Deutschland und der globale Kampf um die verbliebenen weltweiten Ressourcen

Wie ich in meinem Blog schon öfters dargelegt habe, hat der weltweite Wettlauf um die noch verbleibenden Rohstoffe auf der Welt schon vor einigen Jahrzehnten begonnen. Der globale Bedarf wächst dabei immer rasanter.

Verantwortlich sind hierfür nicht zuletzt ehemalige Schwellenländer wie China, Indien und Brasilien, die aber mittlerweile dabei sind, in die Oberliga der führenden Industriestaaten der Welt aufzusteigen.

Die Rohstoffknappheit steigt dabei ebenso rasant, und es wird wohl nicht mehr eine Frage von Jahrzehnten, sondern vielleicht nur noch eine Frage von Jahren sein, wann diese Rohstoffknappheit für alle Verbraucher weltweit deutlich wird. Woran wird man übrigens diese Rohstoffknappheit erkennen? Ganz einfach, der eigene Geldbeutel wird dem Durchschnittsverbraucher signalisieren, an welchen Rohstoffen die Welt zunehmend mangelt.

Bei einem Rohstoff merkt der Verbraucher auch in Deutschland schon seit einigen Jahren, dass die Preise zunehmend nach oben schnellen: Ich spreche vom Erdöl, beziehungsweise vom Benzin, mit denen wir unsere Autotanks und manchmal auch unsere Heizungen befüllen.

Und tatsächlich haben wir “Peak Oil” bei konventionellem Öl mittlerweile überschritten, in den nächsten Jahren und Jahrzehnten wird die Schere zwischen dem weltweiten Bedarf (der nicht zuletzt aufgrund der zunehmenden Motorisierung von China, Indien, Brasilien und anderen Schwellenländern massiv steigen wird) und der weltweit förderbaren Menge auseinanderklaffen.

Nur um sich hier einmal die Dimensionen klarzumachen: Ein Schwellenland wie China verzeichnet mittlerweile 18 Millionen Neuzulassungen im Jahr, so die Zahlen für das Jahr 2010, und hat damit die USA mit 11 Millionen Neuzulassungen hinter sich gelassen (Zum Vergleich: Deutschland verzeichnete für 2010 3,2 Millionen Neuzulassungen). Zu diesen Zahlen siehe die Wikipedia-Tabelle: Wirtschaftszahlen zum Automobil. Alle diese Autos müssen betankt werden, die Nachfrage wird daher massiv steigen und die Folge werden rasant steigende Preise sein, das ist nur eine Frage der Zeit, wobei die Schätzungen der Ölpreisentwicklung natürlich variieren, genau voraussagen kann man die Preisentwicklung nicht, aber der Preis wird sich in Zukunft nur noch nach oben entwickeln und ganz bestimmt nicht mehr fallen. Zu dieser Gesamthematik verweise ich auch auf meinen Blogeintrag “A Crude Awakening: The Oil Crash” (2006) und “The End of Suburbia” (2004) und meinen Blogeintrag: “Blind Spot” (2008).

An den Blogeintrag “A Crude Awakening: The Oil Crash” (2006) und “The End of Suburbia (2004)” angehängt befindet sich auch ein Vortrag von Christoph Senz und Norbert Rost vom Postfossil Institut, der das weltweit in den nächsten Jahrzehnten zu erwartende Szenario in aller Klarheit präsentiert.

Im Zusammenhang mit der kommenden Erdölknappheit interessant sind auch die Ausführungen von Michael T. Klare, der an University of Massachussetts Amherst lehrt und einer der besten amerikanischen Kenner der weltweiten Erdölpolitik ist.

In einem ebenso knappen wie erhellenden Beitrag mit dem Titel “The Era of Xtreme Energy: Life after The Age of Oil” in der “Huffington Post“, die auf Energie- und Ökologiethemen spezialisiert ist, skizziert Klare die zu erwartende Entwicklung im Erdölbereich. Der Tenor seines Artikels: “Buckle your seatbelts, it’s going to be a bumpy ride under Xtreme conditions“.

Tatsächlich gehen wir auf eine Ära der von Michael T. Klare so bezeichneten “Xtreme Energy” zu.

Beim leicht förderbaren, konventionellen Öl haben wir “Peak Oil” wohl schon überschritten. Jetzt müssen zunehmend die schwerzugänglichen weltweiten Reserven gefördert werden, mit denen ein erheblicher Förder- und damit auch Kostenaufwand und oft auch eine massive Umweltverschmutzung und andere Umweltgefahren verbunden sind.

Dies betrifft zum Beispiel die Ölplattformen im Meer, bei denen eine Umweltkatastrophe jederzeit denkbar ist (man denke nur an die Katastrophe im Golf von Mexiko anlässlich der Havarie der Ölplattform “Deepwater Horizon” im Jahre 2010).

Zu dieser “Xtreme Energy” zählt aber zum Beispiel auch das “schmutzige Öl” (“Dirty Oil“), das aus den Ölsanden in der Provinz Alberta in Kanada gefördert wird. (Siehe hierzu unter anderem meine Blogeinträge: “`H2Oil` (2009)” und “`Dirty Oil´ (2009)” .

Allerdings beschränkt sich das in Zukunft zu erwartende Problem keineswegs nur auf das Erdöl (auch wenn eine Verknappung dieses Rohstoffs besonders gravierend ist, da Erdöl in gewisser Weise der Grundstoff ist, auf dem unser weltweites Wachstum in vieler Hinsicht bisher beruht hat).

In südlichen Gegenden wird zum Beispiel Wasser ein grosses Problem sein und Wasserknappheit zu einer zunehmenden Wasserkrise führen. Seht hierzu auch meinen Blogeintrag “`Blue Gold: World Water Wars´ (2008) und `Flow: For love of Water´ (2008).”

Das Grundproblem bei der allgemeinen weltweiten Rohstoffverknappung ist dabei unter anderem die weltweite Bevölkerungsentwicklung seit Beginn der industriellen Revolution ab dem späten 18. Jahrhundert. Schon jetzt haben wir über 7 Milliarden Menschen auf dem Planeten, für das Jahr 2030 werden ungefähr 8,5 Milliarden Menschen prognostiziert, wobei das Wachstum vor allem in den ärmeren Ländern der Welt stattfindet.

Wie die Lage auf dem Rohstoffmarkt mittlerweile auch für Deutschland aussieht, ist am Beispiel der sogenannten “Metalle der Seltenen Erden” erkennbar.

Die oft verwendete abgekürzte Bezeichnung “Seltene Erden” statt “Metalle der Seltenen Erden” ist dabei missverständlich. Der Name der Gruppe stammt aus der Zeit der Entdeckung dieser Elemente und beruht auf der Tatsache, dass sie zuerst in seltenen Mineralien gefunden und aus diesen in Form ihrer Oxide (früher „Erden“ genannt) isoliert wurden. Nur Promethium, ein kurzlebiges radioaktives Element, ist in der Erdkruste wirklich selten. Einige der Metalle der Seltenen Erden (Cer, Yttrium und Neodym) kommen in der Erdkruste häufiger vor als beispielsweise Blei, Molybdän oder Arsen. Thulium, das seltenste stabile Element der Seltenen Erden, ist immer noch häufiger vorhanden als Gold oder Platin.

Die Bezeichnung “Metalle der Seltenen Erden ist insofern berechtigt, als größere Lagerstätten von geeigneten Mineralien tatsächlich selten sind. Die Elemente kommen zumeist nur jeweils in kleinen Mengen, in sehr vielen, weit verstreut lagernden Mineralien sowie als Beimischungen in anderen Mineralien vor. Ein Großteil der industriellen Gewinnung von Seltenerdmetallen geschieht daher als Nebenprodukt durch die chemische Aufbereitung bei der Gewinnung anderer, stärker konzentriert vorliegender Metalle aus deren Erzen.

Seltene Erden werden in vielen Schlüsseltechnologien eingesetzt. Zum Beispiel wird das Metall Europium in Röhren- und Plasmabildschirmen benötigt für die Rotkomponente im RGB-Farbraum. Seltene Erden bewirken, dass magnetisiertes Eisen die magnetische Wirkung behält. Diese Neodym-Magnete werden als Dauermagnete in permanenterregten Elektromotoren verwendet und in Generatoren von Windkraftanlagen sowie im elektrischen Motoranteil von Kfz-Hybrid-Motoren eingebaut. Das Element Lanthan wiederum wird für Legierungen in Batterien benötigt.13 Prozent der Seltenen Erdmetalle kommen für Polituren zum Einsatz. Etwa 12 Prozent werden für Spezialgläser benutzt und 8 Prozent für die Leuchtmittel der Plasma- und LCD-Bildschirme, für Leuchtstofflampen (in geringerem Umfang auch für Kompaktleuchtstofflampen) und Radargeräte. Damit steht dem Verbrauch von 2009 mit 124.000 Tonnen ein erwarteter Bedarf für 2012 von 189.000 Tonnen gegenüber. Seltene Erden werden zudem auch in der diagnostischen Radiologie-Medizin als Kontrastmittelbeigabe bei Kernspin-Untersuchungen (Magnetresonanztomographie) verwendet.

Die obengenannten Beispiele sind aber nur eine kleine Auswahl. Tatsächlich werden die “Metalle der Seltenen Erden” noch in vielen anderen Hochtechnologieprodukten eingesetzt.

Die größten Vorkommen von Seltenen Erden befinden sich in China in der Inneren Mongolei (2,9 Millionen Tonnen). Das bislang größte bekannte Vorkommen außerhalb Chinas mit mindestens 1,4 Millionen verwertbaren Tonnen ist Mount Weld in West-Australien. Daneben gibt es große Vorkommen in Grönland mit einem Vorkommen von 2,6 Millionen Tonnen – deren Abbau wird allerdings erst erforscht. Ebenso wurden große Vorkommen in Kanada entdeckt. Bereits erschlossene Vorkommen von Seltenen Erden befinden sich außerdem in den USA (Mountain Pass Mine, Kalifornien), Indien, Brasilien und in Malaysia. Südkorea will zukünftig Seltene Erden in Kooperation mit Vietnam fördern. Größere Mengen Seltener Erden wurden durch japanische Wissenschaftler Mitte 2011 im Pazifik entdeckt. Auch in Deutschland wird derzeit Exploration betrieben, im Fokus steht dabei eine Lagerstätte nahe Storkwitz bei Delitzsch (Sachsen), man erhofft sich hier Ressourcen von etwa 41.600 Tonnen an Seltenen Erden.

Die weltweit geförderte Menge lag im Jahr 2008 bei 124.000 Tonnen. China förderte im Jahr 2006 rund 119.000 Tonnen – was fünfmal mehr war als die Menge im Jahr 1992.  Der Abbau von Vorkommen von Seltenen Erden ist sehr kostenintensiv. China dominiert den Markt (2007: 95 Prozent des Weltmarkts, 2010: 97 Prozent), und hat zu Beginn 2011 die Exportmengen zum wiederholten Mal gedrosselt. Für einige Metalle soll ein komplettes Exportverbot gelten (Yttrium, Thulium und Terbium) und für Neodym, Lanthan, Cer und Europium eine Exportquote von 35.000 Tonnen.

China möchte mit dieser Politik offensichtlich erreichen, dass die Produktion von Schlüsseltechnologien im eigenen Land durchgeführt wird.

Im Oktober 2010 wurden die Exportbeschränkungen Chinas weiter verschärft. Für 2010 wurde eine Quote von nur noch 30.300 Tonnen festgelegt. Diese war bereits Ende August zu 94 Prozent aufgebraucht (28.500 Tonnen). Vor allem für das zweite Halbjahr wurden die Exporte massiv eingeschränkt (8000 Tonnen gegenüber 28.000 Tonnen im zweiten Halbjahr 2009). Auch die Annahme, wonach diese Politik dazu diene, westliche Produktion nach China zu verlagern, wird inzwischen angezweifelt, zumal es zunehmend Berichte westlicher Unternehmen gibt, dass ihre Werke in China gegenüber den einheimischen Unternehmen benachteiligt würden.

Im Jahre 2010 wurden 95 Prozent der Seltenen Erden in China gefördert, allerdings waren bis in die 1990er Jahre hinein die USA das Hauptförderland. Wegen der niedrigen Kosten in China wurde die Förderung in den USA unrentabel. Wegen der begrenzenden Maßnahmen Chinas wollen amerikanische Bergbauunternehmen den Abbau in den USA möglicherweise wieder aufnehmen.

Das Problem ist also, dass China den Weltmarkt mit 97% dominiert und die Ausfuhr dieser “Metalle der Seltenen Erden” stark beschränkt, um die Entwicklung und die Produktion dieser Hoch- und Schlüsseltechnologien im eigenen Land zu halten.

Deutschland, das selbst eines der führenden Länder im Bereich der Entwicklung und Produktion dieser Hoch- und Schlüsseltechnologien ist, muss sich also nach anderen Quellen umsehen, wenn es seinen Bedarf an “Metallen der Seltenen Erden” decken will. Und Deutschland kann es sich dabei offensichtlich nicht leisten, wählerisch zu sein.

Angela Merkel, die natürlich in vieler Hinsicht einfach nur der verlängerte Arm der deutschen Wirtschaft ist, verhandelt daher zur Zeit mit dem Präsidenten von Kasachstan, Nursultan Nasarbajew. Wer wissen will, was für ein Land Kasachstan ist, der soll einfach den Wikipedia-Artikel dazu durchlesen. Wichtig dabei ist zu wissen, dass Kasachstan eines der rohstoffreichsten Länder der Erde ist.

Die Rohstoffvorkommen Kasachstans gelten als die fünfgrößten der Erde. Das mit nur etwa 15,5 Millionen Einwohnern flächenmäßig neuntgrößte Land der Welt an der Ostküste des Kaspischen Meers ist vor allem reich an Öl, Gas, Gold und Uran. Aber auch die zur Herstellung von Hochtechnologieprodukten eingesetzten “Metalle der Seltenen Erden” sollen dort in großer Menge vorkommen.

Nursultan Nasarbajew ist dabei einfach nur ein brutaler Diktator, der sich über alle Demokratie- und Menschrechtsstandards hinwegsetzt. Das Vermögen des Nasarbajew-Clans wurde 2010 auf sieben Milliarden US-Dollar geschätzt.

Da die Lieferengpässe für die deutsche Industrie im Bereich der “Metalle der Seltenen Erden” zunehmend problematisch werden und die Preise für diese Metalle in letzter Zeit auch jäh in die Höhe geschnellt sind, haben sich zwölf führende deutsche Hochtechnologieunternehmen schon im vergangenen Januar zu einer “Allianz der Rohstoffsicherung” zusammengefunden.

Nun, da diese “Metalle der Seltenen Erden” für Deutschlands Hightech-Produktion absolut unerlässlich sind, bleibt Angela Merkel nicht viel anderes übrig, als diesen brutalen Diktator im Auftrag der deutschen Wirtschaft zu hofieren.

Angela Merkel will daher mit Nursultan Nasarbajew am Mittwoch den 8.2. ein Abkommen unterzeichnen, das deutschen Firmen die Suche und unter Umständen auch die Förderung der Rohstoffe, insbesondere der “Metalle der Seltenen Erden” in dem zentralasiatischen Land erlauben soll.

Darüber haben in diesem Februar schon zahlreiche deutsche Zeitungen und Magazine berichtet, zum Beispiel “Focus” in einem Artikel mit dem Titel “Seltene Erden in Kasachstan. Rohstoffdeal mit fadem Beigeschmack“.  “Spiegel-Online” in einem Artikel mit dem Titel “Abkommen mit Kasachstan. Merkels dubioser Rohstoff-Deal“. “Der Tagesspiegel” in einem Artikel mit dem Titel “Seltene Erden – Auf nach Kasachstan“. “Welt-Online” in einem Artikel mit  dem Titel “Kasachstan-Deal sichert Zugriff auf Seltene Erden“. Zahlreiche andere deutsche Magazine und Zeitungen haben über diese Sache berichtet.

Ziel dieser Abmachung mit Kasachstan sei laut Bundeswirtschaftsministerium, das somit die “Allianz der Rohstoffsicherung” unterstützen will,  eine „Verbesserung des Investitions- und Innovationsklimas“.

Die Zusammenarbeit im Rohstoffbereich soll verknüpft werden mit einem Beitrag deutscher Unternehmen zur Industrialisierung Kasachstans. Nasarbajew kündigte an, er werde bei seinem Besuch in Deutschland insgesamt 50 Verträge mit einem Gesamtvolumen von 4,5 Milliarden Euro unterzeichnen.

Menschenrechtsgruppen wie Human Rights Watch und Amnesty International werfen Nasarbajews Regierung natürlich schwere Verfehlungen vor. Sie prangerten viele Fälle von Unterdrückung Oppositioneller an – zuletzt bei der Niederschlagung eines Ölarbeiterstreiks im Dezember. Und internationale Beobachter hatten nach der Parlamentswahl von Mitte Januar in Kasachstan Verstöße gegen demokratische Grundprinzipien kritisiert.

Dass die deutsche Wirtschaft und Angela Merkel sich nicht zu Schade sind, um mit brutalen Diktatoren zu verhandeln, ist einfach eine Folge der zunehmenden massiven Rohstoffknappheit auf unserem Planeten. Die führenden Industriestaaten, zu denen auch Deutschland gehört, befinden sich daher schon seit Jahrzehnten in einem Wettlauf um die begehrten Rohstoffe, und je mehr die Nachfrage nach den begrenzten Ressourcen steigt, um so härter wird der weltweite Kampf um die Ressourcen und umso weniger Skrupel wird es seitens aller Beteiligten geben, Aspekte wie Menschenrechte und auch Umweltschutzkriterien zu ignorieren, solange man nur an die Rohstoffe herankommt, um die “wheels of industry” am Laufen zu halten.

Mit einer Politik der Nachhaltigkeit und der Ressourcenschonung hat das allerdings nicht viel zu tun.

Diese Politik der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung wird übrigens nicht deswegen irgendwann einmal in nächster Zeit eintreten, weil die führenden Politiker der Industrienationen und auch ihre meisten Wähler vernünftiger und weitblickender geworden sind. Diese Politik der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung wird dann einsetzen, wenn das ganze Dilemma der begrenzten weltweiten Ressourcen beim Geldbeutel des einzelnen Wählers und Verbrauchers angekommen ist.

Im Bereich des Erdöls, beziehungsweise des Benzins kommt das Dilemma schon zunehmend am Geldbeutel des Verbrauchers an, und mancher Autofahrer wird sich vielleicht jetzt schon wünschen, dass neben den schon vorhandenen Hybridelektrofahrzeugen auch die schon lange angekündigten Elektroautos und Brennstoffzellenfahrzeuge langsam serienreif werden.

Aber richtig vorantreiben wird man die Entwicklung dieser Fahrzeuge dann, wenn der Olpreis zunehmend nach oben schnellt. Und auch bei den anderen Rohstoffen wird es nicht anders sein, je teuerer und knapper sie werden, umso mehr wird man an das Sparen, Recyceln und an die Entwicklung von Alternativen arbeiten.

Im Moment wird man weiter die Taktik verfolgen, die noch übriggebliebenen weltweiten Ressourcen, die zunehmend knapper werden, aus der Erde zu kratzen, egal wo und wie und unter welchen Bedingungen auch immer, gleichgültig, welchen politischen oder ökologischen Preis man dafür zahlen muss.

Was zur Zeit auf unserem Planeten läuft, ist “The Race for What’s Left: The Global Scramble for the World’s Last Resources“, so der Titel des neuen Buches von Michael T. Klare, das voraussichtlich im März auch in Deutschland (zum Beispiel bei amazon.de) erhältich sein wird, und das ich euch schon jetzt als Lektüre empfehlen kann, Michael T. Klare ist ein sehr guter Kenner dieser Thematik.

Creative Commons LizenzvertragDeutschland und der globale Kampf um die verbliebenen weltweiten RessourcenKlaus Gauger steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz.

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