“Teenscreen” in Amerika 1

Heute werde ich über das Programm “Teenscreen” in Amerika und die Problematik der Vergabe von atypischen Neuroleptika an Kinder berichten. Es gibt dazu einen amerikanischen Wikipedia-Artikel. Was ist “Teenscreen“? Nun, ich zitiere aus dem schon obengelinkten Artikel. Die meisten von euch können wohl Englisch.

“The TeenScreen National Center for Mental Health Checkups at Columbia University is an evidence-based, national mental health and suicide risk screening initiative for middle- and high-school age adolescents. The organization operates as a center in the Division of Child and Adolescent Psychiatry Department at Columbia University, in New York City. The program was developed at Columbia University in 1999, and launched nationally in 2003. Screening is voluntary and offered through doctors’ offices, schools, clinics, juvenile justice facilities, and other youth-serving organizations and settings. As of August 2011, the program has more than 2,000 active screening sites across 46 states in the United States, and in other countries including Australia, Brazil, India and New Zealand“.

Nun, das klingt ja wunderbar. Das Programm beruht angeblich auf wissenschaftlichen Ergebnissen. Und man will mit diesem Programm verhindern, dass junge Menschen sich umbringen. Und das Programm ist natürlich freiwillig, heisst es hier. Das klingt alles wunderbar.

Aber: Selbst der Wikipedia-Artikel sagt ganz klar, dass es Kritiker dieses Programms gibt. Ich zitiere: “There is opposition to mental health screening programs in general and TeenScreen in particular, from civil liberties, parental rights, and politically conservative groups. Much of the opposition is led by groups who claim that the organization is funded by the pharmaceutical industry”.

Aber ein US-Senator hat die Sache überprüft und festgestellt, dass das Programm angeblich nichts mit der pharmazeutischen Industrie zu tun hat. Nun, wir alle kennen die Politiker.

Ich zitiere aus diesem Wikipedia-Artikel: “However, in 2011, an inquiry launched by Senator Charles E. Grassley into the funding of health advocacy groups by pharmaceutical, medical-device, and insurance companies demonstrated to Senator Grassley’s satisfaction that TeenScreen does not receive funding from the pharmaceutical industry“.

Allerdings: Wenn ihr das Thema recherchiert (geht einfach die Wikipedia-Verlinkung durch) dann findet ihr andere Informationen. Folgender Artikel ist aus der “New York Times” vom Juni 2008. Dieser Artikel mit dem Titel “Researchers Fail to Reveal Full Drug Pay” besagt folgendes: “A world-renowned Harvard child psychiatrist whose work has helped fuel an explosion in the use of powerful antipsychotic medicines in children earned at least $1.6 million in consulting fees from drug makers from 2000 to 2007 but for years did not report much of this income to university officials, according to information given Congressional investigators“.

Im Klartext: Das heisst, ein berühmter Kinderpsychiater und Forscher von der Harvard Medical School, Dr. Joseph Biederman, der Propaganda für den Einsatz von Neuroleptika bei Kindern gemacht hat, hat verschwiegen, dass er zwischen dem Jahr 2000 und 2007 ein Grossteil seines Einkommens (1,6 Millionen Dollar) direkt aus der Pharmaindustrie erhalten hat.

Und das ist die Realität weltweit: Die meisten bedeutenden biologistischen Psychiater und Forscher (Chefärzte und wichtige klinische Forscher) bekommen einen wichtigen Teil ihres Gehalts von der Pharmaindustrie.

Für die USA  findet ihr zum Beispiel gute Informationen in einem Artikel vom Oktober 2010 in psychcentral.com. Dieser Artikel hat den Titel “Top 50 Psychiatrists Paid by Pharmaceutical Companies“. Der Artikel enthält eine Liste von 384 amerikanischen Ärzten, die in den Jahren 2009 bis 2010 mehr als 100.000 Dollar von Pharmaunternehmen bekommen haben.

Und derselbe Artikel enthält ebenfalls eine Liste von 50 amerikanischen Top-Psychiatern mit einer genauen Auflistung ihrer Einkünfte aus den verschiedenen Pharmaunternehmen. Die Untersuchung dieses Sachverhalts wurde von der New Yorker Non-Profit-Organisation “ProPublica” durchgeführt, die investigativen Journalismus im Dienste der amerikanischen Öffentlichkeit betreibt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung mit dem Titel “Dollars for Docs” vom Oktober 2010 in “ProPublica” mit den Namen der 384 amerikanischen Ärzte und ihren Einkünften findet ihr hier.

Googelt übrigens einfach mal das Thema für den Bereich USA. Ihr werdet sehr viele Artikel finden, die das Gleiche besagen. Das Ganze ist absolut kein Geheimnis. Die meisten Top-Psychiater, Forscher und Chefärzte, kriegen einen bedeutenden Teil ihres Gehalts von der Pharmaindustrie.

In Deutschland ist es genauso. Seht hierzu einen Artikel aus “Spiegel-Online” mit dem Titel “Seelsorge für die Industrie” vom Mai 2011. In diesem Artikel heisst es wörtlich: “Die Elite der Nervenheilkunde ist eng mit Pharmakonzernen verflochten: Psychiater, Neurologen, aber auch Psychologen arbeiten als bezahlte Berater für die Unternehmen. Nun fordert ein Professor seine Kollegen auf, ihre Nebeneinkünfte offenzulegen”.

Ich zitiere weiter aus demselben Artikel:  “Zahlungen von Pharmafirmen an Ärzte gibt es in vielen Bereichen der Medizin. In nur wenigen sind sie derart selbstverständlich geworden wie in der Nervenheilkunde. Es sind die Psychiater, die einer Studie aus Minnesota zufolge die höchsten Zuwendungen aus der Industrie kassieren. Von 37 Leitern der Kliniken für Psychiatrie an deutschen Universitätskliniken haben nach SPIEGEL-Recherchen offenbar mindestens 35 auf ihrem Berufsweg finanzielle Zuwendungen von Pharmafirmen angenommen”.

Nur ganz wenige deutsche Top-Psychiater wehren sich gegen diese Praxis und lehnen Zahlungen seitens der Pharmafirmen ab. Einer von ihnen wird in demselben Artikel aus “Spiegel-Online” erwähnt.

Es ist der Chefarzt Professor Dr. Klaus Lieb, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Mainz. Früher hat Klaus Lieb auch Zahlungen von der Pharmaindustrie angenommen. Derselbe Artikel in “Spiegel-Online” wörtlich:

“Auch Klaus Lieb, 45, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Mainz, gehörte zu den Seelsorgern der Industrie. Er sitzt in seinem Chefzimmer, die Abendsonne leuchtet in den Raum, und Lieb erzählt von seinen Pharmaeinkünften. Zusätzlich 10 000 Euro und mehr habe er früher jedes Jahr gemacht – völlig legal, weil er diese Nebeneinkünfte stets vom Arbeitgeber absegnen ließ.

Doch je mehr Geld die Pharmaleute auf sein Konto überwiesen, desto klarer erkannte Lieb, in welche Abhängigkeit er sich da begab. “Ich machte mich plötzlich für ein Medikament stark, obwohl ich das eigentlich gar nicht so gut fand”, sagt er. “Ich stellte fest, dass ich nicht mehr frei und unabhängig bin.”

Deshalb ist Lieb ausgestiegen: Als erster Direktor einer Klinik für Psychiatrie in Deutschland hat er öffentlich erklärt, er werde keinen Cent mehr von pharmazeutischen Firmen annehmen. Mehr noch: Lieb engagiert sich als Vorstandsmitglied in dem Verein Mezis. Die Abkürzung steht für “Mein Essen zahl’ ich selbst”. Die Mezis-Mitglieder kämpfen gegen Korruption in der Medizin. Sie lassen Pharmavertreter erst gar nicht an sich heran – ganz zu schweigen davon, dass sie sich von ihnen zum Essen einladen ließen”.

Ein weiterer Artikel in “Spiegel-Online” mit dem Titel “Pharma-Seelsorger” vom Dezember 2011 berichtet: “Ein fragwürdiges Verständnis von Transparenz gibt die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) zu erkennen. In einer Selbsterklärung sollten 70 Funktionsträger, unter ihnen Mediziner angesehener Hochschulen, bereits vor einem Jahr angeben, inwiefern sie persönliche Honorare etwa für Beratungen von pharmazeutischen Firmen kassieren. Bis April hatten nur 54 von ihnen die Erklärung abgegeben – knapp die Hälfte musste Beziehungen zu Unternehmen einräumen. Inzwischen haben zwar auch die anderen geantwortet, jedoch sind ihre Interessenkonflikte anscheinend so brisant, dass die DGPPN jetzt beschlossen hat, sie auf Wunsch der Mitglieder unter Verschluss zu halten“.

Ein umfangreiches PDF zum Verhältnis Psychiatrie und Pharmaindustrie haben seinerzeit Aderhold und Lehmkul veröffentlicht. Die Grundaussage dieses PDFs, das sehr viele Daten und Materialien zum Thema enthält: “Die Psychiatrie als Wissenschaft hat ihre Unabhängigkeit verloren.”

Ein anderer Artikel aus der Wochenschrift “Die Zeit” vom Januar 2009 mit dem Titel “Ärzte, Pillen und Moneten” berichtet darüber, mit welchen Methoden die Pharmaindustrie gerade auch im Bereich der Psychiatrie arbeitet.

In diesem Artikel heisst es wörtlich: “Pharmafirmen bezahlen die Fortbildungen von Ärzten, zahlen ärztlichen Referenten Vortragshonorare von 2000 bis 3000 Euro und gehen in Kliniken ein und aus, um dort die Wirkung ihrer Medikamente auch nach der Zulassung prüfen zu lassen. In der Pharmaforschung sind manche Studienergebnisse dadurch inzwischen so stark verzerrt, dass sich wie im Fall der Antidepressiva die wahre Wirkung oder Nichtwirkung von Medikamenten erst Jahre nach der Zulassung herauskristallisiert”.

In Amerika allerdings (und Europa wird man auch schon damit anfangen und bald wird es hier genauso sein), heisst es in demselben Artikel, sind die Methoden mittlerweile viel massiver und perfekter.

Wie in Amerika ein Medikament vermarktet wird, so erfahren wir in diesem Artikel, sieht folgendermaßen aus: “Längst hat die Pharmaindustrie andere Methoden entdeckt. Statt individuell um den Arzt zu werben, setzen die Unternehmen zunehmend auf den Großangriff. Schließlich handeln ganze Klinikketten heute Rabattverträge mit Pharmagroßhändlern aus. Nicht mehr die Zulassung der Arzneimittelbehörden ist die wichtigste Hürde bei der Markteinführung, sondern es sind Einrichtungen wie das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen und der Gemeinsame Bundesausschuss, das oberste Beschlussgremium der Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. Diese Institutionen entscheiden darüber, ob ein neues Medikament auch von den Krankenkassen erstattet wird. Sie lassen sich nur politisch unter Druck setzen. Deshalb lohnt es sich heute mehr denn je, große gesellschaftliche Gruppen wie Patientenorganisationen zu mobilisieren und Druck über die Medien zu machen.

Wie das in Perfektion aussieht, ist in den USA zu beobachten. Als die Pharmafirma Merck dort die Zulassung der Arzneimittelbehörde FDA für ihr neues Diabetes-Produkt Sitagliptin erhielt, lief sofort eine gewaltige Marketing-Maschine an: Schon 90 Minuten nach der Zulassung war die Produktwebsite online.

Innerhalb von 48 Stunden starteten Fortbildungsforen zum Medikament im Internet, hatten Pharmareferenten die ersten Ärzte kontaktiert, wurden Aufklärungsfilme über das Internet und per Satellit zu Tausenden Medizinanbietern übertragen. Innerhalb von acht Tagen hatte Merck 70 Prozent aller entscheidenden Ärzte in den USA erreicht und die ersten Paletten an Apotheken ausgeliefert.

Nach 14 Tagen waren die Diskussionen mit Anbietern medizinischer Leistungen abgeschlossen und damit 188 Millionen Patienten erreicht – 73 Prozent aller Versicherten in den USA. Einen Monat nach der Zulassung hatte das Produkt bereits einen Marktanteil von 14 Prozent aller Verschreibungen für Altersdiabetes. Diese moderne Form der Landschaftspflege dürfte rasch Schule machen”.

Einer der bekanntesten Kritiker der Praktiken der Pharmaindustrie in Deutschland ist Hans Weiss. Er hat öfters auch “undercover” für seine Recherchen gearbeitet. Im Deutschlandradio hat er mal erklärt, wie die Pharmabranche die Ärzte, und vor allem die Psychiater, bearbeitet und im Griff hat. Der Beitrag im Deutschlandradio vom März 2010 heisst “Es gibt keine Branche, die so hohe Gewinne macht.”

Und um auf “Teenscreen” zurückzukommen: Was der Wikipedia-Artikel zum Programm “Teenscreen” berichtet, klingt sehr theoretisch. Und es klingt auch nicht wirklich gefährlich. Man will angeblich jungen Menschen helfen, die selbstmordgefährdet sind, und gibt ihnen nach einem entsprechenden Test, der in der Regel an der Schule durchgeführt wird, psychiatrische Medikamente.

Nun, wenn ihr in Youtube reingeht, findet ihr sehr viele Propaganda-Videos für “Teenscreen”. Diese Videos wurden von den biologistischen Psychiatern und der Pharmaindustrie hochgeladen. Ihr findet aber auch kritische Videos. Zum Beispiel folgendes Video, das eine lange Liste von amerikanischen Zeitungen und Radiostationen enthält, die “Teenscreen” für unwissenschaftlich halten und glauben, dass die Pharmaindustrie hinter dieser ganzen Sache steckt. Und dasselbe Video zeigt auch die führenden Psychiater, die “Teenscreen” entwickelt haben und die alle eng mit der Pharmaindustrie verflochten sind.

Ein weiterer Effekt von “Teenscreen” ist, dass in Amerika mittlerweile wahnsinnig viele Kinder und Jugendliche schwere antipsychotische Medikamente nehmen. Die Zahl dieser Kinder und Jugendlichen hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Hier gibt es zum Beispiel einen amerikanischen Fernsehbeitrag in youtube, der zeigt, dass in Florida mittlerweile sehr viele Kinder und Jugendliche diese schweren Psychodrogen nehmen.

Eine weiteres Problem dieser massiven Medikamentierung von Kindern ist, dass niemand weiss, wie diese schweren Psychodrogen auf Kinder wirken. Diese Psychodrogen, vor allem die Neuroleptika, wurden für Erwachsene entwickelt. Neuroleptika werden bei Psychosen eingesetzt. Psychosen treten aber in der Regel bei Erwachsenen auf. Niemand weiss, wie die Langzeiteffekte dieser schweren Medikamente bei Kindern sind. Es gibt keine Studien hierzu.

Hier habt ihr einen Artikel aus Eltern-t-online vom Oktober 2008 mit dem Titel “Alarmierender Trend: Mehr Neuroleptika an Kinder“. Also auch in Europa fängt man jetzt an, Neuroleptika an Kinder zu geben. In dem Artikel heisst es wörtlich: “Der Leiter der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Köln, Prof. Gerd Lehmkuhl, weist darauf hin, dass immer mehr Kinder und Jugendliche mit Neuroleptika behandelt würden, aber die dazu passenden Diagnosen nicht in gleichem Maße anstiegen. Das würde bedeuten, dass die Medikamente auf Störungen ausgedehnt würden, für die sie nicht zugelassen seien. Hinter den gestiegenen Verordnungszahlen vermutet Lehmkuhl eine zunehmende Bereitschaft von Ärzten Psychopharmaka auch an Kinder und Jugendliche zu verschreiben. Außerdem glaubt er, dass zu schnell auf bestimmte Verhaltensauffälligkeiten, wie aggressive Störungen, mit Medikation reagiert werde. Der Arzneimittelexperte der Universität Bremen Prof. Gerd Glaeske erklärte “Report Mainz” gegenüber: “Bei Kindern sollte man beim Einsatz von Neuroleptika sehr zurückhaltend sein, da Kinder noch in der Entwicklung sind. Es entwickelt sich noch das Gehirn und das zentrale Nervensystem, insofern könnte es natürlich dort bei einer vorschnellen Gabe von Neuroleptika hochdosiert zu längerfristigen Schäden kommen.”

Die deutschen Arzneimittelexperten sagen also selbst, dass es gefährlich ist, Neuroleptika an Kinder zu geben.

Ein anderer Artikel ist aus der “Österreichischen Ärztezeitung” vom April 2008 mit dem Titel “Psychopharmaka bei Kindern“. In diesem Artikel heisst es klar, dass in den USA mittlerweile sehr viele Kinder diese schweren Drogen nehmen.

In diesem Artikel heisst es wörtlich: “Ganz anders ist dieser Punkt in der Gruppe der Antidepressiva, lange Zeit die häufigste Psychopharmokotherapie bei Kinder und Jugendlichen, einzustufen. „Es gab schon lange den Verdacht, dass diese Medikamente den Mut zum Suizid des jungen Jugendlichen erhöhen. Heutzutage gilt das als erwiesen“, sagt der Grazer Kinderarzt. Er rät daher jedenfalls zu einer Kombinationstherapie. Die Erhöhung der Suizidneigung bezieht sich nämlich auf sämtliche Medikamente im Bereich der Antidepressiva, also sowohl auf tricyclische Antidepressiva (wie etwa Anafranil®, Tofranil®, Saroten® usw.), als auch auf die selektiven Seratonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs wie Fluctine®, Seropram® usw.) „Hier muss der Kinderfacharzt in Diskussionen mit den Erwachsenenmedizinern auf die Gefahr hinweisen und manchmal die Rezeptur des Hausarztes mit dem Jugendlichen und seiner Familie kritisch diskutieren“, rät Scheer. Der Linzer Kinderpsychiater Leixnering weist überhaupt darauf hin, dass unter den SSRIs ausschließlich Sertralin (Zoloft®, Gladem®) für Kinder und Jugendliche zugelassen ist: „Sertralin kann bei Zwangsstörungen angewendet werden. Alle anderen SSRI werden off-label verschrieben. Da gilt es schon, die nötigen Konsequenzen zu bedenken“.

Antidepressiva können also das Suizidrisiko von Kindern deutlich erhöhen.

Weiter in demselben Artikel: “Einig sind sich die beiden Experten jedenfalls darin, dass die Verschreibung von Neuroleptika ausschließlich Spezialisten vorbehalten werden sollte. Es gibt noch zu wenig Erfahrung und Studien über die Wirkung der Neuroleptika auf Kinder und Jugendliche. Eines ist aber klar: Wenn schon Neuroleptika als Mittel der Wahl erscheinen, dann sollte jedenfalls zu einem atypischen Neuroleptikum gegriffen werden. Dazu zählt etwa Risperidon (Risperdal®), das laut Scheer gut und nebenwirkungsarm ist, aber nur wenige spezielle Indikationen anzubieten hat. Risperidon sei etwa bei schweren Verhaltensstörungen, aber auch bei Autismus durchaus einsetzbar. Alles das setzt aber eine intensive Abklärung von Psychosen voraus, die in der Praxis des Kinderarztes oder auch des Allgemeinmediziners nur schwer durchführbar sind, sind die beiden Experten überzeugt”.

Also nochmals: “Es gibt noch zu wenig Erfahrung und Studien über die Wirkung der Neuroleptika auf Kinder und Jugendliche”.

Und atypische Neuroleptika sind nicht “nebenwirkungsarm”. Atypische Neuroleptika machen oft sehr dick. Ich habe selbst vierzehn Jahre lang Risperdal genommen, und deshalb bin ich so dick. In diesem Punkt sind diese beiden Experten leider falsch informiert. Und diese schweren Medikamente, die atypischen Neuroleptika, können bei Kinder auch schwere neurologische Schäden anrichten (Über beides werde ich weiter vorne in diesem Artikel noch ausführlich berichten).

Hier habt ihr einen Artikel in der “New York Times” mit dem Titel “Use of Antipsychotics in Children Is Criticized” vom November 2008, der klar erklärt, welche schwere Folgen die Verabreichung unter anderem von Risperdal bei Kindern hat.

In diesem Artikel in der “New York Times” heisst es wörtlich: Powerful antipsychotic medicines are being used far too cavalierly in children, and federal drug regulators must do more to warn doctors of their substantial risks, a panel of federal drug experts said Tuesday.

More than 389,000 children and teenagers were treated last year with Risperdal, one of five popular medicines known as atypical antipsychotics. Of those patients, 240,000 were 12 or younger, according to data presented to the committee. In many cases, the drug was prescribed to treat attention deficit disorders.

But Risperdal is not approved for attention deficit problems, and its riskswhich include substantial weight gain, metabolic disorders and muscular tics that can be permanent — are too profound to justify its use in treating such disorders, panel members said”.

Hier habt ihr einen anderen Artikel in der Website “MindFreedom” mit dem Titel “New antipsychotic drugs carry risks for children” von 2007. Die Quelle ist “USA Today“, die damals anscheinend das Thema in den USA recherchiert haben (Siehe hierzu den gleichlautenden Artikel aus “USA Today”).

In diesem Artikel in “MindFreedom” heisst es wörtlich: “Atypicals are a new generation of antipsychotic drugs approved by the Food and Drug Administration for adult schizophrenia and bipolar disorder (manic depression). None of the six drugs — Clozaril, Risperdal, Zyprexa, Seroquel, Abilify and Geodon — is approved for kids, but doctors can prescribe them as “off-label” medications.

Psychiatrists say the drugs can be helpful for children with serious mental illnesses and have been known to save young lives. But diagnosis often is difficult, making appropriate prescribing tricky. And many experts, including behavioral pediatrician Lawrence Diller, author of Should I Medicate My Child?, say there is growing overuse of these powerful antipsychotics.

Schizophrenia is rare in children under 18: It strikes about 1 in 40,000, as opposed to 1 in 100 adults, according to the National Institute of Mental Health. Nobody knows exactly how many kids have bipolar disorder; psychiatrists don’t even agree on criteria to diagnose the disease in childhood.

Research on how the drugs affect children is sparse, and experts increasingly are concerned that the drugs are being prescribed too often for children with behavior problems, such as attention-deficit disorder and aggression.

John March, chief of child and adolescent psychiatry at Duke University School of Medicine, prescribes the drugs to kids in some cases of serious illness when he thinks the benefits outweigh the risks. But he says prescribing them for behavior problems alone may be a mistake. “We have no evidence about the safety of these agents or their effectiveness in controlling aggression,” he says. “Why are we doing this?”

Schizophrenia is rare in children under 18: It strikes about 1 in 40,000, as opposed to 1 in 100 adults, according to the National Institute of Mental Health. Nobody knows exactly how many kids have bipolar disorder; psychiatrists don’t even agree on criteria to diagnose the disease in childhood.

Research on how the drugs affect children is sparse, and experts increasingly are concerned that the drugs are being prescribed too often for children with behavior problems, such as attention-deficit disorder and aggression.

John March, chief of child and adolescent psychiatry at Duke University School of Medicine, prescribes the drugs to kids in some cases of serious illness when he thinks the benefits outweigh the risks. But he says prescribing them for behavior problems alone may be a mistake. “We have no evidence about the safety of these agents or their effectiveness in controlling aggression,” he says. “Why are we doing this?”

At the same time, reports of deaths and dangerous side effects linked to the drugs are mounting. A USA TODAY study of FDA data collected from 2000 to 2004 shows at least 45 deaths of children in which an atypical antipsychotic was listed in the FDA database as the “primary suspect.” There also were 1,328 reports of bad side effects, some of them life-threatening”.

Dieser obige Artikel aus “MindFreedom”, der sich auf die Recherchen von “USA Today” stützt, berichtet also, dass schon zwischen 2000 und 2004 vermutlich 45 Kinder in den USA an den Folgen der Medikamentierung mit Neuroleptika gestorben sind und über tausend Fälle von Kindern in den USA in dieser Zeit registriert wurden, bei denen schwere Nebenwirkungen mit gefährlichen Folgen aufgrund der Medikamentierung mit Neuroleptika aufgetreten sind. Und der Artikel sagt auch ganz klar, dass keines dieser Medikamente für Kinder damals zugelassen war.

Und dieser Artikel sagt auch klar, dass diese Medikamente, die eigentlich für die Behandlung von Schizophrenie entwickelt wurden “are being prescribed too often for children with behavior problems, such as attention-deficit disorder and aggression“. Das heisst, sie werden vor allem bei Kindern mit aggressivem und auffälligem Verhalten eingesetzt. Aggressives und auffälliges Verhalten hat aber nichts mit Schizophrenie zu tun.

Dieser Artikel sagt auch ganz klarSchizophrenia is rare in children under 18: It strikes about 1 in 40,000, as opposed to 1 in 100 adults, according to the National Institute of Mental Health”. Das heisst, bei Kindern gibt es nur ganz selten Schizophrenie.

Derselbe Artikel aus “Mindfreedom” ist auch sonst erhellend. Bei der Diagnose der Krankheiten dieser Kinder werden anscheinend oft Fehler gemacht. Oft sind sie wohl gar nicht krank, sondern einfach verhaltensauffälllig aus den unterschiedlichsten Gründen, weil sie zum Beispiel Drogen genommen haben.

In demselben Artikel heisst es wörtlich: Given all the potential problems, why would doctors prescribe these drugs to children to begin with? Nobody disputes that the lives of schizophrenic or severely manic children may be saved by antipsychotics. “I use them myself for patients,” says March, the Duke psychiatrist. “I have a 9-year-old who threatened to jump out of a second-story window if her mom didn’t give her the car keys to drive down to the 7-Eleven to get a Coke. If I took her off antipsychotics, she’d disintegrate.” But several factors can lead to misprescribing of antipsychotics. It can be difficult to tell one behavioral disorder or illness from another in kids. For example, the aggression and irritability of bipolar disorder can mimic attention-deficit hyperactivity disorder or depression, the mental health institute says. Also, the environment can be a key cause of symptoms that may be mistakenly diagnosed as mental disorders, says Diller, the behavioral pediatrician. Some events in a child’s life can trigger acting-out or other symptoms. Adults can explain what happened to them; children, especially the youngest, may be more reticent.

Doctors often face time pressures that prevent them from finding out what’s going on in kids’ lives, knowledge that might suggest alternative treatments, Penn says. For example, abuse of drugs such as methamphetamine, OxyContin and cocaine is fairly common among teens, he says. Kids begin acting strangely, hearing voices, becoming paranoid. The symptoms can mimic psychosis or behavioral disorders, and doctors can end up giving these children unneeded antipsychotic drugs, he says”.

Ein anderer Artikel von “Mindfreedom” aus dem Jahre 2007 hat den Titel “Adult antipsychotics can worsen troubles“. Auch hier ist die Quelle “USA Today”.

In diesem Artikel wird über das Schicksal eines Jungen namens Evan berichtet: “Evan Kitchens, a cheerful fourth-grader who loves basketball and idolizes his 16-year-old brother, had been hospitalized for mental illness by the time he was 8. The boy from Bandera, Texas, was aggressive and hyperactive and had been diagnosed with a variety of other ailments, including obsessive-compulsive disorder and an autism spectrum disorder. A couple of years ago, Evan was taking five psychiatric drugs, says his mother, Mary Kitchens. Two were so-called atypical antipsychotics, a group of relatively new drugs approved by the Food and Drug Administration for treating adults with schizophrenia or bipolar disorder. “Evan was a walking zombie on all those drugs,” Kitchens says. At the harrowing nadir two years ago, she wondered whether her son would survive, let alone live a normal life. Evan shook with severe body tremors and hardly talked. He had crossed eyes, a dangerously low white blood cell count and a thyroid disorder, all symptoms that emerged after he started the atypical antipsychotic drugs, Kitchens says. Now, he has been weaned from the drugs and takes medicine only for attention-deficit disorder, she says. And he is mentally healthier than he has ever been.”

Im Klartext: Wegen seines aggressiven und hyperaktiven Verhaltens wurde Evan mit schweren atypischen Neuroleptika behandelt und er wurde dadurch schwer krank. Heute nimmt er nur noch Medikamente gegen “Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung” und es geht ihm viel besser.

In demselben Artikel heisst es weiterhin: “These six new antipsychotic drugs — Clozaril, Risperdal, Zyprexa, Seroquel, Abilify and Geodon — are not approved for children, but doctors can prescribe them to kids “off label.” And prescribing atypical anti-psychotics for aggressive children such as Evan is leading the field in a growing pediatric business, according to a new analysis of a federal survey by Vanderbilt Medical School researchers.

Outpatient prescriptions for children ages 2 to 18 jumped about fivefold — from just under half a million to about 2.5 million — from 1995 to 2002, the survey shows”.

Im Klartext: Alle diese atypischen Neuroleptika waren damals nicht für Kinder zugelassen. Dennoch wurden sie immer mehr an Kinder “Off Label” verschrieben (zwischen 1995 und 2002 hat sich die Zahl der Verschreibungen in den USA verfünffacht). Natürlich werden viele Kinder von diesen schweren Drogen krank.

Ein anderer Artikel von “MindFreedom” berichtet, dass die Neuroleptika massiv vor allem auch an Pflegekinder verschrieben werden. Dieser neuere Artikel aus dem Jahre 2011 hat den Titel “Drugs Used for Psychotics Go to Youths in Foster Care“. Hier ist die Quelle die “New York Times”. Das Gleiche berichtet auch ABC-News unter dem Titel “Antipsychotics for Foster Kids: Most Commonly Prescribed Meds“. Das Gleiche berichtet “Natural News” unter dem Titel “Foster Children Given Harmful Antipsychotics and Tranquilizers as Frequently as Mentally Disabled

Mindfreedom” hat übrigens eine ganze Sammlung von Artikeln zu diesem Thema aus verschiedenen Quellen auf ihrer Website angelegt.

Auch in Kanada werden anscheinend mittlerweile diese atypischen Neuroleptika an Kinder verschrieben. Das Risiko eines “Metabolischen Syndroms” (=massives Übergewicht mit Gefahr von Herzkrankheiten) ist dabei für diese Kinder sehr hoch, wie kanadische Studien ergeben haben.

Die Website Canada.com berichtet darüber in einem Artikel vom vergangenen Februar mit dem Titel “Weight gain among dangers of antipsychotic drug use in children“.

Welche Risiken die Medikamentierung von Kindern mit Neuroleptika mit sich bringt, zeigt auch ein Artikel vom Oktober 2009 mit dem Titel “Kids Who Are Given Neuroleptics At High Risk of Harm, Study Confirms” der “Society for Humanistic Psychology”.

In diesem Artikel heisst es wörtlich: “A study published in the current issue of The Journal of the American Medical Association, confirms that children and adolescents who are prescribed second generation neuroleptics are put at high risk of severe harm: prominent psychotropic drug investigators acknowledge that the rapid onset of “cardiometabolic risks” is “alarming.” They recommend that consideration be given for lower-risk alternatives“.

Auch die kanadische Zeitung “The Globe and Mail” berichtet über das massive Auftreten des “Metabolischen Syndroms” bei Kindern, die atypische Neuroleptika einnehmen in einem Artikel vom Februar 2012 mit dem Titel “The risks of prescribing antipsychotics to kids“.

In diesem Artikel heisst es wörtlich über die massiven Nebenwirkungen dieser Medikamente bei Kindern: “Tremors and uncontrollable muscle movements are among the more serious problems tied to these medications.

But urgent new concerns about the links between atypical antipsychotics and abnormal, excessive weight gain have begun to emerge as a growing number of doctors and parents report children taking the drugs seem to have an insatiable appetite.

Health Canada issued a warning about these side effects in January, revealing it has received 29 reports of cardiometabolic problems linked to atypical antipsychotics in children under 18, including obesity, hypertension, as well as lipid and glucose abnormalities, risk factors for heart disease and Type 2 diabetes.

“The weight gain is horrifying for some of them. We have parents with every cupboard locked, every fridge locked,” said Wendy Roberts, a developmental pediatrician at Toronto’s Hospital for Sick Children and pediatrics professor at the University of Toronto. “There has to be a response.”

The cruel irony, according to physicians and experts who prescribe these drugs and study their impact, is that the vast majority of young people should have never been prescribed these drugs in the first place.

Atypical, or second-generation, antipsychotic drugs came on the market in the 1990s. Designed to treat schizophrenia and related psychotic disorders, this new class of drugs was heralded by the medical community as a long overdue alternative to older antipsychotics, which caused many patients to develop serious neurological side effects.

But something strange has been happening over the past few years. Despite the fact almost no research has even looked at the safety and efficacy of atypical antipsychotics in children and adolescents, and while none of them have been approved to treat anything other than schizophrenia in teens, the number of young people being given prescriptions for these potent medications has ramped up substantially. (Of the seven atypical antipsychotics on the market in Canada, only one, aripiprazole, sold under the brand Abilify, is approved for use in young people. Even then, the approval is restricted to 15- to 17-year-olds for treatment of schizophrenia).

The number of atypical antipsychotic prescriptions dispensed from retail pharmacies for Canadians under age 18 rose from about 772,000 in 2007 to more than 1.3 million in 2011, according to IMS Brogan, a company that tracks the pharmaceutical industry. The dollar value of those prescriptions shot up from about $38 million in 2007 to nearly $54 million in 2011.

The drugs are being used to treat attention deficit hyperactivity disorder, depression, developmental disabilities, autism, conduct disorder, anxiety and even insomnia, all conditions for which they have not been approved by health regulators”.

Nochmals:The drugs are being used to treat attention deficit hyperactivity disorder, depression, developmental disabilities, autism, conduct disorder, anxiety and even insomnia, all conditions for which they have not been approved by health regulators”.

Das heisst, diese schweren Medikamente, die atypischen Neuroleptika, werden in den USA und zunehmend auch in Europa für psychische Zustände eingesetzt, die überhaupt nichts mit Schizophrenie oder Psychosen zu tun hat.

Und unter diese psychischen Problemen sind so harmlose Diagnosen wie “conduct disorder“. Ich zitiere aus dem Wikipedia-Artikel zu “conduct disorder”: “Conduct disorder is a psychological disorder diagnosed in childhood that presents itself through a repetitive and persistent pattern of behavior in which the basic rights of others or major age-appropriate norms are violated”.

Nun, das ist wirklich sehr psychiatrisch ausgedrückt. Die Psychiater benutzen einen hochgestochenen “Slang“, damit alle glauben, dass das, was sie sagen, “wissenschaftlich” ist.

Aber ich kann ganz gut Englisch. Wisst ihr, was diese obige Definition in einfachem Deutsch heisst? Das heisst einfach, dass diese Kinder frech, ungehorsam, vielleicht auch aggressiv sind, zum Beispiel gegenüber Erwachsenen. Und der Begriff “basic rights” ist sehr dehnbar. Was sind denn die “basic rights” der Erwachsenen, beziehungsweise der Eltern? Das kommt wohl ganz auf die Eltern an, würde ich sagen.

Früher hätte man solche Kinder vielleicht bestraft. Vielleicht hätte man sie auch zum Kinderpsychologen geschickt, damit der sie fragt, warum sie frech und ungehorsam sind. Oft haben Kinder gute Gründe für ihr Verhalten. Deswegen ist es klug, sie zum Kinderpsychologen zu schicken oder einfach mit ihnen zu reden.

Jetzt aber gibt man ihnen anscheinend in den USA und zunehmend auch in Europa schwere Medikamente, atypische Neuroleptika, die schwerste Schäden bei diesen Kindern anrichten können.

Hier habt ihr ein PDF von einem “Advisory Committee” der amerikanischen FDA (Food and Drug administration). Dieses PDF zeigt unter anderem, wegen welcher Diagnosen die Kinder in den USA zwischen 2004 und 2008 diese atypischen Neuroleptika verschrieben bekommen haben.

Schaut euch mal die Seite 15 und 16 dieses PDFs der FDA an. Viele von diesen Kindern haben diese Medikamente wegen “conduct disturbance” oder “behavioral problems” bekommen. “Behavioral problems” heisst einfach, dass die Kinder sich unangemessen Verhalten (laut/frech/impulsiv/ungehorsam/aggressiv etc.). Es heisst praktisch das gleiche wie “conduct disturbance” oder “conduct disorder”.

Das heisst, wenn Kinder in den USA frech, impulsiv, ungehorsam, laut, aggressiv und rebellisch sind und die Normen der Erwachsenen (zum Beispiel ihrer Eltern) verletzen, dann kann es leicht passieren, dass sie atypische Neuroleptika verschrieben bekommen, von denen sie nicht nur müde und dick werden, sondern von denen sie schwere Schäden bekommen können (neurologische Schäden, Diabetes, etc.). Und die Zahlen sprechen dafür, dass dies mittlerweile in den USA sehr oft passiert, und in Europa zunehmend auch. Eine halbe Million Kinder nehmen mittlerweile in den USA diese Medikamente, so Marcia Angell in ihrem Artikel in der “New York Review of Books” vom July 2011 “The Illusions of Psychiatry“.

Creative Commons Lizenzvertrag“Teenscreen” in Amerika 1Klaus Gauger steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz.

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