“.

Viele der Kredite, die als gesund gelten, werden nicht zurückgezahlt, warnt Mikel Echavarren, der Chairman von Irea, einem auf Immobilien spezialisierten Finanzkonzern. “Spanien hat sich einer Politik des Hinausscheibens und Betens verschrieben”, sagt Echavarren im Interview mit Bloomberg News. “Niemand hat das Problem bislang in Zahlen gefasst, weil der Druck, nicht die Wahrheit zu sagen, gewaltig ist.

Schon am 29.5. erschien im “Handelsblatt” ein Artikel mit dem Titel “Rendite vor der Schmerzgrenze: Marode Banken ruinieren Spanien.”

Es deutet sich jetzt übrigens an, dass der von Paul Krugman in der ersten Phase der “Eurodämmerung” vom 13.5. prognostizierte “Bank run” in Spanien eingesetzt haben könnte. Gestern kam am 30.5. in “Spiegel-Online” ein Artikel mit dem Titel “Sorge um marode Banken Spanier ziehen Milliarden von Konten ab“.

In diesem Artikel heisst es: “Madrid – In Spanien machen bereits seit längerem Gerüchte die Runde, dass Bürger ihre Konten bei einigen Banken leerräumen. Aktuelle Zahlen der Europäischen Zentralbank (EZB) bestätigen einen entsprechenden Trend. Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Statistik verringerten unter anderem Privatkunden und Unternehmen die Einlagen in dem angeschlagenen Euro-Land im April um 31,5 Milliarden Euro auf rund 1,625 Billionen Euro. Das war den Angaben zufolge der stärkste Rückgang seit Dezember 2010.

Im April fielen die Einlagen von Privatpersonen und Firmen damit auf den niedrigsten Wert seit November 2008, wie aus der EZB-Statistik weiter hervorgeht. Allein seit Juni 2011 seien die Einlagen spanischer Geldhäuser in dieser Abgrenzung um etwa 117 Milliarden Euro gesunken. Die EZB-Daten umfassen nach Angaben von Experten die Einlagen für den gesamten privaten Sektor mit Ausnahme des Finanzsektors. Erfasst werden unter anderem Privathaushalte, Unternehmen außerhalb des Finanzsektors oder auch Rentenfonds.

Experten der Großbank JP Morgan erklärten, die EZB-Daten zu den Bankeinlagen gäben noch keine klaren Hinweise auf eine Flucht der Bankkunden in großem Stil. Demnach könnte der Rückgang der Einlagen in Spanien auch andere Ursachen haben, etwa die Rückzahlung von Krediten oder der Rückgriff auf Sparkonten im Zuge sinkender Löhne.

In den Büchern der spanischen Banken stehen insgesamt 184 Mrd. Euro an Krediten an Immobilienentwickler und Vermögenswerten, die als “problematisch” eingeschätzt werden, wie aus Daten des Wirtschaftsministeriums hervorgeht. Weitere 123 Mrd. Euro in ihren Bilanzen seien gesund, heißt es”.

Wie dramatisch die Situation mittlerweile in Spanien ist zeigt ein Artikel aus der “Süddeutschen” vom 28.5. mit dem Titel “Spaniens Bankenkrise: Wie die Nervosität in Madrid steigt

In diesem Artikel heisst es: “In Spanien herrschte am Montag angesichts neuerlich gestiegener Zinsen für spanische Staatsanleihen enorme Nervosität. Der Risikoaufschlag, den Investoren für zehnjährige spanische Bonds im Vergleich zu deutschen Papieren forderten, erreichte am Montagvormittag einen Stand von bis zu 513 Basispunkten.

In einer überraschend angesetzten Pressekonferenz sagte Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy am Montag in Madrid, dass diese neue Rekordmarke in keinem Zusammenhang mit den Turbulenzen um das Geldhaus Bankia stünde, dessen Rettung 23 Milliarden Euro verschlingen wird. Die Spannungen an den Anleihemärkten seien vielmehr auf die Zweifel rund um Griechenland zurückzuführen. Bankia-Aktien stürzten bei Handelsbeginn am Montag um 29 Prozent ab. Später erholten sich die Papiere wieder etwas und tendierten elf Prozent im Minus.

Rajoy sprach sich auch erstmals öffentlich dafür aus, dass die Banken direkt Mittel aus dem Europäischen Stabilisierungsmechanismus (ESM) beantragen können. Die bisherige Konstruktion sieht vor, dass nur Staaten Gelder aus dem ESM abrufen können – zum Beispiel, um Finanzinstitute zu rekapitalisieren. Das geht allerdings einher mit gehörigen Eingriffen in die Souveränitätsrechte des Landes, das Gelder aus dem ESM beantragt.

Rajoy sagte, dass es “viele Leute” gebe, “die dafür sind”, den ESM dahingehend zu reformieren, dass der Fonds auch Banken offensteht. “Ich zähle absolut dazu”, erklärte er.

In der “Zürcher Eilpost” kam schon am 26.5. ein Artikel mit dem Titel S&P stuft spanische Banken auf “Junk”: “Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s hat drei spanische Banken auf “Junk” herabgestuft. Diese Banken gelten somit als hochriskante Anlagen und sind nicht mehr als Investment geeignet. Auch Renditen auf spanische Staatsanleihen steigen infolge der schlechten Situation der Banken”.

Weiter heisst es in diesem Artikel: Die drei spanischen Banken Bankia SA, Banco Popular Espanol SA und Bankinter SA wurden von der Ratingagentur Standard & Poor’s im Zuge der schwächelnden spanischen Konjunktur herabgestuft. Bankia fiel von BBB- auf auf BB+ und deren Muttergesellschaft, welche in diesem Monat verstaatlicht wurde, von BB- auf B+. Die Banco Popular SA und Bankinter SA erhielten die Note BB+.

Ein Downgrade von BBB auf BB gilt bei S&P als besonders dramatisch, da eine Anlage mit der Note BB als “nicht als Investment geeignet” gilt. Bei weiterer Verschlechterung der Lage ist demnach also mit Ausfällen zu rechnen. Allgemein fällt diese Bonitätsstufe in die Kategorie “Junk”.

Die strauchelnden spanischen Banken haben haben auch die Renditen auf spanische Staatsanleihen in die Höhe katapultiert. 10-jährige spanische Staatsanleihen stiegen gegenüber deutschen Bundesanleihen auf 494 Basispunkte, im März waren es noch 300 gewesen”.

Am 30.5 in der “FAZ” ein Artikel mit dem Titel “Bankia-Rettung: Spanien will Bankenhilfe auf dem Kapitalmarkt besorgen“.

In diesem FAZ-Artikel mit dem Titel “Bankia-Rettung: Spanien will Bankenhilfe auf dem Kapitalmarkt besorgen” erfahren wir: “Spanien will sich die Mittel zur Rekapitalisierung seiner angeschlagenen Banken nun doch trotz hoher Zinsen auf dem Kapitalmarkt besorgen. Das betrifft insbesondere die schon teilverstaatlichte Gruppe Bankia, die am vorigen Freitag zusätzliche 19 Milliarden Euro Hilfsgelder beantragt hat. Drei andere bereits verstaatlichte Sparkassen, die ebenfalls unter „faulen“ oder zumindest „problematischen“ Immobilienkrediten leiden, könnten nach Schätzungen spanischer Fachleute zusammen auch noch Unterstützung von bis zu 30 Milliarden Euro benötigen.

Nach Informationen der F.A.Z. will die Regierung unter Ministerpräsident Mariano Rajoy den EU-Partnern und den internationalen Finanzmärkten beweisen, dass sie die Sanierung ihres Finanzsektors aus eigener Kraft bewältigen kann. Spanien könne sich, wie es dazu hieß, trotz des hohen Risikoaufschlags und dem entsprechend hohen Zinsniveau noch immer die Auflage neuer Staatsanleihen leisten. Was die Refinanzierung der Staatsschulden angehe, so gebe es „noch mehrere Monate Spielraum“. Damit verbindet sich die Hoffnung, dass das Land vom Mittsommer an, sich wieder zu günstigeren Bedingungen frisches Geld auf dem Kapitalmarkt besorgen kann.

Der Hinweis auf das geplante Verfahren, um den Kapitalbedarf von Bankia zu decken, kam zu einem Zeitpunkt, da ein schillernder „Plan B“ ins Gespräch geraten war. Dabei ging es um staatliche spanische Schuldverschreibungen, die Bankia als Garantien nutzen könnte, um sich bei der Europäischen Zentralbank (EZB) Liquidität zu verschaffen. Diese Variante stieß jedoch bei der EZB offenkundig auf wenig Gegenliebe. Als Nachrichten über den Widerstand der in Frankfurt beheimateten Institution durchsickerten, hielt es die Madrider Regierung für angezeigt, eine – offiziell noch nicht beschlossene – Kursänderung zu signalisieren”.

Am 30.5 kam in “Welt-Online” mit dem Titel “Schuldenlast: Spanien bekommt Banken-Krise nicht in Griff.” In diesem Artikel erfahren wir auch, wie es zur Zeit mit den Risikoprämien für spanische Anleihen aussieht. Die schiessen massiv hoch, das ist für Spanien so auf Dauer keineswegs bezahlbar. Lest euch ansonsten diesen Artikel in Ruhe durch. In Spanien steht es jetzt Spitz auf Knopf.

Hier habt ihr einen Artikel in Focus vom 30.5. mit dem Titel “Devisen – Eurokurs gefallen – Spanische Bankenkrise belastet weiter.” In diesem Artikel heisst: “Der Kurs der Gemeinschaftswährung war zeitweise bis auf 1,2458 US-Dollar gesunken und wurde zuletzt mit 1,2470 Dollar gehandelt. Ein Dollar war 0,8021 Euro wert. Im frühen asiatischen Handel hatte der Euro noch zeitweise über der Marke von 1,25 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,2523 (Montag: 1,2566) Dollar festgesetzt. Vor allem die Probleme im spanischen Bankensystem lasteten auf dem Euro, sagten Händler. So ist der Chef der spanischen Notenbank Miguel Fernadez Ordonez einen Monat früher als geplant zurückgetreten. Er war heftig wegen seines Krisenmanagements im Fall der angeschlagenen Bankia kritisiert worden. Getrübt wurde die Stimmung zudem durch Presseberichte, nach denen China kein großes Paket zur Stimulierung der Wirtschaft plane”.

In einem Artikel vom 30.5 in “Finanznachrichten.de” mit dem Titel “Devisen: Eurokurs gefallen – Spanische Bankenkrise belastet weiter” heisst es: “Der Kurs des Euro ist am Mittwoch im frühen Handel auf den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren gefallen. Der Kurs der Gemeinschaftswährung war zeitweise bis auf 1,2458 US-Dollar gesunken und wurde zuletzt mit 1,2470 Dollar gehandelt. Ein Dollar war 0,8021 Euro wert. Im frühen asiatischen Handel hatte der Euro noch zeitweise über der Marke von 1,25 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,2523 (Montag: 1,2566) Dollar festgesetzt”.

Natürlich knickt auch der DAX unter der spanischen Bankenkrise ein. Hier habt ihr einem Artikel in “Reuters” vom 30.5 mit dem Titel “Spaniens Bankenkrise holt Anleger wieder ein – Dax fällt“.

Im “Tagesspiegel” erschien am 30.5. ein Artikel mit dem Titel “Bankenkrise : Brüssel stärkt Spaniens Regierung.”

Dieser Artikel beginnt mit der Bemerkung: “Die spanische Bankenkrise spitzt sich zu. Anleger und Investoren an der Börse misstrauen zunehmend Beteuerungen der spanischen Regierung, die notwendige Milliardenunterstützung für marode Banken ohne europäische Hilfe stemmen zu können“.

Und dieser Artikel endet mit der Bemerkung: “Doch die spanische Regierung will nach wie vor keine internationalen Finanzhilfen in Anspruch nehmen. Diese Haltung der Regierung in Madrid „kann den Finanzmärkten nicht gefallen“, kommentierte Commerzbank-Experte Lutz Karpowitz. Spanien muss immer tiefer in die Tasche greifen, um neues Geld an den Kapitalmärkten aufzunehmen”.

Im Klartext: Die internationalen Investoren glauben auf keinen Fall, dass Spanien diese Situation allein stemmen kann. Und so ist es auch. Ich glaube es auch nicht.

In “Focus-Online” hat man anscheinend schon am 29.5. begriffen, auf welche Situation Spanien schon geraumer zusteuert: Auf das Unterschlüpfen unter den Euro-Rettungsschirm. Seht hierzu den Artikel vom 29.5. in “Focus-Online” mit dem Titel “Bankenprobleme spitzen sich zu: Spanien droht der Schulden-Abgrund“.

Mariano Rajoy will aber die Sache nicht wahrhaben (weil das natürlich ein politischer Offenbarungseid wäre: Es hätte sich dann gezeigt, dass seine ganze bisherige Politik auf der Leugnung der Realität beruhte). Und Olli Rehn in Brüssel will auch nichts davon wissen, denn auch für Brüssel wäre die Sache alles andere angenehm, denn Spanien ist ein “Riesenbrocken” für den Euro-Rettungsschirm, für den dieser Euro-Rettungschirm kaum genügend Mittel bereithält.

Einen sehr guten Artikel hat am 28.5. wie immer Ralf Streck in Telepolis veröffentlicht mit dem Titel “Bankenkrise in Spanien wird immer gefährlicher.” Lest euch diesen Artikel in Ruhe durch, Ralf Streck redet wie immer Klartext.

Heute früh (31.5.) scheint sich der Eurokurs etwas erholt zu haben. In “Boersennews.de erfahren” wir hierzu in einem Artikel  vom 31.5. mit dem Titel “Devisen: Eurokurs erholt sich ein wenig von Vortagesverlusten.”Der Eurokurs hat sich am Donnerstag ein wenig von seinen drastischen Vortagesverlusten erholt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde im frühen Handel mit 1,2393 US-Dollar gehandelt. Ein Dollar war 0,8069 Euro wert. Im asiatischen Handel hatte der Euro zeitweise nur 1,2359 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch noch auf 1,2438 (Dienstag: 1,2523) Dollar festgesetzt.

Die jüngste drastische Zuspitzung der Euro-Schuldenkrise laste weiter auf dem Euro, sagten Händler. Die Kurserholung im frühen Handel sei lediglich eine Gegenbewegung zu den jüngsten Verlusten. Die Erholungsphasen dürften laut Commerzbank jedoch beschränkt bleiben. ‘Solange Risikoaufschläge für spanische Anleihen weiter explosionsartig ansteigen, ohne dass den Markteilnehmern klar wird, wie die Antwort der Politik auf die Entwicklung aussehen wird, solange wird der Eurokurs unter Druck bleiben’, heißt es in einem Kommentar der Devisenexperten der Bank”.

Das heisst, die Politiker (nicht zuletzt die deutschen, d.h. Angela Merkel und Konsorten) sollten wohl langsam etwas tun, um die Situation in Spanien und damit auch an den Finanzmärkten und Börsen und nicht zuletzt wohl auch im internationalen Bankensektor zu beruhigen.

Hier habt ihr ein Radio-Interview mit George Magnus, senior adviser to the investment bank UBS in BBC-Radio 4 vom 31.5. mit dem Titel “Spanish banking crisis ‘very worrying´ “.

Zu diesem guten Interview gibt es folgenden Kommentar:There’s a gloomy sense of events gathering pace in the eurozone and may be entering a decisive phase caused by the problems of the Spanish banks. George Magnus, senior adviser to the investment bank UBS, believes the Spanish banking crisis “is very worrying” and much bigger than the problems faced by the Greek banking sector. He told the Today programme that the crisis is “symptomatic of a deposit flight from southern Europe towards northern countries like Germany and the UK“.

“The interconnections between all the banks in Europe are at risk”, he said”.

Genau das denke ich auch. Die Sache bedroht massiv den ganzen europäischen Bankensektor.

Hier habt ihr einen Artikel vom 29.5. in “Time Magazine” mit dem Titel  “The Pain in Spain: A Banking Scandal Makes the Crisis No Joke.” Tja, den Spaniern geht´s richtig schlecht. Lest euch mal den Artikel in Ruhe durch. Die jetzt sich abzeichnende schwere Bankenkrise zieht die Stimmung im Land noch weiter gnadenlos in den Keller.

Hier habt ihr einen Artikel vom 29.5. in der britischen “Mail Online” mit dem Titel “The eurozone could survive apocalypse in Athens but not a meltdown in Madrid“. Lest euch mal den Artikel  durch. Genau so sehe ich es auch. Bricht Spanien und die spanischen Banken zusammen, ist es mit der Euro-Zone wohl vorbei.

Fazit des obigen Artikels: “Nonetheless, the Spanish banking crisis is bad news for everyone. The Eurozone might be able to survive Greece, but it could not withstand a meltdown in Madrid”.

Tja, so sehe ich das auch. Wenn Angela Merkel und Konsorten das nicht so sehen, stehen mit dieser Ansicht ziemlich allein in der Welt da.

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