“War Made Easy” (2007)

Am vergangenen Wochenende habe ich einen interessanten Film gesehen, den ich weiterempfehlen kann.

Es ist von Loretta Alper und Jeremy Earp der Film “War Made Easy: How Presidents & Pundits are Spinning us to Death“.

Der Erzähler in diesem Film ist Sean Penn, eine der intelligenten und kritischen Stimmen in Hollywood.

Der Film berichtet über die Lügen, Verdrehungen und Halbwahrheiten, die amerikanische Präsidenten seit dem Koreakrieg eingesetzt haben, um die amerikanische Bevölkerung von den vielen auswärtigen Kriegen zu überzeugen, die von den U.S.A. seit dem Zweiten Weltkrieg geführt wurden.

Eine Region wie Lateinamerika wird von den amerikanischen Präsidenten als der Vorhof der U.S.A. betrachtet, daher greifen die amerikanischen Präsidenten, mit oder ohne Hilfe der C.I.A., dort ein, wann immer sie wollen, als Rechtfertigung präsentieren sie den Amerikanern Lügen, Verdrehungen und Halbwahrheiten. Das war im Falle der Beseitigung Salvador Allendes in Chile, die eine Geheimoperation des amerikanischen Militärs mit der C.I.A. war, nicht anders wie bei der Beseitigung von Manuel Noriega in Panama durch eine US-Militärintervention.

Genauso handhaben es die amerikanischen Präsidenten aber auch im Fall des Mittleren Ostens. Dort sitzen die großen, weltweiten Ölreserven, daher ist diese Region von größtem wirtschaftlichen und strategischen Interesse für die U.S.A.

So wurden der Zweite Golfkrieg von George H.W. Bush und der Irakkrieg von George W. Bush, beide gegen den Irak und seinen Präsidenten Saddam Hussein, ausschließlich wegen der riesigen Ölreserven des Irak geführt (siehe hierzu meinen Blogartikel “Michael T. Klares `Blood an Oil´ (2008) und die Vereinigten Staaten heute“).

Sean Penn und der amerikanische Journalist, Sachbuchautor und Antikriegsaktivist Norman Solomon präsentieren in diesem Film die Fakten und liefern die Bilder zu den Kriegen, aber auch die Aussagen der amerikanischen Präsidenten, ihre Lügen, Halbwahrheiten und Verdrehungen, um diese meist durchaus blutigen und brutalen Kriege zu rechtfertigen. So forderte der Vietnamkrieg zum Beispiel drei Millionen Opfer, davon waren zwei Millionen Zivilisten. Das Traurige und Dramatische an dieser Sache ist, dass der größte Teil der amerikanischen Medien in fast allen Fällen der Propaganda des jeweiligen Präsidenten willfährig gefolgt sind und sich kaum jemals kritisch dagegen gestemmt haben.

Man kann den Film zum Beispiel bei amazon.de kaufen und das gleichnamige Taschenbuch von Norman Solomon, in dem noch ausführlicher über das Thema berichtet wird, gibt es dort auch. Ich kann diesen Film nur empfehlen.

Creative Commons Lizenzvertrag “War Made Easy” (2007) Klaus Gauger steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz.

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