Trotz des eitlen Selbstlobs von Wolfgang Schäuble: Die Eurokrise ist massiv zurückgekehrt 15

Einen Artikel mit dem Titel “Kann der Euro gerettet werden? ” hat Joseph Stiglitz auf der Website “Project Syndicate” am 5.5. zur Verfügung gestellt. Lest euch bitte diesen Artikel durch, er ist brilliant (wie fast alle Artikel von Joseph Stiglitz).

In diesem Artikel sagt Joseph Stiglitz meiner Meinung nach völlig zurecht:Für die kleineren Länder der EU ist die Lektion eindeutig: Wenn sie ihre Haushaltsdefizite nicht reduzieren, besteht ein hohes Risiko für einen Spekulationsangriff, mit geringen Aussichten auf angemessene Unterstützung von ihren Nachbarn, zumindest nicht ohne schmerzhafte und kontraproduktive prozyklische Haushaltseinschränkungen. Während die europäischen Länder diese Maßnahmen umsetzen, wird ihre Wirtschaft wahrscheinlich schwächer – mit unerfreulichen Folgen für die globale Erholung.

Es kann hilfreich sein, die Probleme des Euros von der globalen Warte aus zu sehen. Die USA haben sich über Chinas Leistungsbilanzüberschüsse (Handelsüberschüsse) beschwert; doch als Prozentsatz des BIP ist Deutschlands Überschuss noch größer. Nehmen wir an, der Euro wäre so festgelegt, dass der Handel in der Eurozone insgesamt ungefähr ausgeglichen wäre. In diesem Fall bedeutet Deutschlands Überschuss, dass der Rest Europas ein Defizit verzeichnet. Und die Tatsache, dass diese Länder mehr importieren als sie exportieren, trägt zu ihrer schwachen Wirtschaft bei.

Die USA haben sich darüber beklagt, dass China sich weigert, seinen Wechselkurs im Verhältnis zum Dollar ansteigen zu lassen. Doch bedeutet das Eurosystem, dass Deutschlands Wechselkurs gegenüber den anderen Euroländern nicht ansteigen kann. Wenn der Wechselkurs steigen würde, fiele es Deutschland schwerer, zu exportieren, und sein auf starken Exportzahlen beruhendes Wirtschaftsmodell stünde vor einer Herausforderung. Gleichzeitig würde der Rest Europas mehr exportieren, das BIP würde steigen und die Arbeitslosigkeit fallen.

Deutschland sieht seine hohen Ersparnisse und seine Exportleistung (wie China) als Tugenden an, nicht als Fehler. Dagegen wies John Maynard Keynes darauf hin, dass Überschüsse zu einer schwachen globalen Gesamtnachfrage führen – Länder mit Überschüssen haben einen „negativen externen Effekt“ auf ihre Handelspartner. Keynes glaubte tatsächlich, dass Überschussländer viel mehr als Defizitländer eine Bedrohung für den globalen Wohlstand darstellen; er ging sogar so weit, eine Steuer für Überschussländer vorzuschlagen.

Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Regelungen sind eigentlich untragbar. Die Länder, deren Defizite infolge der globalen Rezession in die Höhe geschossen sind, sollten nicht in eine Todesspirale gezwungen werden – wie Argentinien vor einem Jahrzehnt.

Lösungsvorschlag für diese Länder ist, das Äquivalent einer Währungsabwertung herbeizuführen – eine einheitliche Verringerung der Löhne. Das ist meiner Meinung nach nicht zu erreichen, und die Folgen für den Einzelnen sind untragbar. Die sozialen Spannungen wären gewaltig. Es ist ein Hirngespinst (Fettdruck von mir!)

Es gibt eine zweite Lösung: den Austritt Deutschlands aus der Eurozone oder die Teilung der Eurozone in zwei Unterregionen. Der Euro war ein interessantes Experiment, doch wie der fast vergessene Wechselkursmechanismus (WKM), der ihm vorausging und auseinanderbrach, als Spekulanten 1992 das britische Pfund angriffen, fehlt ihm die notwendige institutionelle Unterstützung, um zu funktionieren.

Es gibt eine dritte Lösung, die, wie Europa möglicherweise feststellen wird, vielleicht die vielversprechendste von allen ist: die Umsetzung der institutionellen Reformen, die bei der Einführung des Euros hätten durchgeführt werden sollen, einschließlich des notwendigen fiskalpolitischen Rahmens.

Es ist nicht zu spät für Europa, diese Reformen durchzusetzen und somit den auf Solidarität beruhenden Idealen gerecht zu werden, die der Einführung des Euros zugrunde lagen. Doch wenn Europa dazu nicht in der Lage ist, dann ist es vielleicht besser, das Scheitern zuzugeben und anders weiterzumachen, anstatt im Namen eines fehlerhaften Wirtschaftsmodells einen hohen Preis an Arbeitslosigkeit und menschlichem Leid hinzunehmen (Fettdruck von mir!).

Die Griechenland-Krise zieht die  Börsen ab heute, dem 18.5. weltweit in den Keller. Das war auch nicht anders zu erwarten.

Die Finanzanalysten, die Börsianer, die Anleger an den Finanzmärkten und die Banker wissen natürlich genau, wie gefährlich ein Austritt Griechenland aus der Euro-Zone für den Euro und die Euro-Zone wäre.

Hier habt ihr eine Meldung in der österreichischen Tageszeitung “standard.at” vom 17.5. mit dem Titel “Börse Frankfurt schließt schwächer“.

In diesem Artikel heisst es: “Die Frankfurter Aktienbörse ist am Donnerstag schwächer aus dem Handel gegangen. Sorgen um Griechenlands Verbleib in der Eurozone, Spekulationen um eine Ratingabstufung spanischer Banken sowie enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA haben den Aktienkursen zugesetzt. Der DAX verlor 75,30 Punkte (minus 1,18 Prozent) auf 6.308,96 Einheiten. Der deutsche Leitindex beschleunigte im relativ umsatzarmen Feiertagshandel seine am Montag begonnene Talfahrt. Der TecDAX sank um -4,76 Punkte oder -0,63 Prozent auf 754,81 Punkte. Der M-DAX ermäßigte sich 125,54 Punkte oder 1,22 Prozent auf 10.205,89 Zähler. Der HDAX schloss mit 3.241,95 Einheiten und einem Minus von 38,44 Zählern oder 1,17 Prozent. Der C-DAX verlor 6,45 Punkte oder 1,14 Prozent auf 561,03 Zähler.”

Auch die Ratings der südeuropäischen Banken, vor allem der schwer angeschlagenen spanischen Banken, gehen jetzt wahrscheinlich massiv auf Talfahrt. Die Ratingagenturen haben begriffen, wie es mit den spanischen Banken aussieht, und bei den italienischen Banken sieht es wohl nicht viel besser aus.

Dazu heisst es in diesem Artikel in der österreichischen Tageszeitung “standard.at” vom 17.5. mit dem Titel “Börse Frankfurt schließt schwächer“: “Die Ratingagentur Moody’s plant einem Zeitungsbericht zufolge einen Rundumschlag gegen spanische Banken. “Nachdem die italienischen Banken von Moody’s vor wenigen Tagen herabgestuft wurden, wäre es keine Überraschung, wenn die spanischen heute oder in den nächsten Tagen dran wären”, sagte Händler Markus Huber von ETX Capital. Er sprach von einer insgesamt “sehr negativen Marktstimmung” und verwies ferner auf die deutliche Eintrübung des US-Geschäftsklimas in der Region Philadelphia. Die geringen Umsätze am deutschen Aktienmarkt würden die Bewegung nach unten zudem noch verstärken. “Was dem Markt aber vor allem kräftig zusetzt, ist die Ungewissheit bis wohl mindestens zum 17. Juni, wenn die nächsten Wahlen in Griechenland stattfinden.”

Was die spanischen Staatsanleihen angeht, so sind sie wenigstens noch gefragt, das ist immerhin ein Hoffnungsschimmer. Aber die Risikoaufschläge steigen weiterhin an. Das ist so für Spanien auf Dauer nicht finanzierbar.

Meine Prophezeiung (schon seit geraumer Zeit): Für Spanien rückt der Euro-Rettungsschirm immer näher, mit allen unberechenbaren Folgen, die dies haben wird.

Dazu heisst es in diesem Artikel in der österreichischen Tageszeitung “standard.at” vom 17.5. mit dem Titel “Börse Frankfurt schließt schwächer“: “Am Vormittag noch hatte eine wichtige spanische Anleihen-Auktion die wenigen Marktteilnehmer in Atem gehalten. Die Staatsanleihen waren zwar stark gefragt, doch ziehen die Zinsen, die Madrid bieten muss, immer weiter an“.

So, und jetzt kommt das mit Abstand Interessanteste an diesem Artikel, die Ausführungen zum europäischen Bankensektor insgesamt (also auch den deutschen Banken!): “Der Bankenwerte-Sektor zählte erneut zu den schwächsten in Europa. In Deutschland gaben die Titel der Commerzbank um 1,62 Prozent nach und die der Deutschen Bank um 1,96 Prozent (Fettdruck von mir!).

Ich werde euch jetzt den Hintergrund dieser “Talfahrt” des europäischen Bankensektors erklären, beziehungsweise, ich habe es in meinem Blogartikel schon längst erklärt: Die europäischen Banken sind (nicht zuletzt über den Euro!) massiv miteinander verkoppelt und vernetzt.

Ein “Absturz” Südeuropas mitsamt seinen Banken – vor allem den spanischen und italienischen Grossbanken – (und genau das ist die Entwicklung seit einigen Monaten) ist eine massive Bedrohung für den ganzen europäischen Bankensektor, nicht zuletzt für den europäischen Interbankenmarkt.

Es ist sogar einfach eine Bedrohung für die gesamte Weltwirtschaft, weil ein “europäischer Bankencrash” im Zusammenhang mit dem “crash” des Euro (der zweitwichtigsten Reservewährung der Welt nach dem US-Dollar!) schwere und sehr negative Auswirkungen auf die europäische und wahrscheinlich auch gesamte Weltwirtschaft und nicht zuletzt auf den europäischen und sogar internationalen Interbankenmarkthätte. Der ganze weltweite Bankensektor und die gesamte Weltwirtschaft wäre dadurch bedroht.

Um Klartext zu reden: Den europäischen Bankern, vielleicht den Bankern weltweit, steht schon bei dem Gedanken an ein mögliches Zerbrechen des Euros und einer Pleite Südeuropas mitsamt den südeuropäischen Banken (die teilweise Grossbanken sind) der Angstschweiss auf der Stirn!  Und bei den Börsianern und den Anlegern auf den Finanzmärkten wird es nicht viel anders sein.

Hier habt ihr einen Artikel aus “Spiegel-Online” vom 17.5. mit dem Titel “Euro-Krise: Die Angst vor dem griechischen Bankenbeben“.

In diesem Artikel heisst es unter anderem: “Am Mittwoch hatte EZB-Präsident Mario Draghi sich erstmals zum Austrittsthema geäußert: Es sei die “starke Präferenz” der Notenbank, dass Griechenland Mitglied der Währungsunion bleibe, sagte Draghi. Die Entscheidung werde jedoch nicht von der EZB getroffen.

Ein Austritt aus der Euro-Zone wäre rein statisch betrachtet kein großes Problem. Griechenland steht nur für einen kleinen Teil der Wirtschaftsleistung – und die großen europäischen Banken haben ihre Investments ohnehin schon weitgehend abgeschrieben.

Experten fürchten jedoch die psychologischen Folgen, die ein Austritt aus der Währungsunion mit sich bringen könnte. So würde sich der Run auf die griechischen Bankkonten wahrscheinlich noch enorm beschleunigen. Zudem könnten auch die Kunden in anderen Krisenstaaten wie Spanien, Portugal oder Italien das Vertrauen in ihre Finanzinstitute verlieren”.

Weiter heisst es in diesem Artikel: “Einen Vorgeschmack darauf bekam bereits die verstaatlichte spanische Sparkasse Bankia. In der vergangenen Woche zogen die Kunden über eine Milliarde Euro ab, wie die Zeitung “El Mundo” am Donnerstag unter Berufung auf eine Verwaltungsratssitzung berichtete. Der neue Verwaltungsratschef José Ignacio Goirigolzarri habe seine Gremiumskollegen über den Abzug der Gelder informiert. Weder Bankia noch die spanische Zentralbank oder das Wirtschaftsministerium wollten sich dazu äußern.

Dem Bericht zufolge entspricht die Summe etwa ein Prozent der Einlagen der Bank. Insgesamt liegen zehn Prozent der spanischen Spareinlagen bei Bankia. Wie ein Insider sagte, hätten Kunden bereits vor der Verstaatlichung Geld abgehoben. “Ich denke, das ist der Grund, warum die Regierung so schnell eingesprungen ist.” 

Vor einer Woche hatte Ministerpräsident Mariano Rajoy die Kontrolle über die zweitgrößte Sparkasse des Landes übernommen. Bankia war erst zwei Jahre zuvor auf staatlichen Druck aus der Fusion schwächelnder Sparkassen entstanden. Die Aktien des Instituts fielen am Donnerstag um 26 Prozent auf ein Rekordtief.

Auch den spanischen Staat kommt die Unsicherheit um Griechenland teuer zu stehen. Am Donnerstag versteigerte er zwar erfolgreich Anleihen mit Laufzeiten bis 2015 und 2016 im Volumen von 2,5 Milliarden Euro. Dafür musste er allerdings deutlich höhere Zinsen zahlen als zuletzt. Der Satz für Papiere mit dreijähriger Laufzeit stieg von 4,04 Prozent am 3. Mai auf nun 4,87 Prozent.

In ganz Europa gaben die Aktienkurse am Donnerstag weiter nach. Der Euro Stoxx 50 Chart zeigen fiel bis zum Mittag um 1,2 Prozent. Der Deutsche Aktienindex Dax Chart zeigen sank um 0,8 Prozent auf 6335 Punkte. In den vergangenen zehn Tagen hat er damit bereits fünf Prozent an Wert verloren”.

Wenn Brüssel und Deutschland nicht bald Mariano Rajoy und wohl auch Mario Monti eine wirksame Hilfe und Garantien bei der Sanierung des schwer angeschlagenen spanischen Bankensektors und des wahrscheinlich auch angeschlagenen italienischen Bankensektors anbieten, kann es in ganz Spanien bald zu einem “Bank run” auf die spanischen Banken und vielleicht sogar auch in Italien auf die italienischen Banken mit allen völlig unabsehbaren und katastophalen Folgen für das ganze europäische, vielleicht sogar weltweite Bankensystem und den europäischen und vielleicht sogar internationalen Interbankenmarkt kommen, mit allen Folgen für die europäische und gesamte Weltwirtschaft.

Und Mario Draghi (EZB-Chef) hat natürlich aus Sicht des europäischen Bankensystems völlig recht: Man sollte unbedingt vermeiden, dass Griechenland aus der Euro-Zone rausfliegt. Das Risiko bei dieser Sache ist einfach zu hoch (Contagion-Effekt!).

Und die europäischen Börsen rutschen jetzt langsam auch in den Keller (auch der DAX).

Es kann jetzt genau das passieren, was Paul Krugman in seinem Artikel “Eurodämmerung” prophezeit hat.

Die Eurodämmerung nach Paul Krugman beginnt so:

1. Greek euro exit, very possibly next month.

2. Huge withdrawals from Spanish and Italian banks, as depositors try to move their money to Germany.

Und genau so fängt es jetzt schon an. Die Vorzeichen auf diese “Eurodämmerung” nach Paul Krugman sind schon sichtbar. Brüssel (Troika, Olli Rehn) und Deutschland (Angela Merkel, Wolfgang Schäuble, Guido Westerwelle) müssen Mariano Rajoy Hilfen und Garantien für den spanischen Bankensektor anbieten und auch Mario Monti, denn der italienische Bankensektor scheint ebenfalls deutlich angeschlagen zu sein.

Sogar die Asiatischen Börsen rutschen jetzt aus Sorge um die spanischen Banken in den Keller. Hier habt ihr einen Artikel vom 18.5 aus “Reuters Deutschland” mit dem Titel Kursrutsch an Asien-Börsen – Angst um Spaniens Banken“.

In diesem Artikel heisst es: “Im Sog der europäischen Schuldenkrise geht es an Asiens Börsen weiter steil bergab.Zum Wochenschluss prägten vor allem Sorgen um Spaniens Banken den Handel und zogen insbesondere Finanzwerte nach unten. Hinzu kamen die schwelende Angst vor einem Euro-Austritt Griechenlands sowie schwache Zahlen aus der amerikanischen Wirtschaft. “Es gibt noch keine Lösung des Europa-Problems, und wir hatten sehr enttäuschende US-Daten”, sagte Marktstratege Frances Cheung von Credit Agricole CIB in Hongkong am Freitag. “Das alles ist negativ und drückt zusätzlich auf die Stimmung am Markt.” Für die US-Industrie gab es am Vortag einen Dämpfer: Der Konjunkturindex der Notenbank von Philadelphia ging im Mai überraschend zurück”.

So, der angedrohte “Ratingrundumschlag” von Moody´s (seht hierzu die Meldung aus dem österreichischen “standard.at” vom 17.5. mit dem Titel “Börse Frankfurt schließt schwächer“) gegen die spanischen Banken hat jetzt tatsächlich stattgefunden. Seht hierzu den Artikel aus “Spiegel-Online” mit dem Titel “Nach Rating-Rundumschlag: Börsen rutschen weltweit ab“.

In diesem Artikel heisst es: “Schlechte Nachrichten zur Euro-Krise könnten einen versöhnlichen Wochenausklang an den Börsen vermasseln. Der Dax startete am Freitag zum Handelsauftakt bei 6246 Zählern mit einem Prozent im Minus. Besonders Bankenwerte standen unter Druck. Die Aktien der Deutschen Bank Chart zeigen gaben um 1,6 Prozent nach, die Papiere der Commerzbank Chart zeigennotierten 2,7 Prozent schwächer. “Es ist ein einziges Trauerspiel”, sagte ein Händler.

Die Börse in Tokio schloss am Freitag mit schweren Verlusten. Der Nikkei Chart zeigen-Index sackte auf den tiefsten Stand seit rund vier Monaten und schloss mit einem Minus von drei Prozent bei 8611 Punkten. Der Hongkonger Hang-Seng-Index sackte um 2,6 Prozent auf 18.702 Punkte ab. Auch an der Wall Street hatte der Dow-Jones Chart zeigen-Index am Donnerstag zum fünften Mal in Folge im Minus geschlossen.

Grund für die schlechte Stimmung der Börsianer weltweit waren negative Nachrichten aus Europa. Am Donnerstagabend hatte die Rating-Agentur Moody’s nach ihrem jüngsten Rundumschlag gegen italienische Banken auch die Bonität von 16 spanischen Banken gesenkt. Die Finanzexperten begründeten die Entscheidung mit der neuerlichen Rezession, der andauernden Immobilienkrise und anhaltend hohen Arbeitslosenzahlen in Spanien”.

Zum Ratingrundumschlag von Moody´s gibt es auch einen Artikel in “Zeit-Online” vom 18.5. mit dem Titel “Moody’s stuft 16 spanische Banken herab“.

In diesem Artikel heisst es: “Die amerikanische Rating-Agentur Moody’s hat die Kreditwürdigkeit von 16 spanischen Banken gesenkt, darunter von Banco Santander und BBVA. Belastet wurde ihre Bonität laut Moody’s unter anderem von der Rezession in Spanien, der andauernden Immobilienmarkt-Krise und der hohen Arbeitslosigkeit.

Die Herabstufung löste auf dem japanischen Aktienmarkt deutliche Verluste aus. Erst am Montag hatte Moody’s die Bewertung von 26 italienischen Banken herabgesetzt. Darunter waren auch Branchengrößen wie UniCredit und Intesa Sanpaolo”.

Das heisst, auch die spanischen und italienischen Grossbanken, die bisher noch relativ gut da standen, sind jetzt zunehmend deutlich angeschlagen.

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