Trotz des eitlen Selbstlobs von Wolfgang Schäuble: Die Eurokrise ist massiv zurückgekehrt 20

Gehen wir zur “New York Times” über. Hier haben wir ein Editorial der “New York Times” von heute, dem 18.5., mit dem Titel “Germany, the Crisis and the G-8“.

In diesem Artikel erfahren wir folgendes: “When the leaders of the Group of 8 gather at Camp David on Friday, President Obama and the others must press Chancellor Angela Merkel of Germany to commit to a euro-zone growth package. This is no time to mince words: Her one-size-fits-all austerity program has been a failure, pushing heavily indebted countries deeper into recession, making it even harder for them to pay off their debts. It is putting the already-weak recovery in the United States at risk and is fueling instability and extremism in Europe”.

After months of obstinance, Ms. Merkel has softened her stance — saying that Germany is open to stimulus to spur growth, employment and development in Greece and pledging to work with the new French president, François Hollande, on a program to promote growth across recession-racked Europe. It is unclear, however, whether her comments reflect a true and lasting change of heart.

Ms. Merkel’s new talking points appear to be driven mainly by the defeat in France of Nicolas Sarkozy, her longtime partner-in-austerity, and the spreading chaos in Greece, where anti-austerity voters brought down the government this month and fears that the country could soon exit the euro have provoked a run on the banks and capital flight.

German officials made things worse by talking about the euro zone’s ability to carry on without Greece. Ms. Merkel is now insisting that she wants Greece to remain, but it will take more than kind words to change things.

What is needed is a real “growth compact” to boost the capacity of the European Investment Bank and other European Union funds to invest in infrastructure and other job-creating projects in crisis countries. It would need to be coupled with a plan to soften or delay agreed-upon spending cuts. That would be a breakthrough but only a start on the road to recovery”.

Tja, ich weiss jetzt nicht, wer dieses Editiorial geschrieben hat (Vielleicht Arthur Ochs Sulzberger. Das Editiorial schreibt in der Regel der Herausgeber der betreffenden Zeitung) aber ich stimme dem Autor voll zu. Genau so sehe ich das auch.

Na, ja, die “New York Times” ist nicht umsonst die führende weltweite Tageszeitung. Und sie hat einige der besten Blogs der Welt, unter anderem den Blog von Paul KrugmanThe Conscience of a Liberal“.

Hier haben wir einen Artikel aus der “Frankfurter Rundschau” mit dem Titel “G8-Gipfel: Stimulieren oder sparen”. Natürlich geht es hier um den “Kampf” zwischen der deutschen Position (Sparen) und der amerikanischen Position (stimulieren =  KeynesianischesDeficit Spending“).

Nun, das einzig Interessante in diesem Artikel ist die Klärung der “Parteienlage” in Europa. Und es sieht ganz klar so aus, als wenn Barack Obama zunehmend alle europäischen Regierungschefs hinter sich hat.

In dem Artikel heisst es: “Auch Italiens Premier Mario Monti hat zuletzt erklärt, Europa müsse sich bei allen Sparbemühungen nun auch wieder auf die Förderung des Wachstums konzentrieren. Hollande und Monti liegen in gewisser Weise auf US-Linie“.

Tja, damit hat Obama die Führer der zweitwichtigsten und drittwichtigsten europäischen Volkswirtschaft auf seiner Seite (Seht hier die Liste der weltweiten Länder nach ihrem BIP). Und das ist gut so.

Dann wird in demselben Artikel folgender Schwachsinn berichtet: “Obama ist immer noch überzeugt davon, dass die fast 900 Millionen US-Dollar aus seinem Konjunkturpaket von 2009 gut eingesetztes Geld waren. Die Staatsschulden der USA stiegen zwar rasant an. Doch sei damit wenigstens der Komplettabsturz der US-Wirtschaft verhindert worden, wie der Präsident in den Tagen vor dem G8-Treffen verbreiten ließ”.

Dazu möchte ich folgendes sagen: Schaut euch mal den englischen Wikipedia-Artikel “United States public debt” an.

Dort heisst es: “During the presidency of  George W. Bush, the gross public debt increased from $5.7 trillion in January 2001 to $10.7 trillion by December 2008, due in part to the Bush tax cuts and increased military spending caused by the wars in the Middle East. Under President Barack Obama, the debt increased from $10.7 trillion in 2008 to $15.5 trillion by February 2012, caused mainly by decreased tax revenue and higher safety net costs due to the late-2000s recession and stimulus spending”.

Also: Barack Obama hat keineswegs mehr Schulden gemacht als George W. Bush. Unter George W. Bush haben sich die Schulden von $5.7 Billionen in January 2001 auf $10.7 Billionen im December 2008 schlicht fast verdoppelt.

Unter Barack Obama haben sind die Schulden ungefähr um ein Drittel mehr gewachsen von $10.7 Billionen in 2008 auf $15.5 Billionen im Februar 2012.

So, die deutschen “Sparfaschisten” werden jetzt aufschreien: Aber dann ist ja Barack Obama genauso schlimm wie George W. Bush!

Nein, ist er nicht. Und ich erkläre euch jetzt, warum: George W. Bush hat dieses Geld nur für unnützen und schädlichen Schwachsinn verwendet. Er hat damit die Steuergeschenke an die amerikanischen Superreichen finanziert (“Bush tax cuts“) und die sinnlosen Kriege in Irak und Afghanistan.

Barack Obama hat das Geld für halbwegs vernünftige Dinge ausgegeben: Erstens hat der amerikanische Staat seit der Finanzkrise ab 2007 weniger Einkünfte gehabt. Und das muss natürlich ausgeglichen und finanziert werden. Und offensichtlich hat das amerikanische “safety net” (=Sozialsysteme etc.) jetzt höhere Kosten (wahrscheinlich auch einfach deshalb, weil die wirtschaftliche Lage in den USA jetzt schlecht ist und es viele Arbeitslose gibt).

Und dann musste er noch seine staatlichen Investitionsprogramme finanzieren. Und es ist gut möglich, dass es stimmt, was Barack Obama behauptet, dass diese Investitionsprogramme die wirtschaftliche und soziale Lage in den USA deutlich gebessert haben.

Hier habt ihr eine Tabelle zum Wirtschaftswachstum in den USA. Und tatsächlich sind die USA im Jahre 2008 und 2009 “abgeschmiert” und ziemlich deutlich in eine Rezession gefallen (2008: – 0,3 % und 2009 – 3,5 %). Aber schon im Jahre 2010 haben die USA wieder deutlich zugelegt (+ 3,0 %) und auch im Jahre 2011 sind sie moderat gewachsen (+ 1,7 %) und für das Jahr 2012 wird nach Prognose des IWF in den USA + 2,2 % erwartet.

Das ist nicht super, aber es ist ein klarer, langsamer Fortschritt. Und die “Stimulus-Programme” in den USA laufen seit genau 2009 (American Recovery and Reinvestment Act of 2009).

Und ab dem Jahre 2010 hat die US-Ökonomie wieder angefangen zu wachsen. Seht hier nochmals die Tabelle und die genaueren Informationen zum Wirtschaftswachstum in den USA ab 1929. Und schaut euch mal die Jahre zwischen 1929 und 1941 an (Die Jahre der “Great Depression“). Auch da gab es kaum Wachstum. Es hat lange gedauert, bis sich die USA und die Weltwirtschaft (es war gleichzeitig eine “Weltwirtschaftskrise“) sich erholt haben. Franklin Delano Roosevelt bekämpfte dann die “Great Depression” mit dem “New Deal” ab 1933.

Ein klaren Beweis für solche Zusammenhänge gibt es nie wirklich, bis wirklich viele Jahre vergangen sind und ganz klar ist, dass die Rezession überwunden wurde. Aber es sieht zumindest so aus, als wenn diese Investitionsprogramme etwas genützt hätten. Und auf jeden Fall ist das Geld so viel besser angelegt als in irgendwelche massiven Steuergeschenke für Superreiche oder irgendwelche absurden und sinnlosen Kriege.

Insofern ist Barack Obama eindeutig besser drauf als der Schwachkopf George W. Bush.

Wie war in derselben Zeit die Entwicklung in Deutschland? Hier habt ihr eine Tabelle von Statista.com mit dem Titel “Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland von 2008 bis 2011 und Prognose des DIW für 2012 und 2013 (gegenüber dem Vorjahr)”.

Im Jahre 2008 hatten wir 1,1o % Wachstum. Im Jahre 2009 war es -5,10 (der Einbruch war also noch stärker als in den USA). Im Jahr 2010 hatten wir wieder ein Wachstum von 3,70%. Im Jahr 2011 hatten wir ein Wachstum von 3%. Für 2012 erwartet das DIW 1% (Deutlich weniger als in den USA!). Und für 2013 rechnet das DIW mit 2,40%.

Na ja, auch diese deutschen Zahlen und Prognosen sind eher sehr bescheiden.

Heute kommt auch ein Artikel in “Focus” mit dem Titel “Deutsche Unternehmen sehen Eurokrise gelassen“. Schön, ich bitte jetzt die Focus-Journalisten um folgendes: Macht mal die gleiche Umfrage unter den deutschen Bankern. Ich bin gespannt, ob die das auch so locker sehen.

Die Unternehmer arbeiten in der “Realwirtschaft”. Und die “Realwirtschaft” überlebt víelleicht tatsächlich halbwegs ungeschoren das Zerbrechen des Euros. Aber für die Banker ist das alles nicht so lustig, was jetzt passiert.

Und noch was: Unternehmer sind in der Regel keine Spezialisten für Fragen des Finanz-, Börsen- und Bankensektors. Vielleicht sieht ein deutscher Maschinenbauer die Sache “locker”? Aber was verstehen solche Leute schon von der Weltwirtschaft?

Thilo Sarrazin verkündet mitterweile in “Focus” “Europa braucht den Euro nicht“. Das ist falsch.

Ich würde sagen: Europa braucht Thilo Sarrazin nicht. Die Euro-Zone braucht Thilo Sarrazin nicht, das ist meine Meinung.

In der “Süddeutschen Zeitung” kommt heute am 19.5. ein Artikel mit dem Titel “Schuldenkrise in Griechenland: Heiter bis pleite“.

In diesem Artikel heisst es: “Nach den gescheiterten Bemühungen für eine Regierungsbildung hat die Ratingagentur Fitch Griechenland weiter herabgestuft. Grund: die Gefahr, dass der Staat aus der Euro-Zone ausscheide. Anleihen sind nun mit CCC statt mit B- bewertet, alles auf Ramsch-Niveau. Zuvor war schon Standard & Poor’s zu einem ähnlichen Urteil gekommen. Das bedeutet: Nur bei günstiger Entwicklung seien keine Zahlungsausfälle zu erwarten. Sollte die Neuwahl am 17. Juni keine Regierung mit einem Mandat zur Fortsetzung des EU-Programms hervorbringen, so Fitch, wäre ein Euro-Ausscheiden Griechenlands “wahrscheinlich”.

Die Schuldenkrise werde die Finanzmärkte noch bis zu zwei Jahre durchrütteln, glaubt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU): “Wir wollen, dass Griechenland im Euro bleibt, aber es muss seine Verpflichtungen erfüllen, und das ist eine Entscheidung, die die Griechen treffen müssen.” Seelenmassage leistet auch Martin Schulz (SPD), Präsident des EU-Parlaments. “Ich will den Leuten sagen: Im Euro ist es hart und wird noch hart bleiben, außerhalb des Euros wird es härter werden.”

Die Wirtschaft in Griechenland würde innerhalb weniger Tage kollabieren. “Dann werden wir wahrscheinlich als Europäische Union Milliarden-Hilfszahlungen leisten. Denn wir werden sicher nicht zulassen, dass dieses Land völlig zusammenbricht.” Er halte die ganze Spekulation, dass Griechenland abzuschreiben ist, für nicht ungefährlich – “das ist heute Griechenland, morgen Portugal, übermorgen Spanien, dann Italien.”

Und was die Ergebnisse der “deutsche Spar-Schrumpfkur” angeht, so äussert sich dieser Artikel in der “Süddeutschen” mit erfreulicher Ehrlichkeit zu diesem Thema: “Auch in zwei Jahren teurer Griechenland-Rettung ist kaum etwas besser geworden. Der Anteil der Schulden an der Wirtschaftsleistung entwickelt sich auf desaströse 168 Prozent im nächsten Jahr hin. Die reichen Griechen haben ihr Geld längst abgezogen. Der griechische Zentralbank-Chef Giorgos Provopoulos spricht “von einer großen Angst, die zu einer Panik führen könnte”. Insgesamt liegen die Verbindlichkeiten gegenüber der Euro-Zone bei 375 Milliarden. Vier Jahre Rezession haben dem Land zugesetzt”.

Wie heisst es so schön: “Ausser Spesen nichts gewesen”. Und ich dachte immer, die Keynesianer seien die “unverantwortlichen Verschwender” (?!).

Wie man sieht, kriegen das die deutschen Neoliberalen unter Angela Merkel genauso gut hin. Auch Wolfgang Schäuble schmeisst gern mal ein paar hundert Milliarden Euro zum Fenster raus, um ein Land effektiv und nachhaltig zu ruinieren. Das sag ich nur: Bravo, gut gemacht!

Merkels Vorschlag, in Griechenland ein “Referendum” zum Euro abzuhalten, kam in Griechenland anscheinend nicht gut an. Hier habt ihr einen Artikel vom 19.5. aus Stern.de mit dem Titel “Ärger über angeblichen Merkel-Vorschlag“.

In diesem Artikel heisst es: Das griechische Volk braucht kein Referendum, um seine Wahl des Euro, für den es bereits zahlreiche Opfer gebracht hat, zu beweisen”, erklärte der Chef der konservativen Nea Dimokratia (ND), Antonis Samaras. Der Vorschlag Merkels sei “bedauerlich” und könne nicht akzeptiert werden. “Das griechische Volk hat das Recht auf Respekt von seinen Partnern.”

Frau Merkel ist es gewohnt, sich an die politischen Spitzen Griechenlands zu wenden, als ob es sich um ein Land unter Protektorat handele”, kritisierte der Chef des linksradikalen Parteienbündnisses Syriza, Alexis Tsipras. Bei den nächsten Parlamentswahlen am 17. Juni würden die Griechen ihre “definitive Antwort” geben und der Sparpolitik und der “Unterwerfung” ein Ende bereiten”.

Na ja, was Alexis Tsipras hier sagt verstehe ich gut. Schaut euch nochmals an, was die “Süddeutsche” in ihrem Artikel “Schuldenkrise in Griechenland: Heiter bis pleite” über die Erfolge der Brüsseler und deutschen Sparpolitik in Griechenland berichtet. Ich würde das an Stelle von Alexis Tsipras nicht so viel anders sehen.

Die Börsen sind natürlich weiter wegen der Griechenland-Krise unter Druck. Hier habt ihr einen Artikel vom 18.5. aus dem “Handelsblatt” mit dem Titel “Griechenland und Spanien setzen dem DAX zu“.

In diesem Artikel heisst es:Die europäische Schuldenkrise hat die Märkte fest im Griff. Nach dem Rundumschlag gegen italienische Banken stufte die Ratingagentur Moody’s in der Nacht zu Freitag die Bonität von 16 spanischen Geldhäusern herab. Zu den betroffenen Kreditinstituten zähle auch Banco Santander , die größte Bank in der Eurozone. Die Möglichkeit der spanischen Regierung, einzelne Banken zu stützen, habe sich verschlechtert, begründeten die Bonitätswächter den Schritt. Für zusätzliche Verunsicherung sorgte auch ein Bericht, wonach Kunden der teilweise verstaatlichten spanischen Sparkasse Bankia allein in der vergangenen Woche über eine Milliarde Euro abgezogen hätten. Das spanische Wirtschaftsministerium dementierte den Bericht.

 Auch aus Griechenland kommen keine guten Nachrichten. Nach den gescheiterten Bemühungen für eine Regierungsbildung stufte die Ratingagentur Fitch die Kreditwürdigkeit von B- auf CCC herab. Hintergrund sei die Gefahr, dass das angeschlagene Land die Eurozone verlassen könnte. Moody’s stuft Griechenland mit C ein, Standard & Poor’s mit CCC. Es gibt aber auch einen kleinen Hoffnungsschimmer: Die Unterstützer des umstrittenen Sparkurses können sich einer Umfrage zufolge überraschend Hoffnungen auf einen Sieg bei der Parlamentswahl Mitte Juni machen.

An den Devisenmärkten bleibt der Euro  unter Druck. Die europäische Einheitswährung fiel auf den tiefsten Stand seit vier Monaten und notierte zuletzt mit 1,266 Dollar. Im Mai hat der Euro bereits 4,1 Prozent an Wert verloren. Gold steht am Morgen 0,2 Prozent tiefer bei 1571 Dollar je Feinunzen, Öl der Sorte Brent verliert um 0,9 Prozent auf 106,7 Dollar je Fass. Zugleich hält die Flucht in als sicher geltende Staatsanleihen an. Am Rentenmarkt nahmen die Investoren erneut Kurs auf den sicheren Hafen Bundesanleihen. Nachdem der richtungsweisende Bund-Future bereits an Himmelfahrt auf ein Rekordhoch von 143,79 Zähler stieg, liegt das Anleihebarometer am Morgen bei 144 Stellen. Die zehnjährigen Papiere rentierten mit 1,397 Prozent auf einem Rekordtief. Auch in den USA hält die Flucht in Staatsanleihen an. Zehnjährigen US-Bonds legten zu und rentierten mit 1,708 Prozent. Auch bei den 30-jährigen Bonds blieb die Nachfrage hoch und drückte die Rendite auf 2,802 Prozent”.

Auch die internationalen Börsen geben nach, wie dieser Artikel berichtet: “Gegenwind für den DAX  kommt aber auch von den Börsen in Übersee. Der Dow Jones beendete am Donnerstag den Handel zum fünften Mal in Folge im Minus und schloss mit einem Verlust von 1,2 Prozent auf 12.442 Zählern auf dem tiefsten Stand seit Mitte Januar. Noch kräftiger waren die Verluste an der Nasdaq: Der Composite Index sackte um 2,1 Prozent auf 2.814 Stellen ab und der Auswahlindex Nasdaq 100 verlor 2,1 Prozent auf 2.509 Punkte. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor seit dem Xetra-Schluss am Donnerstag gut ein Prozent.

In Asien verlor der Nikkei -Index knapp drei Prozent, der Shanghai-Composite gab um 1,1 Prozent nach”.

Tja, so sieht es aus.
Diese Entwicklung übrigens nicht wirklich neu. Hier habt ihr einen Artikel vom 14.5 aus “Manager-Magazin” mit dem Titel “Griechenland und Spanien lassen Börsen taumeln“. Lest euch das mal in Ruhe durch.

Vor wenigen Stunden kam heute am 19.5. ein neuer Artikel im “Handelsblatt” mit dem Titel “Euro-Krise bleibt das Schreckgespenst der Finanzmärkte heraus. Der Titel sagt schon alles.

In diesem Artikel heisst es: “Für Kopfschmerzen an den europäischen Finanzmärkten sorgen vor allem Spanien und Griechenland. “Die Krise scheint sich zuzuspitzen. Das übergeordnete Bild an den Märkten wird in den kommenden Wochen sehr, sehr negativ sein”, prognostiziert Christian Jasperneite, Volkswirt bei MM Warburg. Sollte es zwischendurch an den Börsen etwas nach oben gehen, sei dies nur eine technische Reaktion auf die vorherigen Verluste. Auch die Analysten der Landesbank Berlin glauben nicht an eine Erholung. “Kurzfristig ist die Chance auf eine nachhaltige Entspannung recht gering”, urteilen sie. “Die Volatilität wird aufgrund der immensen Unsicherheit bezüglich der weiteren Entwicklung der Schuldenkrise hoch bleiben.” In der zu Ende gehenden Woche hat der Dax mehr als vier Prozent eingebüßt”.

Ansonsten lest euch diesen Artikel mal in Ruhe durch. Wie gesagt, der Titel des Artikels “Euro-Krise bleibt das Schreckgespenst der Finanzmärkte” ist eindeutig.

Creative Commons LizenzvertragTrotz des eitlen Selbstlobs von Wolfgang Schäuble: Die Euro-Krise ist massiv zurückgekehrt 20Klaus Gauger steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s